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#26 2020-03-17 11:26:10

chris66
Member
From: Germany
Registered: 2009-05-24
Posts: 9,775

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Bitte nicht jedes Virus einzeln in 3D mappen.

+1 für OSM als Hintergund, sonst nix.


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#27 2020-03-17 11:38:28

timmito
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Registered: 2018-07-17
Posts: 2

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Zu den Corona-Ambulanzen (oder Fieberambulanzen, Teststellen, wie auch immer sie heißen): Oft wird der Standort bewusst nur per Telefon mitgeteilt, damit vorgefiltert wird und nicht auf einmal Massen dort aufschlagen. Dort wo die Adressen der Fieberambulanzen in Pressemitteilungen genannnt werden, sollten wir schauen, dass diese Adressen auch in OpenStreetMap zu finden sind. Beispielsweise wird der Schützenplatz in Mayen genannt, zu finden ist er bei OSM aber leider nicht, mangels Ortskenntniss kann ich ihn auch nicht ergänzen. Unterdessen wird die Abstrichambulanz im Main-Taunus-Kreis verlegt. Während der temporären Covid19-Phase gibt es also noch mal eine Änderung, ein weiterer Grund diese Ambulanzen nicht als solche zu mappen. Es gibt einfach zu viele temporäre Änderungen.

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#28 2020-03-17 11:57:48

dieterdreist
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From: Roma, Italia
Registered: 2010-09-22
Posts: 1,507
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Nakaner wrote:

Zur Sachfrage selbst: Ich bin, wie ich im österreichischen Forum geschrieben habe, gegen das Ändern von Öffnungszeiten. Diese ändern sich in solchen Situationen zu oft.


zunächst mal sind sie aktuell geändert, d.h. sie sind derzeit in OSM falsch. Es ist auch nicht angekündigt, wann sie wieder normal werden sollen, wenn überhaupt (manche Geschäfte müssen evtl. auch ganz schließen), von daher ist es überhaupt nicht klar, wie "kurzfristig" die Änderungen sind.

Ich sehe es natürlich auch so, dass es derzeit ein Ausnahmezustand ist, d.h. man wird erwarten, dass die Zeiten irgendwann wieder normal werden können, oder dass die Geschäfte nach Ende der Krise nicht mehr ins Haus liefern werden (das ist allerdings auch unklar, könnte durchaus auch anders sein). Prinzipiell halte ich es daher für sinnvoll, eine maschinenlesbare Kennzeichnung für Änderungen (oder tags) zu haben, die das ganze auch wieder "Aufräumen" lässt.
Wer momentan gegen "covid19:opening_hours" oder :delivery ist, muss die tags ja nicht setzen. Sie behindern aber auch keines der etablierten Systeme und Auswertungen.



Nakaner wrote:

Die OSM-Community hat im deutschsprachigen Raum in der Vergangenheit Besonnenheit bewiesen und sich nicht zu wildem Aktionismus verleiten lassen. Ich bin daher kein Freund von speziellen covid19:*-Tags. Unsere Daten sollten seriös sein und bleiben.


ich bin ein Freund der Logik, und Du eigentlich auch, dachte ich. Dein obiger Satz hat mit Logik nichts zu tun, das ist reine Stimmungsmache und enthält überhaupt keine Argumente. Anders formuliert schreibst Du "Besonnenheit ist, keine speziellen tags einzuführen, die tags sind 'wilder Aktionismus'." Wenn das ein Argument werden soll, müsste es begründert werden, meiner Meinung nach, so kann man es nicht nachvollziehen.


Nakaner wrote:

- Jetzt gibt es noch mehr Gründe Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen zu mappen.


wieso? Arztpraxen sind doch immer unwichtiger, in einem Fall wie diesem (Verdacht der Infektion mit einem hochansteckenden Erreger) soll man ja gerade nicht zum Arzt gehen sondern der Arzt kommt zu den Leuten).


Nakaner wrote:

- In ein paar Wochen und dann erst recht nach der Krise werden die wirtschaftlichen Folgen zahlreiche Gastronomen und sicherlich auch manches Ladengeschäft zur Geschäftsaufgabe zwingen. Manchmal war das Geschäft vorher schon nicht profitabel genug und die Krise gibt ihm den Rest, manchmal wollte der Inhaber schon altersbedingt aufgeben. Hier wäre z.B. eine Kampagne zur Nachschau bei Hotels und Gaststätten im ländlichen Raum (Stichwort Gasthaussterben) denkbar.


klar, es gibt auch Gastwirte die auswandern. Oder ihr Geschäft verkaufen. Oder die Frau stirbt und sie heiraten eine andere, und ziehen um. So eine Nachschaukampagne kann man natürlich machen, aber das ist nichts, was wir jetzt schon planen müssen, oder?

Nakaner wrote:

Alles, was aber jetzt in Zelten aufgebaut ist, wird bei der Normalisierung genauso schnell wieder abgebaut sein und bedarf daher auch jetzt keinem Mapping.


Außer man will _jetzt_ eine aktuelle Karte.


Nakaner wrote:

Wir sind nicht Haiti oder ein anderes Entwicklungsland, wo die Hilfsorganisationen OSM benutzen (müssen), weil es nichts anderes gibt. Bei uns gibt es gewisse Strukturen und Pläne. Diese mögen zwar nicht perfekt sein, vieles wird auch improvisiert, aber es ist nicht völlig chaotisch.


es gibt auch brauchbare offizielle Kartographie bei uns, nicht wie in den Entwicklungsländern. Merkst Du was?


UPDATE: Den Satz mit den Arztpraxen klarer formuliert

Last edited by dieterdreist (2020-03-24 09:18:25)

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#29 2020-03-17 12:14:33

kartenzwerg
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Registered: 2020-03-17
Posts: 1

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

So richtig beurteilen kann ich das hier nicht, wegen
zu wenig Erfahrung.Derzeit ist es wohl so, das die
OSM-Kachelserver überlastet sind.

In Bayern schwankt auch die Daten-Qualität bei OSM stark,
manche Städte haben Hausnummern, bei einigen Dörfern und
Weilern sind noch keine Gebäude vorhanden.Von alleine und
mit "ich hab ja Goooogle" gehts halt nicht voran.
Eine Art Notfallstruktur wäre sicher ein Gedanke, was aber
auch Grundlagen dazu erfordern dürfte.
Es wäre dann schon Sache von Unternehmen, sollten diese
OSM-Karten verwenden, das dann zu verteilen und
nicht Sache von OSM.
Beispiel:Ikea ( nutzt zwar nicht OSM ) derzeit geschlossen,
der oft vorhandene Link in OSM zur dortigen Homepage sollte
eigentlich reichen.

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#30 2020-03-17 12:15:12

aixbrick
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Registered: 2016-05-31
Posts: 268

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Ich sehe das wie Nakaner (Stimmungsmache kann ich da übrigens nicht erkennen). Bitte nicht in blinden Aktionismus verfallen und neue Tags einführen oder gar die vorhandenen Daten ändern. Neue Tags bedürfen einer OSM- und damit weltweiten Abstimmung, sonst macht jeder etwas anderes (heißt es covid19:*, covid:* oder doch corona:*?). Die vorhandenen Daten anzupassen sorgt am Ende nur für Chaos. Dann ist auch in drei Jahren ein Geschäft noch "off", weil es keiner zurückgeändert hat.

dieterdreist wrote:

wieso? Arztpraxen sind doch immer unwichtiger, die sind normalerweise geschlossen in einem Fall wie diesem.

Wie bitte?

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#31 2020-03-17 12:23:52

Rainero
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Registered: 2016-02-26
Posts: 170

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

- Bei den Öffnungszeiten sollten wir m.E. nicht in Aktionismus verfallen und versuchen eine Aktualität herzustellen, die wir flächendeckend sowieso nicht hinkriegen.
- Wenn bei Ärzten Telefonnummer und Webseite fehlen, ist es viel nutzbringender diese zu ergänzen, die gelten auch noch nach der Krise.

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#32 2020-03-17 12:25:44

TheBlackMan
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From: Potsdam
Registered: 2019-03-13
Posts: 31
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

dieterdreist wrote:

wieso? Arztpraxen sind doch immer unwichtiger, die sind normalerweise geschlossen in einem Fall wie diesem.

Also das kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. Ich finde die Schwerpunktaufgabe der Telegram-Gruppe eine sehr gute Idee - zudem wurde Sie vorbildlich dokumentiert mit eigener Wiki-Seite, Verweis im Forum...

Viele Arztpraxen fehlen in OSM, bei anderen fehlen Kontaktmöglichkeiten wie Telefon-/Fax-Nummer. Auch die Webseite, sofern vorhanden ist wichtig, damit der Nutzer sich direkt aus der OSM heraus weitergehend informieren kann. Es ist in Deutschland durchaus üblich und jetzt auch wieder häufiger genutzt, dass ein notwendiges Rezept per Fax zugesandt wird um überflüssige Wege und Wartezimmeraufenthalte zu vermeiden. Durch eine systematische Prüfung und die Verwendung von check_date kann die OSM-Datenbasis dauerhaft davon profitieren und nachträgliche Aufräumaktionen durch unsystematisch neueingeführte Kurzzeittags entfallen auch.

Jeder der länger dabei ist, kennt das Problem der Qualitätssicherung in unserer Datenbank und das niemand Lust hat "aufzuräumen" wink

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#33 2020-03-17 13:16:43

Nop
Moderator
Registered: 2009-01-26
Posts: 2,525

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

dieterdreist wrote:

Dein obiger Satz hat mit Logik nichts zu tun, das ist reine Stimmungsmache und enthält überhaupt keine Argumente.

Ich kann hier keine Stimmungsmache erkennen - der Vorwurf der Stimmungsmache könnte aber ein Anzeichen sein, daß die bisher sachliche Diskussion hier dabei ist ins persönliche zu entgleisen. Bitte nicht weiterverfolgen.


dieterdreist wrote:

wieso? Arztpraxen sind doch immer unwichtiger, die sind normalerweise geschlossen in einem Fall wie diesem.

Wie kommst Du auf diese Idee? Ich hatte gerade heute morgen einen normalen Arzttermin für meine Kinder ohne Coronabezug.

Ich wäre mit solchen Aussagen zur medizinischen Versorgung sehr vorsichtig, es wird aktuell gefordert "öffentlich unwahre Behauptungen zur Versorgungslage der Bevölkerung, die medizinische Versorgung oder Ursache, Ansteckungswege, Diagnose und Therapie von Covid-19" unter Strafe zu stellen.


Nothing is too difficult for the man who does not have to do it himself...
Projekte: Reit- und Wanderkarte mit Navigation - Kartengenerator Map Composer - GPS Track Editor Track Guru

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#34 2020-03-17 13:34:03

Skinfaxi
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From: Blackstad, Sweden
Registered: 2013-07-30
Posts: 1,101

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

meiner Logik nach ist es in Krisensitionen wichtig, die Daten auswertbar zu halten.

und mein Reflex ist dann ganz klar, die Lücken zu füllen, damit die Daten konsistent sind.

Es zeigt sich wiedermal deutlich, dass die Grundinformationen und die Quellen deutlich wichtiger sind, als die Details. gut zu wissen wo ein Laden ist. gut zu wissen, wo ich die Öffnungszeiten nachgucken kann. aber natürlich ändert sich viel dynamisch und Öffnungszeiten sind keine Geoinformation.

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#35 2020-03-17 14:51:42

woodpeck
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Registered: 2009-12-02
Posts: 927

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

dieterdreist wrote:

Wer momentan gegen "covid19:opening_hours" oder :delivery ist, muss die tags ja nicht setzen. Sie behindern aber auch keines der etablierten Systeme und Auswertungen.

Sie sind aber auch nicht ohne Risiken für OSM. Erfahrungsgemäß (siehe HOT) bringt jede Art von Krise lauter Leute, die gerne irgendwie helfen wollen, und zwar möglichst schnell "anpacken" und Held der Krise sein, ohne vorher viel lernen oder verstehen zu müssen.

Es wird also garantiert ein Druck auf OSM lasten, schnell irgendwas zu importieren, schnell zu reagieren, schnell zum Helden in der Krise zu werden. Wenn man erstmal anfängt, Spezialtags einzuführen, kann es leicht passieren, dass ohne Ende "hilfreiche" automatische Edits gemacht werden (alle Restaurants in $LAND zumachen, alle Kindergärten auf disused setzen oder was auch immer). Am Ende werden wir die Geister, die wir da rufen, nicht mehr los.

Und, nicht zu vergessen: Jeder Mapper, der sich damit beschäftigt, flächendeckend covid19:opening_hours zu mappen, der mappt nicht irgendwas anderes. Natürlich hast Du recht, dass ein covid19-Tag nicht stört, aber wenn die Frage ist, mappt der Mapper lieber ein paar neue Hausnummern am Rande der Stadt oder ein paar covid19-Öffnungszeiten, dann würde ich fast sagen, selbst unter dem Aspekt der allgemeinen Gesundheit köntnen die Hausnummern am Rande der Stadt vielleicht noch nützlicher sein.

Bye
Frederik

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#36 2020-03-17 19:33:31

MitteloberrheinischerWaldameisenschreck
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Registered: 2017-05-16
Posts: 167

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Rogehm wrote:

Wie kann die OSM dazu beitragen ...

Galbinus wrote:

In dem Zusammenhang erschiene es mir nicht sinnvoll, nun durch alle Einkaufsstraßen zu laufen ...

JETZT  wäre DIE Gelegenheit für jeden, der gerade nix arbeitsmäßig zu tun hat, die vielen einsamen und noch nicht gemappten Waldwege zu mappen!
Da ist man dann weit weg von allen Viren ...
Man sollte aber wirklich Abstand halten von schon genug gemappten Stellen ... roll

Last edited by MitteloberrheinischerWaldameisenschreck (2020-03-17 19:33:50)

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#37 2020-03-17 19:47:24

geri-oc
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From: Sachsen
Registered: 2011-03-21
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

geri-oc wrote:

(Wer für seine Stadt eine Übersicht machen möchte kann es auch mit uMap machen. Ich hatte vor kurzem so etwas glaube ich gesehen.)

http://umap.openstreetmap.fr/de/search/?q=corona

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#38 2020-03-18 09:07:54

Chrysopras
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From: Baden-Württemberg
Registered: 2015-04-01
Posts: 1,471

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

woodpeck wrote:

Und, nicht zu vergessen: Jeder Mapper, der sich damit beschäftigt, flächendeckend covid19:opening_hours zu mappen, der mappt nicht irgendwas anderes. (…) wenn die Frage ist, mappt der Mapper lieber ein paar neue Hausnummern am Rande der Stadt oder ein paar covid19-Öffnungszeiten, dann würde ich fast sagen, selbst unter dem Aspekt der allgemeinen Gesundheit kön[nt]en die Hausnummern am Rande der Stadt vielleicht noch nützlicher sein.

Dem kann ich mich nur anschließen. Also: Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser überprüfen, ergänzen, was fehlt, ggf. website=* ergänzen – gut. Ansonsten – ganz normal weitermappen, vielleicht mit einem Schwerpunkt darauf, dass (korrekte) Hausnummern, Straßenverläufe und Dinge, die für die Orientierung wichtig sind (z.B. Läden, egal, ob geöffnet oder z.Z. geschlossen), im Moment wichtiger sind als das Einzelbaummapping im Stadtparkt wink.

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#39 2020-03-18 14:23:43

5R-MFT
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Registered: 2015-12-04
Posts: 87

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Mal eine Gelegenheit die ganzen Hinweise/ Fehlermeldungen zu bearbeiten so weit möglich.
Oder mal die Mapillarybilder zum taggen nutzen.

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#40 2020-03-20 18:33:59

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
Registered: 2014-05-07
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#41 2020-03-20 18:36:05

Galbinus
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From: Ostwestfalen-Lippe (OWL)
Registered: 2016-10-05
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Couch-Mapping bekommt aktuell eine durchaus andere Wertigkeit smile

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#42 2020-03-20 20:01:55

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
Registered: 2014-05-07
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Galbinus wrote:

Couch-Mapping bekommt aktuell eine durchaus andere Wertigkeit

+1

Man darf immerhin noch mit Hund Gassy gehen. Heute Abend vorbei an einem McDonald. Laden war zu, aber der drive_in offen!
Restaurants geben Essen aus (ausser Haus), obwohl innerhalb des Restaurants nicht mehr verzehrt werden darf. Essen darf ausgeliefert werden.

Ich möchte damit alle Mapper bitten, in ihrem OSM Wirkungskreis besonders alle Restaurants, Imbisse u.ä. auf folgende Tags zu prüfen und ggf zu ergänzen:

takeaway=yes
drive_through=yes
delivery=yes


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#43 2020-03-20 20:34:21

Galbinus
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From: Ostwestfalen-Lippe (OWL)
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Posts: 923

Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Ich werde dieses Wochenende tatsächlich noch eine größere Runde laufen... und zwar bewusst dort, wo mit kaum anderen Menschen zu rechnen ist... also schön im Sinne der Empfehlungen. Kann sein, dass dabei tatsächlich sogar ein paar Vor-Ort-Infos bei herauskommen.

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#44 2020-03-20 20:50:32

eiskalt-glasklar
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Registered: 2020-01-03
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Ich ärgere mich schon seit Wochen grün und blau weil die einzige Internetquelle zu einem Wanderwegenetz in einem Ort in Deutschland weg ist. (Blöde Gemeindefusionen...) Ich will mich mal am Wochenende revanchieren und vorbeifahren und die Wandertafel abknipsen damit ich wenigstens den Namen und die Länge der Wanderwege für OSM habe und dann solange es meine Zeit und Kondition erlaubt die Wanderwege abzulaufen (eine der Wege ist allein schon 20 km lang... schaff ich also wohl kaum alles an einem Tag)

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#45 2020-03-20 21:39:02

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

eiskalt-glasklar wrote:

...erlaubt die Wanderwege abzulaufen

Aber bitte alleine, denn in manchen Gegenden in DE kannst du bestraft werden, wenn du Gruppen bildest. sad
Ich weiß auch jetzt nicht genau, was du damit bezwecken möchtest. Wir reden hier von ergänzendem Tagging, um die Bevölkerung zu unterstützen, die von Pandemie Einschränkungen betroffen sind. Und sich z.B. nicht mehr per Restaurant oder Kantinen oder Tafeln ernähren können. Ganz hart geht es den Obdachlosen und deren, die von den Tafeln abhängig sind.


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#46 2020-03-20 21:43:06

eiskalt-glasklar
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Registered: 2020-01-03
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

So wie ich gehört habe wird der Abhol-/Lieferservice der Restaurants, die üblicherweise nicht liefern, von den Bürgern kaum in Anspruch genommen und deswegen schalten die nach und nach die Küche ganz aus und machen dicht. (Der Pizzamann der schon seit eh und je liefert wird das natürlich auch während Corona tun.) Deshalb mache ich mir da gar nicht erst die Mühe.

[Mod Edit: Menschenverachtender "Witz" entfernt]

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#47 2020-03-20 21:53:57

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

[Mod Edit: Folgezitat entfernt]

Das Vorhergesagte ist auch Quatsch, die Restaurants versuchen sich so, über Wasser zu halten. Punkt.


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#48 2020-03-20 21:59:46

eiskalt-glasklar
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Registered: 2020-01-03
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Ich will das jetzt nicht in eine politische Diskussion ausarten lassen, aber hierzu:

Rogehm wrote:

Das Vorhergesagte ist auch Quatsch, die Restaurants versuchen sich so, über Wasser zu halten. Punkt.

Eine Küche vorzuhalten kostet auch Geld, u. a. für die Beschaffung der Lebensmittel und die Personalkosten für den Koch. Wenn zu wenige Personen die Dienstleistung in Anspruch nehmen macht man unterm Strich einen Verlust, denn der Koch will seinen Lohn haben auch wenn er nichts tut und die Lebensmittel muss man irgendwann wegschmeißen wenn sie keiner bestellt. Und dann ist es wirtschaftlich tatsächlich günstiger den Laden ganz zu schließen und auf die versprochenen Staatshilfen zu hoffen.

Aber um dich zu besänftigen: Hier ist dein persönliches Corona-Changeset, mit viel Liebe gemacht.

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#49 2020-03-21 02:00:49

aeonesa
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

[Mod Edit: Folgezitat entfernt]

Bleib zu Hause und mappe von der Couch! Damit erfüllst Du am Besten die Empfehlungen der Behörden. Je weniger Menschen sich unnötig in der Öffentlichkeit bewegen, umso weniger ist es notwendig staatlicherseits die Grundrechte weiter einzuschränken.

Last edited by aeonesa (2020-03-21 02:01:29)


Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht. (Lebensweisheit)

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#50 2020-03-21 02:45:50

dieterdreist
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From: Roma, Italia
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Re: Die Corona-Krise, eine Herausforderung für die OpenStreetMap?

Rogehm wrote:

Ich möchte damit alle Mapper bitten, in ihrem OSM Wirkungskreis besonders alle Restaurants, Imbisse u.ä. auf folgende Tags zu prüfen und ggf zu ergänzen:
takeaway=yes
drive_through=yes
delivery=yes


aber nur, wenn sie immer schon ausliefern, nicht wenn das so ein Coronahype zeugs ist und jederzeit wieder zurückgenommen werden könnte, oder wie war die Stimmung hier? wink

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