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#1 2018-08-31 13:01:04

Negreheb
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Posts: 134

Quantität vor Qualität?

Um den Thread von Luzandro freizuhalten, mache ich hier einen neuen auf, weil das durchaus wichtig ist, in meinen Augen.

addresshistory*org wrote:

Das bisherige Jahr war zumindest für mich ein Jahr des Lernens.

Hoffentlich.

addresshistory*org wrote:

Erst ab diesem Zeitpunkt dürfen wir über weitere Qualitätsvorgaben diskutieren.

Nein. Wir sollten VORHER über die Qualität sprechen und NACHHER, wie wir diese möglichst rasch erreichen können. Dass das nicht deine Arbeitsweise ist, ist hinlänglich bekannt...

addresshistory*org wrote:

Vielfach wird davon gesprochen dass die wertvolle Arbeit der vorort Mapper zu achten ist. Vorort Mapper arbeiten niemals mit Adress-Nodes sondern zu 99% mit Gebäude Polygonen. Selbst wenn wir also die Adresse vom Gebäude auf einen Adress- Node übertragen, bleibt hierbei immer die wertvolle Arbeit der Vorort Mapper in der Gebäude Historie erhalten, und so auch diese Information weiterhin erhalten.

Wo ist das Problem mit Gebäudeadressen? Du hast lieber Adressnodes, das wissen wir, aber es gibt keinen Grund, warum du die Adressen vom Gebäude auf eine Node setzen sollst. Oder kannst du mir einen vernünftigen Grund nennen?

addresshistory*org wrote:

User gemeinsames Ziel:
Österreich bis zum 31. 12 2018 in Adresse als vollständig gemappt zu präsentieren.

Echt? Wo steht das? Auf https://www.openstreetmap.at/ ist dazu nichts zu finden. Auf der Mailingliste und im Forum ebenfalls nicht. Oder ist das nur dein persönliches Ziel?

Gesamt gesehen, finde ich das ganze recht problematisch. adresshistory*org (war das nicht mal mit Leerzeichen?) macht bereits sehr viel von Hand (unnötig und umständlich, wie ich anmerken möchte...) da könnte man SEHR viele der angesprochenen Qualitätsprobleme direkt beheben oder zumindest kommentieren. Aber da würde man halt pro Ort mehr Zeit benötigen, was scheinbar ein Problem ist.

Interessant ist auch, dass adresshistory*org inzwischen selbst von Importen redet, sich aber nicht an OSM-Vorgaben bezüglich Importe halten will. Die ich auch schon mehrfach verlinkt habe, als es letztes mal darum ging.

Meine eigentlichen Fragen:
Wie kommst du zu dem "Österreich muss bis zum 31.12.2018 vollständig sein"?
Warum haltest du dich nicht an Vorgaben für Importe, obwohl du inzwischen scheinbar selbst sagst, dass du Importe machst?
Warum ist Quantität vor Qualität für dich so wichtig? Was spricht dagegen das einfach gleich ordentlich zu machen und ein klein wenig mehr Zeit aufzuwenden? Ich halte das für Problematisch.

Last edited by Negreheb (2018-08-31 13:01:25)

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#2 2018-08-31 23:18:58

addresshistory*org
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Posts: 1,115

Re: Quantität vor Qualität?

Thema weitergeleitet von https://forum.openstreetmap.org/viewtop … 50#p713450

Gppes wrote:
addresshistory*org wrote:

[...]
User gemeinsames Ziel:
Österreich bis zum 31. 12 2018 in Adresse als vollständig gemappt zu präsentieren.

Wie ich schon auf der Mailingliste geschrieben habe: Wir (speziell Du) sollten uns am Projekt OSM nicht verheizen und auch die Geduld der Kollegen nicht ueberstrapazieren.

Zwischendurch mal ein ausgedehnter Survey (Spaziergang) der die eine oder andere Parkbank mit schoener Aussicht oder andere Kleinode in die Datenbank bringt haben auch viel Wert.

Du solltest Dich dort zu den Vorwuerfen auf der Mailingliste aeussern und Deine Plaene offenbaren, sonst riskierst Du - zu Recht - eine Sperre. Derzeit hast Du dort ohnehin die Mehrheit hinter Dir.

Aus meiner Sicht basiert OSM auf drei Saeulen:
o Der computerbasierten Arbeit Daten zu erfassen
o Dem Survey (Naturgenuss)
o Der Kontakt mit der Community

Nimm Dir das zu Herzen!

Lg, Gppes

Hallo Gppes, kein Mensch kann das alleine bis Jahresende schaffen, es gibt aber wie Du erwähnst eine aktive Community.
Gemeinsam schaffen wir das spielend.

Lg Johann


BEV Adressen:https://tinyurl.com/ybculf7r AT-Geografen-OSM-Talk: http://talk.hxg.at Aktuelle Neuigkeiten zu OpenStreetMap auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/OpenStreetMap

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#3 2018-09-01 09:15:27

Gppes
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Posts: 396

Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

Hallo Gppes, kein Mensch kann das alleine bis Jahresende schaffen, es gibt aber wie Du erwähnst eine aktive Community.
Gemeinsam schaffen wir das spielend.

Solange Du nicht glaubst es alleine machen zu muessen, und nicht taeglich in einem "Adressrausch" zig-tausend Nodes in die Datenbank klatscht ist mir alles recht.

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#4 2018-09-01 09:35:20

Gppes
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From: Leoben / Austria
Registered: 2015-12-15
Posts: 396

Re: Quantität vor Qualität?

Noch etwas:

Deine Wuensche zum Adressmapping und Deine Einstellung dazu sind in diesem Forum jetzt wirklich hinlaenglich bekannt und - aus meiner Sicht - kannst Du bitte in Zukunft gerne unterlassen hier Aufforderungen "zur Mapping-Hilfe" (incl. Ultimaten) zu posten.

Verwende bitte einen Blog - und mache hier folgendes: Eroeffne einen einzelnen Thread in dem Du ueber Neuigkeiten informierst. Hier sind schon viel zu viele Posts von Dir ueber das Adressthema in allen seinen Facetten. Ich habe es schoen langsam wirklich satt.

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#5 2018-09-01 09:42:26

addresshistory*org
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Registered: 2015-02-01
Posts: 1,115

Re: Quantität vor Qualität?

Gppes wrote:

Noch etwas:

Deine Wuensche zum Adressmapping und Deine Einstellung dazu sind in diesem Forum jetzt wirklich hinlaenglich bekannt und - aus meiner Sicht - kannst Du bitte in Zukunft gerne unterlassen hier Aufforderungen "zur Mapping-Hilfe" (incl. Ultimaten) zu posten.

Verwende bitte einen Blog - und mache hier folgendes: Eroeffne einen einzelnen Thread in dem Du ueber Neuigkeiten informierst. Hier sind schon viel zu viele Posts von Dir ueber das Adressthema in allen seinen Facetten. Ich habe es schoen langsam wirklich satt.

Guten Morgen Gppes,
wie kommst Du zur absurden Behauptung, ein gemeinsames Ziel sei ein Ultimatum.
Ohne Zweifel ist unser gemeinsames Ziel, OpenStreetMap besser zu machen.

Übrigens Regio-OSM hat soeben seine Visualisierung der Adressabdeckung in Österreich aktualisiert.
Der Westen in Österreich glänzt nun äusserst erfreulich in Hellgelb und Orange.
https://regio-osm.de/hausnummerauswertu … misch.html

13yvG7r.png

Ein Changeset mit Video, worin ich meine Arbeitsweise zeige: https://www.openstreetmap.org/changeset … 79/13.5781
31. Dezember 2018 80% Adressabdeckung Österreich ein durchaus realistisches Ziel.

edit: +Regio-OSM Aktualisierung.

Last edited by addresshistory*org (2018-09-02 10:05:58)


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#6 2018-09-03 19:39:45

Luzandro
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Registered: 2015-12-16
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

Ein Changeset mit Video, worin ich meine Arbeitsweise zeige: https://www.openstreetmap.org/changeset … 79/13.5781

yikes Das ist ja furchtbar! Du löscht einfach ungeschaut vorhandene Adressen (ja, tlw. nur Hausnummer ohne Straße, dennoch schaust du nicht einmal, ob es irgendwo Widersprüche geben könnte), löscht dabei auch noch Namen (Lagerhaus) und importierst riesige Bereiche darüber. POIs löst du auch sinnloserweise von Gebäuden, mit minimaler Positionsverschiebung. Damit wurden plötzliche alle Adressen von dir mit Version 1 eingetragen und kein Mensch kann mehr die history sinnvoll nachvollziehen.

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#7 2018-09-03 20:28:36

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

Luzandro wrote:

und kein Mensch kann mehr die history sinnvoll nachvollziehen.

Hallo Luzandro, abgesehen davon dass Du hier lediglich provozierst. Ich verrate dem interessierten Lesern dennoch einen kleinen Zaubertrick.
https://www.openstreetmap.org/way/117569643/history

Ich weis dass Dir das voll bewusst ist.
OpenStreetMap ist eine Datenbank, die komplette History ist hier nach wie vor vollständig intakt.
LG Johann


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#8 2018-09-04 05:34:14

Luzandro
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Re: Quantität vor Qualität?

Ich schrieb auch sinnvoll nachvollziehen. Du löscht ungeschaut vorhandene Einträge und bügelst dann fremde drüber, die dann noch nicht einmal mit den alten verknüpft sind. Bei dem Video frage ich mich wirklich, ob du uns trollen und absichtlich einen Revert provozieren willst, du kannst ja nicht ernsthaft annehmen, dass das ein völlig adäquates Vorgehen ist.

Bei Gehöften ist die Zusatzinformation Lagerhaus, Wohnhaus oder Austragshaus sehr wohl eine relevante Information.

Aber doch nicht jedes Mal als eigener Adress-Node. Vor kurzem hast du dich noch über einen User beschwert, der jedes Nebengebäude mit Duplikaten zugepflastert hat, und jetzt machst du das gleiche, obwohl du dafür mittlerweile schon bewusst eine Warnung ignorieren musst.

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#9 2018-09-04 05:40:23

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

Luzandro wrote:

Ich schrieb auch sinnvoll nachvollziehen. Du löscht ungeschaut vorhandene Einträge und bügelst dann fremde drüber, die dann noch nicht einmal mit den alten verknüpft sind. Bei dem Video frage ich mich wirklich, ob du uns trollen und absichtlich einen Revert provozieren willst, du kannst ja nicht ernsthaft annehmen, dass das ein völlig adäquates Vorgehen ist.

Bei Gehöften ist die Zusatzinformation Lagerhaus, Wohnhaus oder Austragshaus sehr wohl eine relevante Information.

Aber doch nicht jedes Mal als eigener Adress-Node. Vor kurzem hast du dich noch über einen User beschwert, der jedes Nebengebäude mit Duplikaten zugepflastert hat, und jetzt machst du das gleiche, obwohl du dafür mittlerweile schon bewusst eine Warnung ignorieren musst.

Aufgrund der Zusatzinformationen im Note sind das keine Duplikate mehr.
Ich möchte meine Präsenz im Forum nun auch für etwas positves nutzen. Ab sofort in meiner Signatur.


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#10 2018-09-08 13:38:09

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

Der Erfolg der im Video beschriebenen Bemühung: https://www.openstreetmap.org/changeset … 79/13.5781

oDqQfxW.png
regio-osm.de ist eine von der Mapper Gemeinschaft anerkannte Plattforum zur Bewertung der Adresserfassung von Regionen. Taiskirchen im Innkreis glänzt nun durch 100% Adressabdeckung, wobei hinzuzufügen ist, dass sämtliche bisherige Mapping Information erhalten sind, und so für weitere Verfeinerungen zur Verfügung stehen.

edit: Linkfix

Last edited by addresshistory*org (2018-09-08 13:44:14)


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#11 2018-09-08 14:23:45

JM82
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

regio-osm.de ist eine von der Mapper Gemeinschaft anerkannte Plattforum zur Bewertung der Adresserfassung von Regionen. Taiskirchen im Innkreis glänzt nun durch 100% Adressabdeckung, wobei hinzuzufügen ist, dass sämtliche bisherige Mapping Information erhalten sind, und so für weitere Verfeinerungen zur Verfügung stehen.

edit: Linkfix

Die Quote von 100% ist aber schon sehr optimistisch, wenn man das auf reale Gegebenheiten runterbringt: Adressfehler inklusive. wink
Letzten Endes sagt die Quote auch nur aus, dass alle BEV-Daten in OSM vorhanden nicht - ob sie stimmen (im Sinne von a) Adresse vorhanden, b) Adresspunkt stimmt mit realen Gegebenheiten zusammen und ist bekanntlich an ganz anderer Aspekt.
Problem wird jetzt sein, deine tausenden Adressnodes auf die (richtigen) Gebäude runter zu bringen und auch die falschen Adressen zu eliminieren. Das ist nochmals sehr viel Arbeit, in Abhängigkeit der Größe der Gemeinde.

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#12 2018-09-08 14:33:19

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

JM82 wrote:

Die Quote von 100% ist aber schon sehr optimistisch, wenn man das auf reale Gegebenheiten runterbringt: Adressfehler inklusive. wink
Letzten Endes sagt die Quote auch nur aus, dass alle BEV-Daten in OSM vorhanden nicht - ob sie stimmen (im Sinne von a) Adresse vorhanden, b) Adresspunkt stimmt mit realen Gegebenheiten zusammen und ist bekanntlich an ganz anderer Aspekt.

Hallo JM82,
ich verstehe was Du meinst. "100% BEV Adressen" sind in unserem "französischer Garten" in Realität, wie ein naturbelassener Strauch.
Die zwingend notwendige Lagekorrektur der eingepflegten BEV Adressen -BEV veroretet öfters auf den Grundstück Zutrittpunkt- ist laut Luftbild eine relativ einfache Übung. Üblicherweise ist diese daher bereits durch mich erfolgt.

Was aber noch schmerzlich fehlt, da gebe ich Dir vollkommen Recht  ist der Zierschnitt.
Gut gemappte Gemeinden liegen anschließend bei ca. 95-99%

Diesen Zierschnitt zu bewerkstelligen, das ist unsere eigentliche Aufgabe.

OSM in Qualität zum französischen Garten trimmen, das kann nur eine breite Mapper Community leisten. Meine Hoffnung besteht auch darin, dass nach einer durchgängigen Baisisqualität von wenigstens 90% Adressabdeckung in Österreich, durch eine wachsende Beteiligung der Bevölkerung Wiki- Selbstheilungskräfte einsetzten. Von dieser Schwelle sind wir aber derzeit, speziell im Osten von Österreich -siehe regio-osm vielfach mit unter 25% Adressabdeckung- noch weit entfernt.

Die aktuell scheinbare Ruhe auf talk-at trügt. Ich wurde von der Data Working Group kontaktiert, dass es aktuell den Versuch gibt die Adresserfassung in AT zu diskreditieren. Es tobt also gerade im Hintergrund ein Kampf der Lobbyisten um die Macht in OSM. Mal schauen wie entschieden wird. Dass wir hier bislang noch nichts davon merken ist ein gutes Zeichen, dass vernünftige konstruktive Personen, definitiv idealisten weiterhin die Fahne einer freien Karte und GeoDatenbank genannt OpenStreetMap hochhalten, und das ist wirklich sehr erfreulich.


EDIT: Kompletten Post überarbeitet, hat eh noch keiner geantwortet. Edit: Zielwerte angepasst

Last edited by addresshistory*org (2018-09-11 06:26:27)


BEV Adressen:https://tinyurl.com/ybculf7r AT-Geografen-OSM-Talk: http://talk.hxg.at Aktuelle Neuigkeiten zu OpenStreetMap auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/OpenStreetMap

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#13 2018-09-09 07:57:27

JM82
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

Hallo JM82,
ich verstehe was Du meinst. "100% BEV Adressen" sind in unserem französischer Garten in Realität, wie ein naturbelassener Strauch.
Die zwingend notwendige Lagekorrektur der eingepflegten BEV Adressen -BEV veroretet öfters auf den Grundstück Zutrittpunkt- ist laut Luftbild eine relativ einfache Übung. Üblicherweise ist diese daher bereits durch mich erfolgt.

Was aber noch schmerzlich fehlt, da gebe ich Dir vollkommen Recht  ist der Zierschnitt.
Gut gemappte Gemeinden liegen anschließend bei ca. 90%

Diesen Zierschnitt zu bewerkstelligen ist unsere eigentliche Aufgabe.

OSM in Qualität zum französischen Garten trimmen, das kann nur eine breite Mapper Community leisten. Meine Hoffnung besteht auch darin, dass nach einer durchgängigen Baisisqualität von wenigstens 80% Adressabdeckung in Österreich, durch eine wachsende Beteiligung der Bevölkerung Wiki- Selbstheilungskräfte einsetzten. Von dieser Schwelle sind wir aber derzeit, speziell im Osten von Österreich -siehe regio-osm vielfach mit unter 25% Adressabdeckung- noch weit entfernt.

EDIT: Kompletten Post überarbeitet, hat eh noch keiner geantwortet.

Da gebe ich dir natürlich recht. Die Hoffnung, dass andere Mapper aufspringen besteht. Leider zeigt jedoch die Statistik, dass dem - konstant über die letzten Jahre in AUT - offenbar nicht so ist. Die Mehrheit der 50-80 aktiven Mapper (Zahl bleibt konstant) in AUT fokussieren offenbar weniger auf Adressen und deren Korrektheit.
Ich kann nur von den Gemeinden sprechen, die ich selbst adresstechnisch bearbeitet habe: es sind durchaus >95% valider Adressen möglich. Aber eben nur in mehreren Stufen, in dem man aktiv mit der Gemeinde an den ganzen Adressunklarheiten arbeitet und sich gut 1-2 Jahre Zeit gibt (dass nämlich in weiterer Folge aktualisierte BEV-Daten über diese csv-Datei, die dann erneut geprüft werden) zur Verfügung stehen. Aber, das erfordert einerseits viel Man-Power, zugleich sorgfältiges, genaues Arbeiten verbunden mit hohem Maß an Organisationskunst - ein paar Hundert oder gar Tausend unklarer Adressen/Adresspnkte je Bezirk müssten kategorisiert werden, für die Gemeinde aufbereitet werden usw.
Kurzum: es ist viel Arbeit im Vergleich zum Landschaftsmapping (was ich selbst nunmehr betreibe), oder zum Einarbeiten von POIs. Denn, die meiste Arbeit erfolgt beim Adressmapping gar nicht so sehr in OSM - sondern vielmehr abseits dessen.
Ganz "schlimm" ist dzt. OSM im Osten hinsichtlich der Adressabdeckung. Da gebe ich dir recht. Das Burgenland (mit Ausnahme des pol. Bezirks JE, den ich selbst adresstechnisch gemappt habe) ist nebst NÖ Schlusslicht in AUT. Das ist schade, vor allem weil sich lt. regio-osm.de seit Jahren nicht wirklich eine Besserung einstellt.

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#14 2018-09-09 08:03:41

Luzandro
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

Taiskirchen im Innkreis glänzt nun durch 100% Adressabdeckung, wobei hinzuzufügen ist, dass sämtliche bisherige Mapping Information erhalten sind, und so für weitere Verfeinerungen zur Verfügung stehen.

Das oben angesprochene Lagerhaus hab jetzt ich wieder eingetragen

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#15 2018-09-09 08:09:21

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Re: Quantität vor Qualität?

Luzandro wrote:
addresshistory*org wrote:

Taiskirchen im Innkreis glänzt nun durch 100% Adressabdeckung, wobei hinzuzufügen ist, dass sämtliche bisherige Mapping Information erhalten sind, und so für weitere Verfeinerungen zur Verfügung stehen.

Das oben angesprochene Lagerhaus hab jetzt ich wieder eingetragen

Luzandro, Danke für Deine Unterstützung, auch die für uns sehr wertvolle und erhaltenswerte Chronologie ist intakt geblieben.

edit: +Chronologie

Last edited by addresshistory*org (2018-09-09 08:14:36)


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#16 2018-09-09 08:33:24

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

JM82 wrote:

Die Hoffnung, dass andere Mapper aufspringen besteht. Leider zeigt jedoch die Statistik, dass dem - konstant über die letzten Jahre in AUT - offenbar nicht so ist. Die Mehrheit der 50-80 aktiven Mapper (Zahl bleibt konstant) in AUT fokussieren offenbar weniger auf Adressen und deren Korrektheit.

Hallo JM82, das JOSM Plugin https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper ist nicht unbedingt ein Tool dazu geeignet, am  Adressbestand in Österreich in Substanz etwas zu ändern. Dieses Tool ist schon eher als hilfreiches chirurgisches Instrument zu verstehen. Von Luzandro aufbereiteten BEV- Adressen gibt es darüberhinaus ja erst seit wenigen Wochen.

Unser Adress- Werkzeugkasten füllt sich also, auch der politische Klärungsprozess über die Integration staatlicher OpenData Adressen, macht Fortschritte. Genau genommen bin ich über aktuelle Widerstände gar nicht so überrascht. Besser jetzt ein ordentliches Gewitter, dann kann anschließend die Sonne freier Geodaten umso schöner und vor allem unbekümmerter scheinen.

Die Zukunft in OSM sehe ich in aus Vorort Erhebungen stammenden Live Daten, und regulierte BEV Adressen die dann jeweils mit etwa 6 Monaten Verzögerung bei uns eintreffen. Wer als Professioneller aktuellere Ware benötigt, der kann sich hierzu ja direkt an das BEV wenden.

edit: typo

Last edited by addresshistory*org (2018-09-09 22:36:45)


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#17 2018-09-14 10:02:18

JM82
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:
JM82 wrote:

Die Hoffnung, dass andere Mapper aufspringen besteht. Leider zeigt jedoch die Statistik, dass dem - konstant über die letzten Jahre in AUT - offenbar nicht so ist. Die Mehrheit der 50-80 aktiven Mapper (Zahl bleibt konstant) in AUT fokussieren offenbar weniger auf Adressen und deren Korrektheit.

Hallo JM82, das JOSM Plugin https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper ist nicht unbedingt ein Tool dazu geeignet, am  Adressbestand in Österreich in Substanz etwas zu ändern. Dieses Tool ist schon eher als hilfreiches chirurgisches Instrument zu verstehen. Von Luzandro aufbereiteten BEV- Adressen gibt es darüberhinaus ja erst seit wenigen Wochen.

Wieso? Man kann mit dem Adresshelper, so man konsequent diesen nutzt, durchaus nennenswerte Mengen an adressen einarbeiten. Halb-automatisiert gewissermaßen. Klar, Massenimports gehen damit nicht. Dafür ist es aber auch nicht ausgelegt.
Das Problem ist eher die Anzahl der Mapper, die sich mit Adressen beschäftigen, denn die Tools. Es scheint dzt. eher so zu sein, dass du in AUT der einzige momentan bist, der in nennenswerten Mengen Adressen einarbeitet. Vor allem setzt du ja offenbar nur adressnodes, während er Adresshelper in der Regel die Adresse aus das Gebäude setzt (zumindest denke ich das).
Ich meine, es ist problemlos möglich, mit dem Adresshelper tgl. 200-500 Adressen einzuarbeiten für einen Mapper. Da ist gar nicht so viel Zeitaufwand dahinter. Machen das 20 Personen, kommen 4000-10000 Adressen tlg. dazu; machen es 50 Personen sind wir schon bei 10000-25000 Adressen pro Tag. AUT wäre in ein paar Monaten restlos abgedeckt und zugleich könnten viele Adressfehler behoben werden.

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#18 2018-09-16 09:53:53

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

JM82 wrote:

Es scheint dzt. eher so zu sein, dass du in AUT der einzige momentan bist, der in nennenswerten Mengen Adressen einarbeitet. Vor allem setzt du ja offenbar nur adressnodes, während er Adresshelper in der Regel die Adresse aus das Gebäude setzt (zumindest denke ich das).

Dass sich andere Mapper innen in Österreich vorwiegend mit Gebäudeumrissen und Landuses beschäftigen, ist mir tatsächlich ein unerklärliches Rätsel, gibt es doch inzwischen bereits Ansätze das Erfassen von Gebäudeumrissen KI Technologie -mit bald wohl wesentlich besserer Erfassungsqualität- zu überlassen. https://www.golem.de/news/bing-microsof … 35280.html

Die Karte Nr 1. hat es allein mit groben Geländekonturen und Gewerbeobjekten an die Spitze gebracht. Ausgerechnet Gewerbeobjekte werden hingegen bei uns extrem stiefmütterlich behandelt. Adressen, Eigenschaften, sowie Gewerbemerkmale können sicher niemals automatisiert per Luftbild erfasst werden, weswegen genau solche Details heute meinen Mapping Schwerpunkt bilden.


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#19 2018-09-17 07:26:24

JM82
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:
JM82 wrote:

Es scheint dzt. eher so zu sein, dass du in AUT der einzige momentan bist, der in nennenswerten Mengen Adressen einarbeitet. Vor allem setzt du ja offenbar nur adressnodes, während er Adresshelper in der Regel die Adresse aus das Gebäude setzt (zumindest denke ich das).

Dass sich andere Mapper innen in Österreich vorwiegend mit Gebäudeumrissen und Landuses beschäftigen, ist mir tatsächlich ein unerklärliches Rätsel, gibt es doch inzwischen bereits Ansätze das Erfassen von Gebäudeumrissen KI Technologie -mit bald wohl wesentlich besserer Erfassungsqualität- zu überlassen. https://www.golem.de/news/bing-microsof … 35280.html

Die Karte Nr 1. hat es allein mit groben Geländekonturen und Gewerbeobjekten an die Spitze gebracht. Ausgerechnet Gewerbeobjekte werden hingegen bei uns extrem stiefmütterlich behandelt. Adressen, Eigenschaften, sowie Gewerbemerkmale können sicher niemals automatisiert per Luftbild erfasst werden, weswegen genau solche Details heute meinen Mapping Schwerpunkt bilden.

Nun, nachdem in AUT mittlerweile eh um die 90% aller Gebäude erfasst sind, ist das Thema KI-Gebäudeerfassung wohl damit abgehakt. Denn, mehr als alle Gebäude kann die KI auch nicht erfassen. wink
Ausserdem, wenn man mit KI argumentiert und damit zugleich auf die Zukunft schielt (frei dem Motto: was vielleicht irgendwann/irgendwie automatisiert abläuft), kann ich gegen argumentieren und sagen: lassen wir das OSM-Mapping einfach sein und sparen uns so tausende Arbeitsstunden von Leuten, die das momentan in Summe machen?
Weil, Landuses und Gebäude und sonstige Flächen macht die KI in Zukunft eh besser als jeder Mensch und schneller/präziser obendrein, POIs spielt die KI auch automatisch über Suchmaschinenrecherche ein. Was bleibt für die OSM-Mapper dann noch übrig? Ein paar Parkbänke oder Mülleimer zu mappen?

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#20 2018-09-17 12:31:53

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Re: Quantität vor Qualität?

JM82 wrote:

Nun, nachdem in AUT mittlerweile eh um die 90% aller Gebäude erfasst sind, ist das Thema KI-Gebäudeerfassung wohl damit abgehakt. Denn, mehr als alle Gebäude kann die KI auch nicht erfassen. wink
Ausserdem, wenn man mit KI argumentiert und damit zugleich auf die Zukunft schielt (frei dem Motto: was vielleicht irgendwann/irgendwie automatisiert abläuft), kann ich gegen argumentieren und sagen: lassen wir das OSM-Mapping einfach sein und sparen uns so tausende Arbeitsstunden von Leuten, die das momentan in Summe machen?
Weil, Landuses und Gebäude und sonstige Flächen macht die KI in Zukunft eh besser als jeder Mensch und schneller/präziser obendrein, POIs spielt die KI auch automatisch über Suchmaschinenrecherche ein. Was bleibt für die OSM-Mapper dann noch übrig? Ein paar Parkbänke oder Mülleimer zu mappen?

In der Tat, da gebe ich Dir Recht. OpenStreetMap ist leider eine äußerst pingelige Datenbank, und keineswegs wie die Wikipedia eine redundante Textesammlung, wo selbst eine Metapher zum Verständnis einer Thematik taugt. Daher habe ich sehr großen Respekt vor Programmierern welche in OSM funktionierende und reproduzierbare Verschränkungen zu amtlichen Daten zuwege bringen. Auch in der Wikimedia gibt es heute solche Verschränkungen, zum Beispiel werden die Einwohnerzahlen längst direkt von der Statistik Austria übernommen. Stichwort Wikidata Normdaten. Normdaten des BEV in OSM sind für mich eine durchaus interessante, und absolut anzustrebende Zukunftsvision zur Aufrechterhaltung der Adressqualität. Solches schließt Ergänzungen aus lokalen Erhebungen, sowie Fehlerkorrekturen keineswegs aus.

Aktuell:
Von mir aus soll jeder Mappen was jemanden persönlich als wichtig erscheint. Alles andere ist in unserer Wiki geregelt.
Dass unser austraaddresshelper Plugin selbst keinen Nodes als Träger generiert, bedeutet noch lange nicht dass man hierbei keine Adress- Nodes setzten darf. Im Streben nach Qualität hat sich für mich herauskristallisiert, dass es zur Vermeidung von Duplikaten sinnvoll ist, sämtliche Adressen einer Gemeinde vollständig in den JOSM Speicher zu laden. Das laden ganzer Regionen in JOSM ist aber nur mittels Filter möglich. Gebäude ohne Adressen und Straßen sowie andere Merkmale werden so nicht mitgeladen. In diesem JOSM- Modus darf man daher auch keine Gebäudeumrisse zeichnen, das führt ansonsten mit bereits vorhandenem, zu Konflikten.
Ich bin daher keineswegs ein Befürworter von Adress- Nodes. Diese Arbeitsweise hat sich lediglich als praktikabel, und effizient erweisen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, das addresshelper Plugin soll Mapper dezent dazu animieren, Gebäudepolygone zu zeichnen. Leider kann ich diesem Wunsch aufgrund meiner Arbeitsweise mittels Filter, nicht entsprechen.

Als Qualitätsfanatiker war, und bin ich natürlich über eine wahrnehmbare systematische Differenz in der Gebäudepolygon- Zeichen Qualität zu unserem Vorbild Basemap irritiert. Es kann doch nicht sein, dass OpenSource Mapper, trotz ähnlicher Datengrundlage systematisch nur schräge Gebäudeumrisse zuwege bringen. Leider habe ich hierbei bereits einen Tiroler Mapper -mit PLZ im Pseudonym- verscheucht, was mir aufrichtig Leid tut. Bitte E. komm zurück!

EDIT: Kompletten Post überarbeitet, hat eh noch keiner geantwortet.

Last edited by addresshistory*org (2018-09-17 19:33:02)


BEV Adressen:https://tinyurl.com/ybculf7r AT-Geografen-OSM-Talk: http://talk.hxg.at Aktuelle Neuigkeiten zu OpenStreetMap auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/OpenStreetMap

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#21 2018-09-18 06:55:22

JM82
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Re: Quantität vor Qualität?

addresshistory*org wrote:

Als Qualitätsfanatiker war, und bin ich natürlich über eine wahrnehmbare systematische Differenz in der Gebäudepolygon- Zeichen Qualität zu unserem Vorbild Basemap irritiert. Es kann doch nicht sein, dass OpenSource Mapper, trotz ähnlicher Datengrundlage systematisch nur schräge Gebäudeumrisse zuwege bringen. Leider habe ich hierbei bereits einen Tiroler Mapper -mit PLZ im Pseudonym- verscheucht, was mir aufrichtig Leid tut. Bitte E. komm zurück!

Doch und das ist mir sogar - als langjähriger ID-Editor-User - ganz klar. Denn, dieser lieferte (und liefert heute möglichererweise) noch immer nicht so viele Funktionen, die man grad beim Mappen von Gebäuden braucht, nicht mit.
Der JOSM ist hier die Luxusvariante und nicht jeder mappt mit diesem.

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#22 2018-09-18 12:00:49

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

JM82 wrote:
addresshistory*org wrote:

Als Qualitätsfanatiker war, und bin ich natürlich über eine wahrnehmbare systematische Differenz in der Gebäudepolygon- Zeichen Qualität zu unserem Vorbild Basemap irritiert. Es kann doch nicht sein, dass OpenSource Mapper, trotz ähnlicher Datengrundlage systematisch nur schräge Gebäudeumrisse zuwege bringen. Leider habe ich hierbei bereits einen Tiroler Mapper -mit PLZ im Pseudonym- verscheucht, was mir aufrichtig Leid tut. Bitte E. komm zurück!

Doch und das ist mir sogar - als langjähriger ID-Editor-User - ganz klar. Denn, dieser lieferte (und liefert heute möglichererweise) noch immer nicht so viele Funktionen, die man grad beim Mappen von Gebäuden braucht, nicht mit.
Der JOSM ist hier die Luxusvariante und nicht jeder mappt mit diesem.

Da stimme ich Dir zu, das ist auch meine Erfahrung.
Umso erstaunlicher ist trotzdem, die Beständigkeit mit welcher sich solche schrägen Polygone ausbreiten.
OpenStreetMap spielt heute in der Navigation faktisch keine Rolle. Für mich unerklärlich sind Adressen in OpenStreetMap eine Randerscheinung geblieben.
Einflussreiche Firmen die an OSM andocken, beschäftigen sich vielfach mit Kartentiles. Aufbereitet in allen möglichen Farben und Schattierungen, tauchen diese im Netz und Apps auf.  Genau das ist auch womit man heute mit unseren Daten Geld verdient. Das beeinflusst natürlich auch die Politik in OSM. Gelegentlich werden Vertreter der Tiles Firmen synonym für OSM zitiert. Auch erstaunlich dass ein Mitarbeiter einer dieser kommerziellen Firmen hier im Webforum die Forumsregeln festlegt, und zugleich in der Wochennotiz die Diskussion beständig und penetrant in die Talk Plattform lenkt.

Zu den Adressen: vielfach wird die Karte Nr.1 über deren Adressgenauigkeit gelobt. Dabei verwendet Google auch nur jene Adressen welche aktuell von Luzandro für uns aufbereitet, in meiner Signatur stehen.

In einer Vielzahl an Ländern, sind Adressen per OpenData auch für uns verfügbar. Es findet sich aber offensichtlich Niemand der das Integrieren solcher DatenSpenden in die Hand nimmt. Auf die derzeit brummende Kartentiles- Wirtschaft können wir hier offensichtlich nicht zählen.

Meiner Meinung nach, haben jene die heute mit OSM gutes Geld verdienen, auch eine moralische Gesamt Projektverantwortung. Derzeit ähnelt deren Arbeitsweise eher einem Rosinenpicken.

EDIT: Kompletten Post überarbeitet, hat eh noch keiner geantwortet.

Last edited by addresshistory*org (2018-09-19 15:17:08)


BEV Adressen:https://tinyurl.com/ybculf7r AT-Geografen-OSM-Talk: http://talk.hxg.at Aktuelle Neuigkeiten zu OpenStreetMap auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/OpenStreetMap

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#23 2018-09-20 19:58:41

Woazboat
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Re: Quantität vor Qualität?

Hallo,

Ich klinke mich einfach mal hier ein, da es um ein relevantes Thema geht.
@addresshistory*org, gibt es einen Grund warum du vor kurzem im Großraum Graz einfach (offensichtlich automatisiert) alle `addr:*=*` Tags von Objekten die keinen `addr:housenumber=*`Tag hatten gelöscht hast?
https://osmcha.mapbox.com/changesets/62744445/
https://osmcha.mapbox.com/changesets/62678193/

Ich sehe keinen Sinn dahinter diese Tags zu löschen solange sie richtig sind (ganz im Gegenteil, das ist mMn aktiv schädlich). Auch wenn keine Hausnummer dabei ist bedeutet das noch lange nicht, dass die Tags nicht nützlich sind. Neben sehr vielen addr:street/postcode/city/... Tags sind auch einige Dinge die quasi nur lokale Mapper wissen können der Löschaktion zum Opfer gefallen, wie beispielsweise der `addr:conscriptionnumber=*` Tag hier (und noch bei einigen weiteren Gebäuden)
https://www.openstreetmap.org/way/313563238/history

oder der `addr:old_housenumber=*` Tag hier (der dazugehörende erklärende `note=*` Tag ist noch vorhanden)
https://www.openstreetmap.org/node/2520999841/history

Einige "Karteileichen" (Nodes die keine Tags mehr besitzen) sind dadurch auch entstanden
https://www.openstreetmap.org/node/5595144232/history

lg

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#24 2018-09-20 20:09:09

addresshistory*org
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Re: Quantität vor Qualität?

Woazboat wrote:

Hallo,

Ich klinke mich einfach mal hier ein, da es um ein relevantes Thema geht.
@addresshistory*org, gibt es einen Grund warum du vor kurzem im Großraum Graz einfach (offensichtlich automatisiert) alle `addr:*=*` Tags von Objekten die keinen `addr:housenumber=*`Tag hatten gelöscht hast?
https://osmcha.mapbox.com/changesets/62744445/
https://osmcha.mapbox.com/changesets/62678193/

Ich sehe keinen Sinn dahinter diese Tags zu löschen solange sie richtig sind (ganz im Gegenteil, das ist mMn aktiv schädlich). Auch wenn keine Hausnummer dabei ist bedeutet das noch lange nicht, dass die Tags nicht nützlich sind. Neben sehr vielen addr:street/postcode/city/... Tags sind auch einige Dinge die quasi nur lokale Mapper wissen können der Löschaktion zum Opfer gefallen, wie beispielsweise der `addr:conscriptionnumber=*` Tag hier (und noch bei einigen weiteren Gebäuden)
https://www.openstreetmap.org/way/313563238/history

oder der `addr:old_housenumber=*` Tag hier (der dazugehörende erklärende `note=*` Tag ist noch vorhanden)
https://www.openstreetmap.org/node/2520999841/history

Einige "Karteileichen" (Nodes die keine Tags mehr besitzen) sind dadurch auch entstanden
https://www.openstreetmap.org/node/5595144232/history

lg

Hallo Woazboat, ich sehe gerade dass Du ein Crossposting auch hier verfasst hast. Ich habe Dir dazu bereits im Changeset Kommentar geantwortet. Ich finde es Super dass Du dich mit der Adress Situation in und um Graz bemühst. Es ist dort wirklich noch viel zu tun.
Lg Johann


BEV Adressen:https://tinyurl.com/ybculf7r AT-Geografen-OSM-Talk: http://talk.hxg.at Aktuelle Neuigkeiten zu OpenStreetMap auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/OpenStreetMap

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#25 2018-09-20 20:45:41

Negreheb
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Posts: 134

Re: Quantität vor Qualität?

Du hast die Frage weder hier, noch im Changesetkommentar (https://www.openstreetmap.org/changeset/62744445) beantwortet, warum die bestehende Adressen löscht.

Mir ist nun speziell im Bereich und Umfeld von Graz aufgefallen, dass es dort tausende Objekte gibt, bei denen zwar addr:straße vergeben ist, nicht jedoch die dazugehörige Hausnummer. Ich habe vor die Stadt Graz per addresshelper mit Adressen zu ergänzen. Es macht aber keinen Sinn dass Nebengebäude mit der Straße getaggt sind. Hauptgebäude mit fehlender Hausnummer, erhalten diese in den nächsten Wochen wieder per addresshelper ergänzt.

So wie du das schreibst, liest sich das, als hast du jetzt alte Adressen (Und wenn es nur Straßen waren) gelöscht (Ja, ich weis, in der History/Chronik sind sie trotzdem noch) und wirst sie dann wieder hinzufügen. Ist das korrekt oder nicht?

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