Kleine Fragen 2018

Richtig, wenn man es schafft, irgendwie über parkende Motorräder zu laufen. Das ist dann aber ein rein praktisches Problem.

Also die abweichende Bedeutung von access bei amenity=parking ist dokumeniert. Wenn Du sie auch auf amenity=motorcycle_parking anwendest, bewegst Du Dich entgegen dem, was im Wiki steht…wobei ich natürlich verstehe, warum Du so denkst. Und genau deswegen ist ein “Überladen” eines Tags blöd. Es ist nicht logisch und wo jetzt die Grenzen der Ausnahme sind, ist auch nicht klar.

Wörtlich mag es das bedeuten, in der OSM-Welt bedeutet es eher „Nutzungsrecht“. Was bei Eingängen aufs selbe hinausläuft (wer einen Eingang benutzen darf, hat Zugang), auf highways bedeutet es nicht nur Zu-, sondern auch Durchgang/-fahrt, und an amenities heißt es schlicht Nutzungserlaubnis. Wer über einen Parkplatz geht, benutzt nicht den Parkplatz, sondern nur den darüberlaufenden Weg. Erst wer parkt, benutzt den Parkplatz.

Wenn man nicht alle keys trockenbeerenausscheidend wörtlich nimmt, löst sich manch Logikwiderspruch auf :slight_smile:

–ks

Und eine kurze Frage von mir:
Wie taggt man einen Spielplatz der einen Zaun rundherum hat?
Klar den Zaun kann man einzeln taggen aber ich halte das für ein nützliches Suchinstrument weil Spielplätze ohne Zaun auch gern mal von Hunden besucht werden. Also gibt es ein Objekt das den Spielplatz UND den Zaun erfasst?

Man kann die Spielplatzfläche gleichzeitig mit leisure=playground und barrier=fence taggen, falls der Zaun die gesamte Fläche rundherum einschließt. Es gibt noch fenced=yes, das Tag ist aber veraltet und soll nicht mehr verwendet werden.

-snip- Prince war 10 sec schneller.

Aber den Eingang nicht vergessen …

Was allerdings semantisch unschön ist, weil dasselbe OSM-Objekt dann die Linie rundum sowie die eingefasste Fläche bezeichnet, also zwei unterschiedliche reale Objekte. Zusätzliche Tags wie name=* oder height=* oder material=* sind dann nicht eindeutig zuordbar.

Einfache Lösung: Zwei kongruente Ways zeichnen, einen für den Zaun, einen für den Spielplatz, dann ist das ebenso separat. Kann man machen, finde ich nicht schlimm.

Am saubersten (wenn auch komplexer) finde ich es, mit dem Way nur den Zaun zu erfassen und den Spielplatz als Multipolygon zu mappen, mit dem Zaun-Way als einzigem outer. Die Spielplatz-Tags kommen dann an die Relation. Das ist semantisch absolut sauber: der Zaun definiert die Außengrenze des Spielplatzes.

–ks

Ist der Zaun wirklich komplett drumrum, oder hat er ein mehrere Meter breites Tor / zaunloses Stück zum Eingang? Das haben die Spielplätze hier meist, da muss man dann eh separat mappen.

Ich hab bei tatsächlich völlig umzäunten Spielplätzen auch schon leisure=playground, barrier=fence gesetzt, denn das sind für mich keine 2 Objekte, sondern ein eingezäunter Spielplatz. Und aus dem Adjektiv ergibt sich dann die Nachrangigkeit.

Der Zaun ist nicht komplett rundherum sondern an einer Kante grenzt der Spielplatz an ein Gebäude.

Das ist hier egal. Es ist also eine geschlossene Umrandung.
Aber damit ist die Frage von Gormo unbeantwortet:

Gruss
walter

Es ist ein kleines Eingangstor.

Dafür bitte den Zaun-Way nicht unterbrechen. barrier=gate + foot=yes dran, fertich.

–ks

Mit diesem Changeset wurde der Pfälzerwald “abgeholzt”.

Wer erklärt sich bereit, das zu korrigieren?

Soweit ich das erkennen kann sind “nur” die Tags verlorengegangen: https://www.openstreetmap.org/relation/448107/history

Hab sie wiedereingetragen und den CS kommentiert. Finde das Mapping allerdings etwas ungünstig, das MP repräsentiert ja längst nicht den gesamten Pfälzerwald. Mapnik zeigt in ZL 10 derzeit elf Objekte dieses Namens auf einem Haufen.

–ks

Auch nochmal eine kurze Frage: Ist es üblich, Objekte, die sich direkt an einer Wand befinden, als Teil dieser Wand zu mappen? Oder als einzelnes Objekt vor der Wand? Ich denke da z.B. an Packstationen, Werbeplakate, Uhren oder Straßenlaternen (wenn an Gebäude hängend).

Ich mach das so. Gute Beispiele sind auch Briefkästen oder Zigarettenautomaten. Der Node kommt bei mir an der passenden Stelle in den Wand-Way. Vertreter der ur-reinen Lehre könnten einwenden, das daraus nicht klar wird, ob die Einrichtung für innen oder außen gedacht ist :slight_smile:

–ks

+1

Auch Sirenen sind gerne mal auf einem Mast, der an die Wand geschraubt ist…

Sven

https://www.openstreetmap.org/relation/2604046 ist eine Collection, die alle(?) umfasst.