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#1 2015-10-17 09:20:48
- kreuzschnabel
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Schlieren im Bing-Luftbild
Nur aus Interesse: Wie kommen im Bing-Luftbild so Strukturen wie bei http://binged.it/1Xax4C3 zustande? Dreht da ein Schärfungsalgorithmus hohl?
Habe ich auch schon in Wolken gesehen, z.B. hier: http://binged.it/1Xax8Sq
--ks
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#2 2015-10-17 09:54:11
- kreuzschnabel
- Member
- Registered: 2015-07-03
- Posts: 6,640
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
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#3 2015-10-17 11:55:08
- wambacher
- Member

- From: Schlangenbad/Wambach, Germany
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- Posts: 16,769
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Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Hier wird sogar die Straße davon verbogen (die orange Linie ist mein GPS-Track):
--ks
Ist doch ganz klar: "Dunkle Materie". Ist unsichtbar und verbiegt das Licht. ![]()
Gruss
walter
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#4 2015-10-17 12:12:37
- seichter
- Member
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- Posts: 3,337
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Die "verbogene" Straße wurde vermutlich durch einen Fehler in den Höhendaten erzeugt. Die werden zur Korrektur von schräg aufgenommenen Szenen verwendet.
Beim Zusammenfügen von Bildstreifen hat man gelegentlich Versatz und Geisterbilder, wie man sie auch aus Panoramaaufnahmen kennt.
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#5 2015-10-17 15:14:19
- mikecc
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- Registered: 2009-06-15
- Posts: 16
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Beim ersten Bild ist mir nicht ganz klar, was du meinst, hoffentlich nicht die waagerechten "Schlieren" von den Kabeln der Hochspannungsleitung. Am Masten weiter östlich sieht man sie deutlicher. Man sieht dann auch, dass zw. diesen Masten "geklebt" wurde.
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#6 2015-10-17 18:48:31
- kreuzschnabel
- Member
- Registered: 2015-07-03
- Posts: 6,640
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Beim ersten Bild ist mir nicht ganz klar, was du meinst, hoffentlich nicht die waagerechten "Schlieren" von den Kabeln der Hochspannungsleitung. Am Masten weiter östlich sieht man sie deutlicher. Man sieht dann auch, dass zw. diesen Masten "geklebt" wurde.
Nö, ich meinte die Schlierung am Mast selbst, Traversen und Isolatoren.
--ks
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#7 2015-10-17 19:04:30
- Rogehm
- Banned

- From: Rösrath / Köln
- Registered: 2014-05-07
- Posts: 2,809
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Kann es sein, das es sich um eine Art Fata Morgana - Effekt handelt. Also aufsteigende wärmere Luftschichten verbiegen und spiegeln das Licht.
Der Schliereneffekt oder Hitzeflimmern ist keine optische Täuschung und lässt sich auch fotografieren. An dem östlichen Stommast gibt es wohl Abgänge oder Übergänge, wo Verlustleistungen auftreten, also Wärme produziert wird.
Last edited by Rogehm (2015-10-17 19:15:18)
Gruß Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!” Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
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#8 2015-10-17 23:21:05
- nahundfern
- Member
- Registered: 2013-11-24
- Posts: 30
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Die Schlieren sind ja nicht nur bei dem Mast - sondern überall in der Gegend bei solchen Objekten die eine Ausdehnung nach oben haben! (Häuser, Bäume, Bahnwagons)
Ich würde mal die Vermutung in den Ring werfen, das der Zusammenfüge-Algorithmus primär versucht "Bodenpixel" in Deckung zu bringen - die sehen ganz gut aus. Wenn das Flugzeug nun aber im Flug vibriert/eiert/taumelt, würden nach oben ausgedehnte Objekte evtl. so verzerrt.
Last edited by nahundfern (2015-10-17 23:21:38)
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#9 2015-10-18 09:46:08
- seichter
- Member
- Registered: 2011-05-21
- Posts: 3,337
Re: Schlieren im Bing-Luftbild
Die Schlieren sind ja nicht nur bei dem Mast - sondern überall in der Gegend bei solchen Objekten die eine Ausdehnung nach oben haben! (Häuser, Bäume, Bahnwagons)
Ich würde mal die Vermutung in den Ring werfen, das der Zusammenfüge-Algorithmus primär versucht "Bodenpixel" in Deckung zu bringen - die sehen ganz gut aus. Wenn das Flugzeug nun aber im Flug vibriert/eiert/taumelt, würden nach oben ausgedehnte Objekte evtl. so verzerrt.
Kommt schon ziemlich gut hin.
Das ist ein Gebiet, in dem zwei Streifen zur Deckung gebracht werden, deutlich zu sehen ist der Komplett-Übergang zur nächsten Szene etwa 50 m weiter östlich. Die wurde zu einer anderen Jahreszeit, bei etwas anderem Sonnenstand (Schatten) und etwas stärkerer Neigung aufgenommen.
Die Neigungsverzerrung wird auf das Höhenmodell korrigiert, bei allen Objekten in die Höhe funktioniert das aber nicht. In einer ein paar hundert Meter breiten Überlappungszone westlich der scharfen Grenze wurden die Bilder übereinandergelegt. Selbst am Boden (z.B. Ufer der Emscher) werden aber Artefakte wegen des unterschiedlichen Bewuchses erzeugt. Nur das Schiff hat normale Kanten, da es auf dem östlichen Bild natürlich nicht vorhanden war und nur mit der konstanten Flussfläche (wenn überhaupt) überlagert wurde.
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