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Please create new topics on the new site at community.openstreetmap.org. We expect the migration of data will take a few weeks, you can follow its progress here.***
#26 2015-09-25 15:58:30
- malenki
- Member
- Registered: 2008-09-07
- Posts: 636
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Zum OP:
Die von dir im ersten Beitrag genannte Größe finde ich durchaus noch komfortabel.
Ich stoße gelegentlich auf Multipolygone, die ich verkleinere, indem ich sie in kleinere MPs mit einer Way-Außenlänge von 50-100km bringe…
(Eine Liste sportlich großer Routenrelationen kannst du hier finden, aber die richti großen mit 7000+ Mitgliedern wurden schon aufgeräumt :) )
iD ist zum Editieren von Relationen fast untauglich (versuche mal, eine Wanderroute mit iD neu zu erfassen), aber mittlerweile wurde immerhin sichergestellt, dass er keine mehr kaputt macht.
Wenn du wirklich wirklich landuse-Maximalgrößen von 4km² wünschst, kannst du mal überlegen, wie man den Schwarzwald, einen tropischen Regenwald oder sonstige große Waldflächen mappt. Ich halte diesen deinen Wunsch für nicht umsetzbar.
Zu einer Abstimmung zu landuse=forest vs landcover=trees: wo bleibt Platz für natural=wood?
Entweder die Bäume wurden mit Absicht und von Menschen gepflanzt bzw wird die Baumansammlung (intensiv) bewirtschaftet: forest – oder sie haben sich von allein angesät/ausgebreitet und werden nicht (intensiv) bewirtschaftet: wood
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#27 2015-09-25 17:43:51
- Thoschi
- Member
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- Posts: 767
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Auch natural=scrub gehört ausgestanzt.
Als Argument für das Ausstanzen wurde hier mal das Berechnen von Flächen genannt.
Genau das macht die ganze Sache doch unübersichtlich und unstrukturiert. Wenn in einer Industriefläche (landuse=industrial) eine Fläche entweder nicht bebaut und überwachsen ist oder aber absichtlich z.B. am Rand als Grünfläche (Buschwerk) bepflanzt und verwildert ist, dann ist es immer noch Teil von landuse=industrial, auch wenn dieser Teil natural=scrub gekennzeichnet ist.
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#28 2015-09-25 20:01:27
- Osmonav
- Member
- Registered: 2013-05-19
- Posts: 33
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Vielleicht sollte man die Sache mit natural aufgeben, da anitquiert. Bei scrub wäre es kein Problem, auf landcover=scrub umzuschwenken. Das kann dann zu industrial, residential, wood oder was auch immer gehören.
Wenn landcover=trees den wood/forest als Oberflächenbeschaffenheit ersetzt, kennzeichnet landuse nur noch das Gebiet des Waldes incl. Lichtungen etc. Klarheit würde auch ein landuse=natural_wood statt natural=wood bringen, der Gegensatz zu landuse=forest wäre offensichtlich. Dann hören die Verwechslungen von forest und wood auf. Wer es nicht weiß, taggt wenigstens landcover=trees, das passt immer. In großen Maßstäben sollte dann landcover statt landuse gerendert werden.
Ebenso könnte man daran denken, natural=water durch landcover=water zu ersetzen. Im Moment ist auch ein Kanal oder Stausee natural=water, wobei das einzige natürliche daran die Flüssigkeit darin sein sollte.
Last edited by Osmonav (2015-09-25 20:04:54)
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#29 2015-09-26 11:26:20
- hfst
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- Posts: 709
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Meine Vorstellung von landuse ist, dass die landuse-Flächen das ist, was in den kleinen Zoomstufen übrig bleibt. Das heißt, sie sollten eher groß sein und keine kleinen Löcher enthalten. Aber ich glaube, dass ich da was missverstanden habe.
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#30 2015-09-26 21:48:56
- Osmonav
- Member
- Registered: 2013-05-19
- Posts: 33
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Jein. Landuse sollte eine Art übergeordneter Begriff sein. Ein Waldgebiet, etwa „Segeberger Forst“, ist ein größtenteils zusammenhängendes Gebiet, in dem es aber Wald (landcover=trees) und Lichtungen (landcover=grass(?)) sowie Straßen (landcover=highway) gibt. Ob ein kleiner See „im“ Wald liegt und damit nur ein eigenes landcover, aber kein ausgeschnittenes landuse bekommt, ist im Einzelfall Ermessenssache.
Damit kann auch der Parksee zum Park (landuse) gehören, aber als landcover ausgestanzt werden.
Das führt zu einem interessanten Problem: sollte die Straße, wenn sie eine eigene Fläche zusätzlich zum way bekommt, landuse oder landcover sein?
Oder von Fall zu Fall?
Eine Straße, die durch einen Wald führt, geht eben „durch“ den Wald und nicht „zwischen die Wälder“. Das wäre mit landuse=forest und landcover=trees / landcover = highway ganz gut abzubilden.
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#31 2015-09-28 15:33:05
- Skinfaxi
- Member
- From: Blackstad, Sweden
- Registered: 2013-07-30
- Posts: 1,457
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Wenn du wirklich wirklich landuse-Maximalgrößen von 4km² wünschst, kannst du mal überlegen, wie man den Schwarzwald, einen tropischen Regenwald oder sonstige große Waldflächen mappt. Ich halte diesen deinen Wunsch für nicht umsetzbar.
ich glaube, das hängt im wesentlich vom Detailreichtum ab. In bewohnten Gebieten existieren keine wesentlich grösseren zusammenhängenden Flächen - ein Kernpunkt der Besiedelung war und ist ja gerade, dass der Mensch genau in den waldreichen Gegenden relativ kleine Flächen angelegt hat und so die Gebiete durchdrungen hat. Gerade der Schwarzwald ist ein Paradebeispiel dafuer.
Und er zeigt auch noch ein anderes Problem sehr deutlich: Es ist basal anzunehmen, dass wir in realtiv duenner besiedelden Gebieten auch weniger Mappar haben, also proportional noch weniger Mapper, die sich mit den Spezialtechniken auskennen. Also wiegen hier Zugangschwellen besonders schwer. Und gerade im Wald funktioniert Luftbildmapping auch besonders schlecht.
Und: Gerade in Gebieten mit einer dominaten Nutzung (besonders im Wald) sind kleine Nutzungsänderungen zur Orientierung besonders wichtig. Im Wald eine Lichtung runt um einen Aussiedlerhof auch auf der Karte zu finden, ist bei der Benutzung der Karte zur räumlichen Orientierung wesentlich wichtiger, als die Information, das zwischen zwei Industrigebieten ein Stueckchen Acker liegt..
Und wieso solltest Du grosse Gebiete denn nicht in 2 mal 2 Kilometer kacheln mappen können? Objekt kopieren und nebeneinander packen ermöglicht auch dem Gelegenheitsmitarbeiter den Ueberblick nicht zu verlieren.
Wobei 2 mal 2 km natuerlich jetzt willkuerlich gewählt ist. 5 mal 5 ist wahrscheinlich auch okay.
Dinge, die nicht in der Datenbank sind, können auch nicht veraltern
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#32 2015-09-28 18:25:53
- seichter
- Member
- Registered: 2011-05-21
- Posts: 3,337
Re: Multipolygone und maxgrösse von landuse
Wenn du wirklich wirklich landuse-Maximalgrößen von 4km² wünschst, kannst du mal überlegen, wie man den Schwarzwald, einen tropischen Regenwald oder sonstige große Waldflächen mappt. Ich halte diesen deinen Wunsch für nicht umsetzbar.
Auch in diesen Wäldern gibt es Flüsse, Straßen etc, die man zur Aufteilung verwenden kann.
Bei immer genauerem Mapping des Umrisses kommt man sowieso an eine harte Grenze, da ein Way nicht beliebig viele Nodes enthalten kann. Selbst wenn es ginge, wäre so ein Objekt auch nicht mehr wartbar.
Selbst gerade Linien zur Aufteilung durch so ein Gebiet kommen speziell in Entwicklungsländern nicht selten vor. Das sollte aber mMn letzter Ausweg sein.
Zu einer Abstimmung zu landuse=forest vs landcover=trees: wo bleibt Platz für natural=wood?
Entweder die Bäume wurden mit Absicht und von Menschen gepflanzt bzw wird die Baumansammlung (intensiv) bewirtschaftet: forest – oder sie haben sich von allein angesät/ausgebreitet und werden nicht (intensiv) bewirtschaftet: wood
Im Prinzip ein berechtigter Einwand, aber die internationale Praxis weicht diese Unterscheidung fast völlig auf. Es gibt Gegenden, in den praktisch nur landuse=forest (selbst für Bannwälder) verwendet wird und andere, die vorwiegend natural=wood nutzen. Bei HOTOSM-Tasks mappen dann beide Fraktionen je nach ihrer Gewohnheit munter durcheinander.
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