Frage zu Barriers

Mal wieder eine frage zum korrekten mappen.

Ich habe das Gelände eines Kleingartenvereins gemappt.

http://www.openstreetmap.org/?lat=51.223797&lon=10.435738&zoom=18&layers=M

Die Grenze des Vereinsgeländes bildet ein Maschendrahtzaun (ja wie aus dem Lied :slight_smile: also barrier:fence

Dieser Zaun ist aber zum größten Teil in eine Hecke eingewachsen also dachte ich mir barrier:fence + barrier:hedge?

Hat aber komisch gerendert…deswegen bin ich nur bei barrier:fence geblieben…muss ich also für die Hecke einen 2. Way machen?

Wie wäre es korrekt?

LG

Sascha H

Ein Ähnliches Problem habe ich auch gehabt: Unten eine Betonwand, also barierr= wall obei ein Zaun, also barierr=fence.
2 Wege zu zeichnen finde ich irgendwie verkehrt, ein Mechanismus zum Taggen solcher Elemente wäre aber nicht verkehrt.
Irgenwie sowas wie (für Elemente übereinander):
barrier=wall|fence wobei das untere element immer als erstes angegeben wird.
Zusätzlich dazu (für 3d rendering) sowas wie **height=3.50|2.50 **

Für Elemente **nebeneinander **bzw. ineinander:
barrier=fence_hedge
height=2.00_2.50

Was denkt ihr? Mit dem zweiten Schema bin ich nicht glücklich. Vielleicht eine andere Idee?

also wären aktuell 2 Way`s übereinander richtig?

man soll ja nicht für den Render mappen…ich will die Info nur möglichst korrekt erfassen…

…oder bin ich zu kleinlich?

Wie hast Du es denn geschafft, einem Objekt zwei barrier-Tags zu geben? Eigentlich geht das gar nicht…

Für die Variante mit zwei (unterschiedlich langen) Wegen übereinander könnte sprechen, daß (bzw. wenn) der Zaun das gesamte Gelände umschließt, aber nur teilweise von einer Hecke durchwachsen ist :wink:

Die Frage geht in die Runde…
Was denkt Ihr wäre das richtige Vorgehen?

Ihr (Detailmapper) habt Probleme… :wink:

Vorschlag : barrier=fence;hedge

Hallo Sascha

Es kommt darauf an, was man offensichtlich sieht.
Da du geschrieben hast “zum größten Teil in eine Hecke eingewachsen”, würde ich das abschnittsweise als Hecke und als Zaun taggen.

Damit hast du dann das Problem, dass du keinen geschlossenen Weg für die Kleingartenanlage (KGA) hast. Daher musst du die KGA als Multipolygon mit allen notwendigen Wegen als Mitgliedern erfassen. Die Taggs für die KGA (also die Fläche) gehören dann ans Multipolygon. Die Taggs für Zaun/Hecke (reine OSM-Wege) bleiben an den Wegen.

Das gleiche Problem und seine Lösung gibt es übrigens auch oft bei Friedhöfen. Nur kommt dabei ggfs. zusätzlich Mauer als Grenze vor.

Edbert (EvanE)

Für vertikale Anordnung haben wir noch nichts, da könnte ich mir ein Vorgehen analog zum Spurmapping vorstellen (also wie du geschrieben hast “wall|fence”, “3.50|2.50”). Allerdings würde ich einen anderen Schlüssel als das normale barrier nehmen, eher barrier:stack=wall|fence oder so etwas.

Für auf gleicher Ebene “ineinander” würde ich zwei Ways nehmen. Dann kann die Hecke auch mal über den Zaun hinauswachsen, was beim Semikolon-Vorschlag von chris66 nicht geht.

Hallo Tordanik,
machen wir daraus einen Vorschlag auf einer Wiki Seite? Sonst geht es wieder verloren und wir haben gut gemeinte 12 verschiedene Varianten für´s Gleiche…

Also ich find Chris Vorschlag oder den der 2 Wege bevorzugen, da da das Rad nicht neu erfunden wird.
Die Höhe kann doch auch analog mit 2.50;3.50 angegeben werden.

Ich verwende manchmal 2 Wege (z.B. landuse=* und fence=* - Das Firmengrundstück mit Gebäude, wo der Zaun am Gebäude endet.).

Ich würde für “landuse” und “fence” generell 2 OSM-Objekte anlegen. “landuse” beschreibt eine Fläche, “fence” eine Linie. Die Kombination am selben Objekt müsste man als Zaunfläche auswerten. Allenfalls für oben geschlossene Vogelvolieren wäre so eine Kombination sinnvoll.

Eine Alternative wäre “landuse=*” und “fenced=yes”, also eine Fläche mit der Eigenschaft eingezäunt zu sein.

Gruß
Stephan

richtig, wobei fenced=yes leider veraltet ist laut wiki.