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Please create new topics on the new site at community.openstreetmap.org. We expect the migration of data will take a few weeks, you can follow its progress here.***
#26 2012-02-09 11:54:37
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Bei schon im Original welligen, evtl. ohne Lineal gezeichneten Kartenrändern braucht man aber ein echtes Grafikmanipulationsprogramm zum "Beulen entfernen". Ohne die scheitert auch jede mathematisch noch so korrekte Rückprojektion von Mercator, Kegel oder wasweissich.
Nein, diese "Beulen" dürfen entfernt, da schon im Original vorhanden.
Ein "Entzerrung" würde hier eine Verfälschung einführen!
Ich hatte das Gefühl, dass Dir nicht ganz klar ist, dass die Karte bereits in einer Projektion vorliegt, hier lcc.
Die will man aber auch nicht "entzerren". Was man ggf. will, ist eine Trafo von lcc nach latlon.
Wir haben hier eine Karte mit Maßstab 1:1 Mio, "100 m" sind hier "gar nichts".
> die Preußischen Generalstabskarten/PGK 1:86.400 (Reduktion der Tranchot-Müfflingschen Karten 1:20.000)
gibt es die online auch zum Anschauen?
Danke.
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#27 2012-02-09 12:21:11
- ajoessen
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Re: Entzerren von Kartenscans
> die Preußischen Generalstabskarten/PGK 1:86.400 (Reduktion der Tranchot-Müfflingschen Karten 1:20.000)
gibt es die online auch zum Anschauen?
Hier z.B.:
http://www.lgn.niedersachsen.de/portal/ … _psmand=35
http://www.kammertoens.genealogieonline … index.html
Gruß,
ajoessen
Last edited by ajoessen (2012-02-09 12:23:26)
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#28 2012-02-09 13:19:46
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Mir wäre schon viel weitergeholfen wenn gewisse Experten sich etwas klarer ausdrücken könnten anstatt nur Brocken hinzuwerfen.
So sind diese Empfehlungen nicht wertvoller als die, Photoshop zu kaufen oder GIMP zu lernen (was man sowieso hin und wieder muss)
Und ich habe den Eindruck, einige bringen das Entzerren, verzeihung Umprojizieren mit dem Georeferenzieren und Tilen durcheinander.
Was darf man mit den Beulen machen, oder nicht?
Ja, es ist mir klar, dass es sich um eine Projektion handelt. Die Karten sind ja nicht gewölbt.
Es geht darum, die trapez- oder kegelförmige Projektion in ein perfektes Rechteck zu verwandeln, dessen Ränder man abschneiden kann, damit sie, wenn in tiles verwandelt, randlos an das Nachbarblatt passen. Der von Dir eingestellte Grafiklink war ebensowenig ein Rechteck wie das Original wie Geogreif. Dieser Schritt ist unnötig beim Georeferenzieren bloss einer einzigen Karte, wo hinter den Rändern "Ende" ist... Das Georeferenzieren oder Kalibrieren kommt als Zwischenschritt nach der Entzerrung, verzeihung Umprojektion, und vor der Umwandlung in tiles.
Nein, es geht um 1:86.400 bzw. 1:200.000, nicht um 1:1.000.000, und wie schon beschrieben, um mehrere Blätter, ohne Überlappung.
Im Moment fotografiere ich diese Karten ab, weil sie nicht sonderlich scantauglich sind (mit einem Makroobjektiv mit 43° Bildwinkel). Mir ist schon klar dass alleine damit eine Verzerrung gegeben ist, und jede Karten an den (georeferenzierten) Ecken genauer sein müsste als in der Mitte, die ja näher zum Objektiv ist. Das ist bei Reprojobs im Copyshop aber genauso. Immerhin ist es kein Laienobjektiv wo einem die spherischen Fehler bei solchen Reprojobs schon ins Auge springen. Inwieweit diese Ungenauigkeit praktische Relevanz hat, genau wie meine laienhafte "Rechteckigmachung" mit einem unbekannten, möglicherweise nicht exakten Algorythmus, zwecks Randentfernung, muss sich zeigen. Da aber die Karten, wie schon festgestellt wurde, eh "fast" reckeckig sind (Abweichung von unter 1%) schätze ich den Fehler auf max. 300m. Das ist "im Feld" nicht schlimm, addiert sich aber zu den anderen Fehlern hinzu und macht es unmöglich sie zuzuordnen, es sei denn man hat eine Vergleichskarte aus einem anderen Blattschnitt, wo der Fehler möglicherweise identisch ist.
Last edited by Taunide (2017-04-06 13:42:13)
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#29 2012-02-09 23:02:45
- kellerma
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- Posts: 1,623
Re: Entzerren von Kartenscans
Mea culpa, natürlich 1:200000, hatte noch die ONC vom anderen thread im Kopf ![]()
So, hier eine Kurzanleitung:
A)
Wir schauen uns die obere linke Ecke an und bestimmen deren Koordinate:
Recht grob: 50 Grad 45,2 Minuten nördlicher Breite, 25 Grad 12,2 Minuten östlicher Länge.
Ein Blick in osm auf das heute Koblenz: Da kann doch was nicht stimmen? ![]()
Damals (so 1850) hat man nicht Greenwich sondern Ferro benutzt und so müssen noch 17 Grad 40 Minuten "abgezogen" werden:
25° 12,2' ö. L. - 17° 40' Ferro-Offset = 7° 32,2' ö. L.
B)
Nun berechnen wir diesen Punkt - ausgehend von longlat - in den Koordinaten des lcc-Systems mit dem CommandLineTool "cs2cs":
$ cs2cs +proj=longlat +ellps=WGS84 +datum=WGS84 +no_defs +to +proj=lcc +ellps=bessel +datum=potsdam +lon_0=12d20 +lat_0=0 +lat_1=47d16 +lat_2=54d54 +no_defs
7d32.2 50d45.2
-337409.31 6348684.69 -1.81
Note:
lon_0=12d20 ergibt sich aus 30° - 17°40', da Reymann den 30° (nach Ferro) als Mittelmeridian verwendet haben soll.
lat_1 Lat. des südl. Punkt Deutschland
lat_2 Lat. des nördl. Punkt Deutschland
C)
Mit einem Graphikprogramm wird die Karte ohne Rand ausgeschnippelt. Alsbald erstellen wir ein sog. World-File namens 161.wld mit den eben ermittelten Koordinaten sowie den - nach einigem rumspielen - "Streckungsfaktor" 25:
25
0
0
-25
-337409.31
6348684.69
D)
Dem Ergebnis wird obiges lcc-System verpasst (georeferenzieren
:
$ gdal_translate 161.jpg lcc.tif -a_srs "+proj=lcc +ellps=bessel +datum=potsdam +lon_0=12d20 +lat_0=0 +lat_1=47d16 +lat_2=54d54 +no_defs"
E)
Nun transformieren wir unser Bildchen von lcc nach longlat:
$ gdalwarp lcc.tif longlat.tif -t_srs "+proj=longlat +ellps=WGS84 +datum=WGS84 +no_defs"
F)
Last but not least wird noch getilet:
$ gdal_translate longlat.tif a.jpg -of JPEG ; java -jar MercatorTiler.jar --image a.jpg --bounds 7.5,50.3,8.5,50.8 --tiledir Coblenz
Wichtig:
Das Endergebnis ist nicht rechteckig (darfs gar nicht sein), da aber die anderen, z. B. "160 Andernach" auch diese Form bekommen, passt das "Puzzle" wieder ![]()
EDIT:
Als Reymann seine Karte 1806 angefangen hat, gab's weder "bessel" noch "potsdam", dies und die wahren lat_1/lat_2 überlass ich den Experten.
Last edited by kellerma (2012-02-09 23:54:40)
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#30 2012-02-10 00:15:44
- Netzwolf
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Re: Entzerren von Kartenscans
Nahmd,
Mir wäre schon viel weitergeholfen wenn gewisse Experten sich etwas klarer ausdrücken könnten anstatt nur Brocken hinzuwerfen. So sind diese Empfehlungen nicht wertvoller als die, Photoshop zu kaufen oder GIMP zu lernen. Und ich habe den Eindruck, einige bringen das Entzerren, verzeihung Umprojizieren mit dem Georeferenzieren und Tilen durcheinander.
"Ich höre euch zwar nicht zu und weiß sowieso alles besser, aber macht mir mein Problem weg"
Und ich habe den Eindruck, einige bringen das Entzerren, verzeihung Umprojizieren mit dem Georeferenzieren und Tilen durcheinander.
Das Georeferenzieren oder Kalibrieren kommt als Zwischenschritt nach der Entzerrung, verzeihung Umprojektion, und vor der Umwandlung in tiles.
Die korrekten Begriffe zu benutzen hilft beim Verstehen des hier notwendigen Ablaufes. Du gehst immer noch davon aus, dass die Karten irgendwie verzogen sind und irgendwie verrechteckt werden müssen.
Dieser Ansatz ist falsch.
Was Du bei der Einzelkarte noch nicht siehst: die Blattschnitte oberhalb der hier vorliegenden Teilkarte decken in der Breite mehr Längengrade ab, und die darunterliegenden Teilkarten weniger.
Desweiteren musst Du, wenn Du auf eine Projektion mit waagrecht verlaufenden Breitenkreisen wechselst, die Karten gegenüber dem Scan verdrehen. Je weiter von dem von kellerma angesprochenen Mittelmeridian entfernt, umso mehr.
Weiterhin: Du sagst, dass die Blätter keinen Überlapp haben. Dann kannst Du die nur im Original zusammenkleben (was ich auch empfehle). Wenn Du Rechtecke kleben willst.
Wenn Du eine einzelne Karte umprojizierst (mit Deinen Worten: entzerrst), so dass die Meridiane aufgerichtet werden, so wird die Karte als ganzes trapezförmig (genauer: ein Trapez mit Kreisbögen (sehr) großer Radien als Seiten). Außerdem werden die Einzelblätter dabei unterschiedlich gedreht. Du kannst natürlich diese Trapeze zusammenkleben. Die passen genau so gut wie die Original-Rechtecke. ![]()
Wenn Du allerdings die Trapeze auf rechteckig beschneiden willst (wohlgemerkt, das ist nach der "Entzerrung", die "Entzerrung besteht gerade darin, die Karte zu manipulieren), gehen Teile jedes Blattes vorloren. Und wenn die Blätter keinen Überlapp haben, ist das endgültig: Du hast Löcher in der Gesamtkarte.
Zusammengefasst: Du willst:
1. senkrechte Meridiane und waagrechte Breitenkreise (die brauchst Du, wenn Du die Karte als Overlay über OSM/Google/Bing/you name it-Slippymaps legen willst.
2. aus den Einzelblättern zusammenklebbare Rechtecke bekommen, und
3. keinen Verschnitt (weil Du keine Löcher in der Zielkarte haben willst)
Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal… doch Du bekommst nur zwei erfüllt. Ätsch! ![]()
Doch warum soll es Dir besser ergehen als den Kartographen und Mathematikern der letzten Jahrhunderte?
Meine Empfehlung: klebe die Karten im Original zusammen – wenn nötig bei einem Graphiker mit entsprechend ausgestattetem Rechner. Der kann Dir auch optische Verzeichnungen "wegmachen". Aber er soll die Finger von Meridianen&Co lassen. Auf das Ergebnis wendest Du dann das von kellerma detailliertest beschriebene Verfahren an. Bingo.
Das Gesamtergebnis ist natürlich ein Trapez. Das aber kannst Du beliebig beschneiden – oder auch einfach trapezförmig lassen.
Gruß Wolf
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#31 2012-02-10 02:48:06
- MasiMaster
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Re: Entzerren von Kartenscans
Ich will mich gar nicht groß einmischen oder Verwirrung stiften, aber mit dem Programm "PTLens" kann man die Krümmung des Objektivs (bei einer Fotografie) herausrechnen lassen. Dazu braucht man allerdings die Kamera- und Objektivdaten.
http://epaperpress.com/ptlens/
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#32 2012-02-10 07:10:58
- quasilotte
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Re: Entzerren von Kartenscans
@MasiMaster
Das Problem ist nich die Vingettierung und Chromatische Aberation...
Da sollte bei guten Cameras (Spiegelreflex) ein Programm beiliegen das dies ausgleicht.
Auch das Drehen wenn es etwas schief aufgenoimmen ist ist hier nicht das Thema
@ Beitag von Kellerma
Bis Punkt "F" ist das so in Ordnung (= nee gedrehte und gezerrte Karte)
Das Problem und da will ja evtl. der Themenstarter hin ist das MercatorTiler.jar immer nur eine Karte bearbeitet - es währe purer Zufall wenn die Kartengrenze zufällig mit einer Tilegrenze zusammenfallen würde(= irgendwo müssen in einem Tile 2 Kartenteile rein).
Im prinzip muß aus den überlappenden/angrenzenden [wenn die unten aneinandergrenzen müssen sich diese oben überlappen] Karten (mindestens 2) eine gemacht werden.
Ich kenne eigentlich nur ein Programm das etwas ähnliches macht wenn auch eigentlich in die andere Richtung ( 1 bis mehrere große Karten viele kleine Karten). Für hinweise für Programme die sowas machen können hät ich nichts dagegen.
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#33 2012-02-10 10:46:08
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Ich danke für Euer Feedback.
Ich werd am Wochenende mal versuchen Deine Beschreibung, Kellerma, nachzuvollziehen - bis "A" war es mir schon mal nicht neu
- soweit mir das als Commandline Dummi gelingt. Ich muss zuvor einige der Karten neu abfotografieren die mir noch zu unsauber sind (die Probleme gehen noch weiter: die Karten enthalten Knicke, die das Bild wölben, sie sind auf schlechtem Papier gedruckt und kontrastschwach... und und und)
Ich hab den Eindruck dass der Glopus Map Manager, den hier keiner zu kennen scheint, mir die Ausrichtung der Karten anhand des Mittelmeridians des Kartenwerks abnimmt, und auch die Umprojektion der Rohkarten überflüssig machen müsste, weil Glopus die Karten nicht bloss oben links sondern an 4 beliebigen Punkten der Grafikdatei, sinnvollerweise Kartenecken, georeferenziert und man die Art der Projektion einstellen/auswählen kann. World-files benötige ich am Ende nicht; Glopus hat da eine eigenen Kalibrierungsstandard, der sich mit ein paar Hilfsprogrammen aber in gängige Formate umrechnen lässt, sicher auch world-files. Soweit bin ich noch nie durchgestiegen denn ich verwende weder Google Earth noch erstelle ich (bisher) meine eigenen Karten. Obwohl ich das, was Netzwolf an historischen Karten gezeigt hat schon sehr nett finde.
Was leider fehlt beim Glopus Map Manager, ist die Funktionalität des Abtrennens der Papierränder einer Rohkarte, sozusagen alles abzuschneiden was außerhalb der Eck-Referenzpunkte der Rohkarten liegt, und erst hinterher zu tilen. Das macht zwar keine Schwierigkeiten mit der Kalibrierung, aber bewirkt eben dass auf den berechneten Tiles diese Ränder die Inhalte der benachbarten Tile verdecken, auch wenn es nur 7mm sind. Und das sieht halt hässlich aus und es "fehlt was". Vielleicht hab ich die Frage auch im falschen Forum gestellt und jemand anders der Glopus benutzt kennt den Trick.
Für mich ist die Beschäftigung mit dem Thema noch recht neu, weil es mir erstmals überhaupt gelungen ist die hier genannten Karten in befriedigender Qualität zu digitalisieren. Das ist sicher erst der Einstieg. Ich hab, seit fast 20 Jahren, noch eine Sammlung von A4-Handscans von KDR Karten (1:100.000) aus der Zeit 1875-1945 in befriedigender Qualität, die stehen dann hinterher an. Diese Karten haben mir in der Altstraßenforschung schon gute Dienste geleistet und sind verglichen mit den PGK und Reymann topographisch sehr präzise; aber um etwas von ihnen zu haben müssen diese Probleme gelöst sein...
Last edited by Taunide (2012-02-10 10:52:07)
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#34 2012-02-10 12:00:34
- quasilotte
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Re: Entzerren von Kartenscans
Ich hab den Eindruck dass der Glopus Map Manager, den hier keiner zu kennen scheint, mir die Ausrichtung der Karten anhand des Mittelmeridians des Kartenwerks abnimmt, und auch die Umprojektion der Rohkarten überflüssig machen müsste, weil Glopus die Karten nicht bloss oben links sondern an 4 beliebigen Punkten der Grafikdatei, sinnvollerweise Kartenecken, georeferenziert und man die Art der Projektion einstellen/auswählen kann. World-files benötige ich am Ende nicht; Glopus hat da eine eigenen Kalibrierungsstandard, der sich mit ein paar Hilfsprogrammen aber in gängige Formate umrechnen lässt, sicher auch world-files. Soweit bin ich noch nie durchgestiegen denn ich verwende weder Google Earth noch erstelle ich (bisher) meine eigenen Karten. Obwohl ich das, was Netzwolf an historischen Karten gezeigt hat schon sehr nett finde.
Das mit dem Glopus Map Manager dürfte einigen schon bekannt sein.
Nur habe ich es noch nicht damit geschaft die Projektion zu ändern.
Normalerweise stört das nicht (bei kleinen Zoomstufen) weil mach aus großen Karten viele Kleine und durch die 4-Punktkalibierung ist der Fehler normalerweise unter 1 Pixel.
Deshalb erstmal wie von Kellerma umprojektieren und dann mit Glopus Map Manager (alle Karten auf einmal) Neu Berechnen lassen und als 4000*4000 Pixel-Karten ausgeben. Diese kann man ja weil GEODETIC in einem Graphikprogramm zusammenstitchen.
Und da der MercatorTiler.jar auch mit großen BMP's umgehen diese dann als Tile ausgeben.
Ja Noch: Bei dem Kartenrand sollte doch einfach ein Abschneiden der Ränder des Orginalfotos reichen oder sehe ich da was falsch?
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#35 2012-02-10 12:55:09
- Netzwolf
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Re: Entzerren von Kartenscans
Nahmd,
Was leider fehlt beim Glopus Map Manager, ist die Funktionalität des Abtrennens der Papierränder einer Rohkarte, sozusagen alles abzuschneiden was außerhalb der Eck-Referenzpunkte der Rohkarten liegt,
Das aber kann doch jede Bildverarbeitung? Polygon aus 4 Punkten setzen, clippen (Fläche außerhalb wird transparent), speichern, done.
Für mich ist die Beschäftigung mit dem Thema noch recht neu, weil es mir erstmals überhaupt gelungen ist die hier genannten Karten in befriedigender Qualität zu digitalisieren.
Wir haben hier (Köln) einen kalibrierten A3-Überformat Heidenhein-Scanner stehen. Damit ist die AV von 1885 gescannt. In vernünftigem Umfang können wir da auch Deine schweren Fälle drauflegen. Das Gute ist die große Fläche, da braucht man die alten Karten nicht zu quälen. Und ich glaube, die Kiste weiß noch nicht einmal, wie man "Verzeichnung" schreibt.
Ich hab, seit fast 20 Jahren, noch eine Sammlung von A4-Handscans von KDR Karten (1:100.000) aus der Zeit 1875-1945 in befriedigender Qualität, die stehen dann hinterher an. Diese Karten haben mir in der Altstraßenforschung schon gute Dienste geleistet und sind verglichen mit den PGK und Reymann topographisch sehr präzise; aber um etwas von ihnen zu haben müssen diese Probleme gelöst sein...
Glücklicher!
Ich bin immer noch auf der Suche nach antiquarischen AV-Karten; die werden aber oft nur zur horrenden Preisen angeboten. ![]()
Gruß Wolf
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#36 2012-02-10 14:42:53
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Taunide wrote:Was leider fehlt beim Glopus Map Manager, ist die Funktionalität des Abtrennens der Papierränder einer Rohkarte, sozusagen alles abzuschneiden was außerhalb der Eck-Referenzpunkte der Rohkarten liegt,
Das aber kann doch jede Bildverarbeitung? Polygon aus 4 Punkten setzen, clippen (Fläche außerhalb wird transparent), speichern, done.
"Nachdem" sie im GMM kalibriert ist, meine ich. Sozusagen in der (rechteckigen) Bildschirmansicht...
Die einseitige 0,7% Verzerrung habe ich jetzt mit GIMP rausgekriegt (Perspektive korrigieren) und konnte die Ränder grade abschneiden. Das mit den "Beulen" beschäftigt mich noch.
Wir haben hier (Köln) einen kalibrierten A3-Überformat Heidenhein-Scanner stehen. Damit ist die AV von 1885 gescannt. In vernünftigem Umfang können wir da auch Deine schweren Fälle drauflegen. Das Gute ist die große Fläche, da braucht man die alten Karten nicht zu quälen. Und ich glaube, die Kiste weiß noch nicht einmal, wie man "Verzeichnung" schreibt.
Der wäre für die alten KDR-Karten mit ihren ungeheuer feinen Details wohl genau richtig, die haben annähernd A3. Die PGK hat denselben Blattschnitt und ist leider etwas über A3. Meine PGK-Drucke sind allerdings wellig, total vergilbt, ein paar haben Knicke (weil ich sie mal versucht habe stückweise einzuscannen) und das Papier ist faserig und billig, der "antiken" Wirkung wegen. Ich muss sie wohl eh neu anschaffen (LV Hessen); sie sind nicht teuer.
Wenn Du Karten der Alpen suchst, hast Du's schon mal an der nächsten Unibibliothek probiert? (wobei, wenn Du aus Köln bist...)
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#37 2012-02-10 16:03:10
- ikonor
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Re: Entzerren von Kartenscans
@ Beitag von Kellerma
Bis Punkt "F" ist das so in Ordnung (= nee gedrehte und gezerrte Karte)
Das Problem und da will ja evtl. der Themenstarter hin ist das MercatorTiler.jar immer nur eine Karte bearbeitet - es währe purer Zufall wenn die Kartengrenze zufällig mit einer Tilegrenze zusammenfallen würde(= irgendwo müssen in einem Tile 2 Kartenteile rein).Im prinzip muß aus den überlappenden/angrenzenden [wenn die unten aneinandergrenzen müssen sich diese oben überlappen] Karten (mindestens 2) eine gemacht werden.
Ich kenne eigentlich nur ein Programm das etwas ähnliches macht wenn auch eigentlich in die andere Richtung ( 1 bis mehrere große Karten viele kleine Karten). Für hinweise für Programme die sowas machen können hät ich nichts dagegen.
Zum Erzeugen von Tiles aus mehreren Kartenteilen hatte ich mal gdal2tiles zusammen mit dem GDAL VRT Meta-Format verwendet. gdal2tiles wird auch in dem bereits erwähnten MapTiler verwendet.
Beispiel für zwei Kartenteile (karte-1-0.png und karte-1-1.png):
1. Kartenteile georeferenzieren (hier über Eckpunkt-Koordinaten), vrt XML Datei enthält Referenz auf png Datei
gdal_translate -of VRT -a_srs EPSG:4326 ^
-a_ullr 9.33164083610756 47.7346276156722 9.38562491608134 47.7159923753746 ^
karte-1-0.png karte-1-0.vrt
gdal_translate -of VRT -a_srs EPSG:4326 ^
-a_ullr 9.33189174563309 47.7175022162899 9.38585813297247 47.6988579268 ^
karte-1-1.png karte-1-1.vrt2. vrt Dateien der Kartenteile zu einer Datei (karten.vrt) mergen (nur virtuell im XML, pngs weiterhin separat)
gdalbuildvrt karten.vrt karte-1-0.vrt karte-1-1.vrt3. gemeinsame Tiles für alle Kartenteile erstellen
gdal2tiles -z 8-16 karten.vrt tilesDie Tile-Nummerierung erfolgt allerdings nach dem TMS Schema mit umgekehrtem y-Ursprung. Das kann man aber per Script umbenennen.
Bei rechteckigen Teilen mit leichter Überlappung hat die Methode gut geklappt, wie gut das in diesem Fall funktionieren würde, kann ich aber nicht sagen. Die gdal_translate aus obigem Beispiel müssten im Schritt F) der Anleitung von kellerma vermutlich in etwa so aussehen (nicht getestet):
gdal_translate longlat.tif -of VRT longlat.vrtGruß,
Norbert (ikonor)
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#38 2012-02-11 12:40:33
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Hi ikonor,
dass mit VRT und gdal2tile.py ist ein guter Hinweis!
Vgl. auch http://code.google.com/p/tilers-tools/
Die Reymannsche Spezialkarte ist in einfacher normaler Kegelprojektion entworfen. Die Projektion ist weder winkel- noch flächentreu, sie ist längentreu im Mittelparallel und in den Meridianen. Die Karte ist keine Gradabteilungskarte, die Blätter sind rechteckig im Format 231,8 x 339,7 mm bzw. 46,4 x 67,9 km. Die Blattränder sind daher nicht nach geographisch Nord orientiert.
Oh, dann ist isse ja gar kein "+proj=lcc +lat_1=47d16 +lat_2=54d54",
sondern ein "+proj=eqdc +lat_1=50 +lat_2=50"
oder so ähnlich ![]()
Last edited by kellerma (2012-02-11 13:30:37)
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#39 2012-02-12 22:34:44
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Die gute Nachricht: Es geht!
Die schlechte: Anders als erwartet ![]()
Bin gestartet mit "141 Cöln" und "161 Coblenz".
Nota bene: Die beiden Karten stoßen "diagonal" zusammen, d. h.
lower right lr(141) = upper left ul(161)
A) + B) wie gehabt.
Statt wld-File mit "-a_ullr" georeferenziert, erspart das mühsame "Skalierungsfaktor rumgerechne".
dann gdal_translate nach vrt mit ikinor-Methode, anschließen ge-warp-t.
Zum Anglotzen zurück ins jpg: Soweit so gut.
Jetzt "160 Andernach" mit ins Boot geholt, ergibt quasi "Karten-Dreieck" und
nun ist letzteres nicht mehr "tight" an den anderen beiden anliegend,
da ur(160) js nicht verwendet wird bei der 2-Punkte-Kalibrierung (nur ul(160) sowie lr(160).
Versucht via "gdal_translate -gcp" einen 3. Kalibrierungspunkt "reinzumogeln" (nämllich ur(160) was ja = lr(141) = ul(161) ist), aber nun steigt gdalbuildvrt beim mergen der 3 Teilkarten aus ![]()
Zu guter letzt in qgis "3-Punkte-Kalibrierung" am 160er vorgenommen, und nun stoßen die 3 zusammen.
Bei 4er-Kalibrierung an jeder Teilkarte mit lr(n)= ll(n+1), ur(n) = ul(n+1), etc. und darunter/darüber entsprechend:
Alles wird gut (TM)
Last edited by kellerma (2012-02-12 22:42:38)
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#40 2012-03-02 13:35:49
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Zum Thema HISTORISCHE KARTEN ein gigantischer Link:
http://www.davidrumsey.com/blog/2011/4/ … iches-1893
Diese Karten können für Glopus auf einfachste Weise kalibriert werden.
Die Auflösung dieser scans ist für "normale Kartenzwecke", um es nicht übertrieben zu formulieren, mehr als hinreichend.
Muss ich zur KDR (Karte des Deutschen Reiches) etwas sagen? Ich denke, in einem so speziellen Forum sollte jedes Lob dieses Kartenwerks überflüssig sein weil jeder seine Bedeutung und sagenhafte Qualität kennt oder zumindest kennen sollte. ![]()
Last edited by Taunide (2012-03-02 13:36:43)
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#41 2012-03-02 14:28:59
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Diese Karten können für Glopus auf einfachste Weise kalibriert werden.
Naja, die Hauptarbeit (Entzerrung) wurde bereits von Cartography Associates geleistet, so dass diese Bilderchen schon "googletauglich" sind ![]()
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#42 2012-03-02 17:42:31
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
..und das Entzerren ist noch die kleinste Arbeit, oder Quelle möglicher Ungenauigkeit, weil diese Karten nahezu rechteckig sind. Die Vorlagen sind aber noch dazu wellig, in Schnippeln auf Leinwand aufgezogen... GIMP-Dilletanten wie ich würden sich daran totarbeiten... ![]()
Was die Genauigkeit der Reymann'schen Karte angeht: die kann man mangels angegebener Eck-Koordinaten eh' nur nach ungefähren Eck-Ortschaften u.dergl. kalibrieren. Nimmt man dann den Fuß, das Kreuz oder die Mitte des Dorfsymbols dafür her? Was oft schiefgeht in Verbindung mit den Nachbarkarten. Die Ortschaften liegen nämlich manchmal 1km weiter weg wo sie sein sollten, was in der Karte nur 0,5cm ausmacht aber in der Vergrößerung auf dem Bildschirm vielleicht 100 Pixel. Was aber auffällig ist: die Reymnannkarten übernehmen die Lagefehler der Preußischen Generalstabskarte, nach der sie offenbar (zumindest in meiner Region) gezeichnet ist. 1km bei 1:86.400 ist dann aber schon mehr wie 1cm. Mal liegt der Ort links davon wo er liegen sollte und mal rechts. Aber immer sind die Fehler gleichartig (obwohl die Karten von mir auf unterschiedliche Art entzerrt und georeferenziert sind). Von dieser Art groben Schnitzern ist die KDR echt frei. Wenn da etwas schief liegt, liegt es an der Generalisierung, Aufnahmefehlern, oder man selber hat die Kalibrierung irgendwie verbockt.
Last edited by Taunide (2012-03-02 17:45:52)
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#43 2012-03-03 12:10:01
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Was die Genauigkeit der Reymann'schen Karte angeht: die kann man mangels angegebener Eck-Koordinaten eh' nur nach ungefähren Eck-Ortschaften u.dergl. kalibrieren. Nimmt man dann den Fuß, das Kreuz oder die Mitte des Dorfsymbols dafür her? Was oft schiefgeht in Verbindung mit den Nachbarkarten.
Ungeachtet der Warnung könntest Du doch die Eckkoordinaten benutzen und nach Post #39 vorgehen, denn
dann brauchst Du nur noch lim(n->unendl.) ((n+1)*(n+1))/(n*n) = 1 Kalibrierungspunkt pro (Teil-)Karte ![]()
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#44 2012-03-04 12:17:49
- brogo
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Re: Entzerren von Kartenscans
Man kann das Ganze ja auch mal ein JP2-File runterladen. Hat nur schlappe 2,5 GB. Kann man da irgendwas mit anfangen? Kann man wieder automatisch kacheln und z.B. als WMS in JOSM laden?
Christian
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#45 2012-03-18 12:06:32
- ajoessen
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Re: Entzerren von Kartenscans
Danke !
MercatorTiler.jar funktionier wunderprächtig!
Somit kann ich im Mobile Atlas Creator die Scan's in das Format bringen welches ich möchte!
bzw.
Ist jetzt ein direktes Überlagern mit einem anderen Layern nur noch ein Kinderspiel!
Ich hab mich jetzt auch ein wenig mit dem selbertilen beschäftigt:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User … gene_Tiles
Gruß,
ajoessen
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#46 2012-03-19 08:58:22
- ajoessen
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Re: Entzerren von Kartenscans
Zum Thema HISTORISCHE KARTEN ein gigantischer Link:
http://www.davidrumsey.com/blog/2011/4/ … iches-1893
Diese Karten können für Glopus auf einfachste Weise kalibriert werden.
Die Auflösung dieser scans ist für "normale Kartenzwecke", um es nicht übertrieben zu formulieren, mehr als hinreichend.Muss ich zur KDR (Karte des Deutschen Reiches) etwas sagen? Ich denke, in einem so speziellen Forum sollte jedes Lob dieses Kartenwerks überflüssig sein weil jeder seine Bedeutung und sagenhafte Qualität kennt oder zumindest kennen sollte.
Diese Karten sind allerdings in Polyeder-Projektion, und lassen sich nicht ohne weiteres "zusammenkleben":
http://www.posselt-landkarten.de/geschichte_der_kdr.htm
http://www.geog.fu-berlin.de/2bik/Kap4/kap4_1-05.php3
http://www.informatik.uni-leipzig.de/~s … yeder.html
Gruß,
ajoessen
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#47 2012-03-19 11:38:18
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Doch, das geht mit GMM problemlos.
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#48 2012-03-31 11:25:40
- ajoessen
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Re: Entzerren von Kartenscans
Zum Thema HISTORISCHE KARTEN ein gigantischer Link:
Hier ein noch gigantischerer Link für die API-lose Zeit:
http://lib.byu.edu/digital/germanmaps/
Was Geogreif nur in niedriger Auflösung bietet, hier 13MB je Messtischblatt.
Originale im Vorkriegszustand, teilweise nach US-Luftaufnahmen von 1944 überarbeitet.
Referenzierungsdateien werden zwar auch angeboten, sollen aber nicht unbedingt hochwertig sein.
Gruß,
ajoessen
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#49 2012-04-03 09:50:04
- Taunide
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Re: Entzerren von Kartenscans
Gute Quelle, kannte den Link schon, habe aber erst jetzt den "download" button für die Karten entdeckt.
Wobei die Scans leider im Unterschied zu Geogreif teilweise üble Verzeichnung haben und auch wellig sind.
Kein Wunder dass sie in diesem Zustand nicht sonderlich genau zu kalibrieren sind.
GIMP bietet in der Funktion "Verbiegen" (Korrektur von Verzeichung), die hierfür zu grob ist, eine zusätzliche Option Kontrollkurven/Ausrichtungskurven hochzuladen, genannt POINTFILE_CURVE_BEND. Mit dessen Syntax komme ich aber irgendwie nicht klar; ein Tool eine solche Kurve zu erstellen hab ich nicht gefunden, dokumentiert ist dieser Teil anscheinend nicht. Optimal wäre natürlich eine Art Funktion die Karte mit allen Unregelmässigkeiten wie mit der GIMP Schere entlang ihrer Ränder auszuschneiden und dann rechteckig zu machen. Ein entsprechender Algorythmus muss dieser Funktion ja irgendwie zugrundeliegen.
Last edited by Taunide (2012-04-03 09:52:16)
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#50 2012-04-03 10:19:41
- kellerma
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Re: Entzerren von Kartenscans
Gute Quelle, kannte den Link schon, habe aber erst jetzt den "download" button für die Karten entdeckt.
Wobei die Scans leider im Unterschied zu Geogreif teilweise üble Verzeichnung haben und auch wellig sind.
Kein Wunder dass sie in diesem Zustand nicht sonderlich genau zu kalibrieren sind.
ajoessen's "Referenzierungsdateien werden zwar auch angeboten, sollen aber nicht unbedingt hochwertig sein" bezieht sich wahrscheinlich auf den Aussagen aus dem QuoVadis (TTQV)-Forum,
siehe auch http://forum.openstreetmap.org/viewtopi … 46#p232346
Ich selbst hab' mir mal eine angeschaut, und wirklich, bei den Angaben:
northlimit=... eastlimit=... southlimit=... westlimit = ...
ergab sich eine Abweichung von ca. 300 m ![]()
Dies wird wohl auch auf die mitgelieferten kml- bzw. tfwx-Daten zutreffen.
Dann habe ich die Karte selbst ausgeschnitten und georeferenziert und es passte,
(soweit ich das anhand der tiles - die api steht momentan ja nicht zur Verfügung - beurteilen konnte).
Der "wellige Rand" hingegend ist so gesehen noch das kleinere Übel ...
Optimal wäre natürlich eine Art Funktion die Karte mit allen Unregelmässigkeiten wie mit der GIMP Schere entlang ihrer Ränder auszuschneiden und dann rechteckig zu machen. Ein entsprechender Algorythmus muss dieser Funktion ja irgendwie zugrundeliegen.
+1
Yep, sowas fände ich auch schön: Da man nicht ausgehen kann, dass selbst beim vorsichtigen Scannen
der Kartenrand pixelgenau parallell zum äußeren Rand der Karte wird und man so stets ein (bestenfalls) Viereck bekommt,
geschweigedenn ein Trapez oder gar Rechteck.
Last edited by kellerma (2012-04-03 10:23:51)
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