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Please create new topics on the new site at community.openstreetmap.org. We expect the migration of data will take a few weeks, you can follow its progress here.***
#26 2011-03-21 17:24:00
- osmkartograf
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Man kann sie aber immerhin legal zur Beurteilung hinzuziehen und es ist eine weitere, zu verwendende Quelle (wenn auch in der Form dann weniger für JOSM).
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#27 2011-03-21 19:17:18
- osmkartograf
- Member

- From: Deutschland
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Seit gestern gibt es teilweise Probleme mit den Sat-Aufnahmen von DigitalGlobe. Durch das Aufspielen neuerer Satellitenbilder mit schneebedeckter Oberfläche wird die Auswertung über DG-Bilder erheblich erschwert bzw. teilweise unmöglich. Strassen und intakte kleinere Häuser sind nicht mehr zu erkennen. Bing hat seinen Datenbestand beibehalten. Der sonst gute Vergleich zwischen DG und Bing in einigen Gebieten mit vorher/nachher Aufnahmen ist nun nicht mehr möglich. So ist eine Beurteilung der Schadensausdehnung des Tsunamis erschwert, vor allem wenn es um kleinere Ortschaften mit typisch kleinen Gebäuden an der Küste geht.
Gruß Bernd
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#28 2011-03-22 00:06:53
- ikonor
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- Registered: 2010-11-08
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Ich habe auf Anfrage von Jan eine Tag Statistik zur Sendai Region erstellt und eben aktualisiert:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Ikonor
Weiß nicht, ob das von allgemeinem Interesse ist, falls ja, würde ich das sporadisch aktualisieren. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.
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#29 2011-03-25 12:55:52
- kal10bach
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- Posts: 6
Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
hallo r-michael und alle anderen,
dass die osm-karten jetzt nicht die eierlegende wollmilchsau im einsatz darstellen, ist mal vollständig klar. aber wir von der "helden"-seite (rettungsteams für den nationalen & internationalen einsatz) sind dankbar für jede option, die sich uns bietet. vielleicht zum besseren verständnis, wie und wo uns auch osm helfen kann, eine kurze schilderung, wie so etwas abläuft:
wie erfahren aus den medien, daß sich irgendwo ein erdbeben ereignet hat.
dann läuft der apparat an (wo, was, wer kann ggf. mit, was brauchen wir, wie kommen wir hin)
das läuft am anfang alles auf verdacht, da meist noch keine offizielle anforderung des jeweiligen landes vorliegt und wir aber den zeitvorteil bestmöglich ausnutzen wollen, um parat zu sein, wenn grünes licht kommt - und wir sprechen hier von grob 24 stunden, da wir in einem zeitfenster von max. 75h (grober anhaltswert) nach ereignis nach möglichkeit vor ort sein sollten, um noch gute chancen für lebendortung & rettung verschütteter zu haben.
ganz grob formuliert gibt es für den einsatz dann 2 standbeine: die truppe, die rausgeht und die, die zuhause im vorfeld koordiniert und den einsatz dann "homebased" begleitet.
speziell hier kann osm sehr gut ins spiel kommen, da wir so auf schnellem wege relativ aktuelles und identisches material an MEHREREN punkten gleichzeitig verfügbar haben können. das erleichtert die abstimmung ungemein.
auch kann ich mir gut vorstellen, daß wir mit im einsatzgebiet (wenn überhaupt) erhältlichem digitalen oder analogen kartenmaterial alleine z. b. in japan dezente probleme mit lesbarkeit und verständnis hätten.
ich sehe osm primär als sehr gute option zur ergänzung des vorhandenen (klassisches beispiel: wenn ich eine ansicht von osm und eine mit japanischen schriftzeichen nebeneinander lege, dann kann ich auf einfachem wege die text lesen oder interpretieren)
auch zur abstimmung mit der homebase kann es sehr gut helfen
das ist jetzt mal alles sehr pauschal und auf die schnelle formuliert und soll nur mal deutlich machen, daß wir für eure arbeit durchaus verwendung sehen. ich kann mir auch gut vorstellen, daß auch andere organisationen mit anderen aufgaben hier realistische ansätze sehen.
georg
DRV - Deutscher Rettungshundeverein
www.drv-rettungshunde.de
www.die-rettungshun.de
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#30 2011-03-25 20:00:23
- chris66
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- Posts: 10,128
Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Glaubt man, die Japaner können das schon alleine schaffen? Ich habe momentan überhaupt nicht den Eindruck....
Deshalb verstehe ich das nicht:
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ruft die ARD für die Opfer des Erdbebens/Tsunamis und der Reaktorkatastrophe in Japan nicht aktiv zu Spenden auf.
Deutschland: bisher 17 Millionen Euro Spenden für Japan.
2010 wurden für Haiti 230 Mio. Euro und für Pakistan 200 Mio. Euro gespendet.
Chris
Mapper aus dem Münsterland.
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#31 2011-03-25 20:24:18
- edwin-ldbg
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- Posts: 1,492
Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
2010 wurden für Haiti 230 Mio. Euro und für Pakistan 200 Mio. Euro gespendet.
Und 250 Mrd Euro haben wir vor paar Tagen Griechenland, Irland, Spanien, Portugal etc. gespendet.
Edwin-ldbg VS Stefan Küste Edwin-ldbg VS Harald Holz Edwin-ldbg VS Nop
Final Result: edwin-ldbg wins !
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#32 2011-03-25 20:37:54
- aighes
- Member
- From: Shanghai
- Registered: 2009-03-29
- Posts: 5,383
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Chris, das ist alles eine Frage der Berichterstattung. In D ging es seit der Problematik mit dem Reaktor primär um den Reaktor, als um den Rest.
Viele Grüße
Henning
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#33 2011-03-26 17:37:42
- osmkartograf
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- From: Deutschland
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- Posts: 39
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Bei den BING-Satellitenaufnahmen sind jetzt in unterschiedlichen Zoomstufen die Bauzustände vor und nach dem Tsunami gut sichtbar. So ist es kein Problem, ehemalige Strassen zu erkennen und vor allem die noch stehenden Gebäude zu indentifizieren und zu kartografieren. Teilweise ist sogar die komplette Versetzung von Bauten durch die Bauform und Dachfarbe erkennbar (diese sollten natürlich nicht erfasst werden).
Zum Thema nicht passierbare Strassen
Vor allem in Gebieten mit hoher Trümmerrate und großen Zerstörungen (ohne Überflutung von tiefergelegenen Gebieten) wurden teilweise von den japanischen Rettungseinheiten die Strassen von Trümmern beräumt, um in das Schadensgebiet vorzudringen. Die Satellitenaufnahmen zeigen jedoch den Zustand kurz nach dem Tsunami und geben nicht den derzeitigen Passiergrad einzelner Strassen wieder. Deshalb sollte man jetzt auf den Eintrag impassable=yes bei solchen Gebieten möglichst verzichten. Bei eindeutig überfluteten Gebieten wird sich so schnell nichts ändern und die Strassen bleiben weiterhin nicht passierbar und können als impassable gekennzeichnet werden. Gleiches gilt natürlich für eindeutig zerstörte Brücken.
Gruß
Bernd
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#34 2011-03-29 20:13:20
- Fabi2
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Re: Japan: Wie OpenStreetMapper helfen können
Vielleicht sollten wir schon mal Sandvorräte, Zementwerke und Atombunker mappen, weil in Japan läuft ja gerade die Kernschmelze an mindestens einem Reaktor, die japanische Regierung verteilt ja seit dem 2. tag beruhigungspillen und TEPCO betätigt sich unterdessen weiter als Verin zur Organisation von Himmelfahrtskommandos. Siehe u.a. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/inte … f/1422381/
Healthcare 2.0
Quotentroll für den Fortschritt
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#35 2011-07-07 09:14:38
- MoTaBi
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