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#1 2021-07-23 16:12:05

Hungerburg
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Registered: 2020-12-11
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St. Johanner Stil findet Nachahmer

Ergebnis genau dasselbe, nur dass statt landuse=residential die Ästethik der freigestellten Verkehrsflächen mit leisure=garden erzeugt wird.

Ganz so nachvollziehbar sind die Zuweisungen auch nicht immer - https://osm.org/way/966617162 , https://www.openstreetmap.org/way/966617123 , https://www.openstreetmap.org/way/966617136

Ein Neubau - https://www.openstreetmap.org/way/966617134 ? Ist auf dem geoimage aber nicht auf dem basemap DOP - welches ist neuer, was wird ein survey ergeben?

Wunderlich auch die komplette Abwesenheit von residential, wo es eigentlich genug Häuser gibt, eine Kirche, eine Feuerwehr, usw.

PS: noch so ein "Garten" https://www.openstreetmap.org/way/966324890

PPS: Ganz so verwunderlich doch wieder nicht die Abwesenheit von residentials - der user löscht die https://www.openstreetmap.org/way/314259249/history

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#2 2021-07-23 23:18:49

woodpeck
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Du bist nicht der erste, der hier eine Ähnlichkeit feststellt. Ich würde es begrüssen, wenn Mitglieder der österreichischen Community durch öffentliche Changeset-Kommentare diesem Benutzer hier deutlich machen könnten, was nicht erwünscht ist. Wenn der Benutzer daraufhin im St. Johanner Stil abwiegelt, herumlaviert, und trotzdem weiter macht, dann wissen wir, an wem wir sind. Es ist schon erstaunlich, dass so kurz nach der Verabschiedung unseres St. Johann-Mappers ein anderer Account mit fragwürdigen Edits die "Hitlisten" anführt. Ich würde dem ganz klar entgegenrufen: Lieber kaslewakas, bitte mache jeden Tag nur 10% der Edits, und dafür nützliche. Diese "Gärten" gehören meiner Ansicht nach sofort gelöscht...

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#3 2021-07-24 09:10:37

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Kas macht dort genau dasselbe, das Beautifulplaces im Sellrain gemacht hat, nur eben mit Gärten, statt mit Landnutzung. Es ist wirklich 1:1. Man nimmt ein Gebiet in dem viel leer ist und füllt es mit Malerei. So richtig losgelegt hat er scheints, als die JH Konten gesperrt wurden. Ein shooting-star!

Das Gefiddel scheint ansteckend - https://www.openstreetmap.org/way/965459518

Orthophoto als code, weil der url-parser das nicht richtig hin bekommt sonst

https://basemap.at/bmapp/#{%22center%22:[1478550.5627840657,6060915.681222628],%22zoom%22:19,%22rotation%22:0,%22layers%22:%220001000000%22}

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#4 2021-07-24 17:41:51

stefanct
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From: Vienna
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hungerburg hat da eine Diskussion gestartet - im Ton mMn etwas ausbaufähig, da ich nicht denke, dass das JH selbst ist. Ich habe versucht konstruktives Feedback zu hinterlassen.
AFAICT ist das kein Vergleich zu dem, was wir in Tirol gesehen haben... und auf Kritik wird bisher auch ganz gut eingegangen. Es gibt deshalb mMn keinen Grund hier besonders grob zu sein...

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#5 2021-07-25 09:04:51

Luzandro
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Sehe es ähnlich wie Stefan. Residential löschen, weil einem die Darstellung auf osm.org nicht gefällt, ist natürlich ein No-Go, aber das scheint zumindest eingesehen worden zu sein. Ansonsten wurde auch zu den Gärten das wichtigste von Stefan gesagt und auch bei der verlinkten service-Fläche wird versucht, die Information irgendwie passend zu erfassen, anstatt Löcher in landuses zu stanzen, also das was ich bisher gesehen habe, ist auf jeden Fall deutlich konstruktiver

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#6 2021-07-25 11:58:39

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Mein Verdacht, dass da eine Sperre umgangen wird bestätigt sich wohl nicht. Besser so. Trotzdem halt ich es mit woodpeck: Weniger wäre mehr.

Der Obstgarten https://www.openstreetmap.org/way/96661 … 9/13.29067 im Bild https://www.mapillary.com/app/?lat=47.7 … 2762312634 - Birnbäume und Kirschen, oder Rosskastanie und Eschen? Das Ziel ist Flächenfüllung. Wenn nicht bekannt ist, was dort ist, dann wird eben der von der Farbe am ehesten passend erscheinende Lieblingspinsel aus dem Malkasten geholt.

Links ein Garten, hinterm Zaun, rechts die https://www.openstreetmap.org/way/966581826 Service-Area https://www.mapillary.com/app/?lat=47.7 … ocus=photo - hw=service auf Flächen steht nicht im Wiki, das kann Stefan sicher besser beurteilen, wie sinnvoll das ist.

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#7 2021-07-26 19:36:51

woodpeck
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Ich habe jetzt auch mal hier kommentiert: https://www.openstreetmap.org/changeset/108632796

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#8 2021-07-26 20:18:11

kaslewakas
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Servus, der Veranstalter des ganzen Chaos hier.

Ganz vorab, mit dem St. Johanner Mapper habe ich nichts zu tun. Von dem wusste ich nichts. Wir hatten wahrscheinlich den gleichen Stil, aber unabhängig voneinander.

Und auch sonst tut es mir leid, dass ich mit meinen Bearbeitungen mehr durcheinandergebracht als beigetragen habe. Mein Fehler war vor allem, dass ich seit jeher so mappte, wie ich es für richtig hielt und mich nicht viel mit anderen austauschte. Mein Ziel war vorallem eine genaue und schön anzuschauende Karte. Da war eine Residential-Fläche eben störend (ich weiß) und die zu löschen war ein Fehler, die habe ich auch wieder hinzugefügt. Gut, dass das Hungerburg aufgefallen ist und micht benachrichtigt hat.

Ich hab das schon gesehen, dass sonst fast keiner private Hausgärten einzeichnete, oder andere kleinflächige Landuses, aber ich ging einfach davon aus, dass es nicht schaden würde, wenn sie auch dabei sind. Da ich natürlich nicht jeden Verwendungszweck genau sagen konnte (Die Obstgärten/Andere Bäume als Beispiel) sind auch einige falsch getaggt, wofür ich mich auch entschuldige.

Ich habe auch beschlossen, dass ich wie auf Empfehlung von woodpeck weniger winzigkleine Flächen verzeichne - dafür die restlichen genau und korrekt.

Alles in allem, gut, dass ihr mich darauf hingewiesen habt. Sonst hätt ich so weiter gemacht. Ja, es ist "Malerei" wenn ich so nachdenke, ich wussts einfach nicht besser.

LG kaslewakas

PS. Welches St. Johann war das? Kann man das noch sehen oder wurde das alles wieder beseitigt?
PPS. Hat sich nach etwas Recherche selbst beantwortet. Ich habe mir mein eigenes Bild von der Diskussion mit beautifulplaces gemacht und hoffe, dass ihr versteht, dass ich mich aus dieser Angelegenheit raushalten will. Ich mapp(t)e unabhängig davon auf meine Weise in meiner näheren Umgebung in Salzburg.

Last edited by kaslewakas (2021-07-26 22:21:39)

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#9 2021-07-27 15:15:16

PPete2
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hallo kaslewakas,

ich möchte dich bitten, noch etwas Weiteres zukünftig anders zu mappen: Zumindest in Hintersee ist mir aufgefallen, dass du so gut wie alle
Flächen (Residental, Wiesen, Wälder, Buschland) als Multipolygon einzeichnest, z.B:

https://www.openstreetmap.org/relation/13008721
https://www.openstreetmap.org/relation/13011880
https://www.openstreetmap.org/relation/13012171
https://www.openstreetmap.org/relation/12990359

Dies ist nicht nur in den meisten Fällen nicht notwendig (nur falls sich innerhalb einer Fläche ein Loch mit einem anderen Landuse befindet), sondern erschwert deren zukünftige Korrektur beträchtlich, ist fehleranfällig und wird daher von den meisten Mappern auch abgeraten bzw. abgelehnt.

Also: Bitte Landuses nur als Multipolygon zeichnen, wo dies nicht anders geht - sonst nur als eine einzige geschlossenen Linie, danke!

Last edited by PPete2 (2021-07-27 15:18:50)

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#10 2021-07-27 15:42:37

PPete2
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

woodpeck wrote:

Ich habe jetzt auch mal hier kommentiert: https://www.openstreetmap.org/changeset/108632796

In Bezug auf obigen Changeset-Kommentar: Ist es denn nun ok, wenn man wie in Hintersee jeden kleinen Privatgarten hinter dem Haus als "leisure=garden" einzeichnet? Ich habe das in der Intensität wie in Hintersee noch nie gesehen, mich verwundert das zugegebenermaßen auch. Aber laut Wiki https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE: … e%3Dgarden ist es ausdrücklich auch möglich private Gärten damit zu taggen.

Ich bin auch eher nicht der Meinung, dass man auf kleinen Privatgrundstücken jedes Wegerl rund ums Haus, jeden Swimmmingpool, jeden Baum mappen soll. Die Frage ist: wo ist die Grenze zu diesem kleinräumigen Micromapping ab der dies noch von den Meisten als sinnvoll angesehen wird? Gabs dazu schon mal ausführlichere Diskussionen?

Last edited by PPete2 (2021-07-27 15:44:07)

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#11 2021-07-27 17:31:39

kaslewakas
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hallo PPete2,
danke für das Feedback.

Ich finde es tatsächlich entspannender, in iD mit Multipolygonen zu arbeiten und auch solche zu BEarbeiten, als mit Flächen. Der Grund: Wenn du zwei sich berührende Flächen mappst, z.B. ein Wald und eine Wiese, dann musst du die Grenzlinie am Waldesrand quasi zweimal zeichnen. Wenn ich das ganze als Multipolygon mappe, zeichne ich die Grenzlinie einmal und füge sie den Relationen Wald und Wiese hinzu. Doppelte Arbeit erspart. Gleichzeitig, wenn ich eine Grenzlinie sehe und denke "Uh, die ist ja falsch, die gehört woanders hin", dann ist es bei längeren Linien zeitsparender, sie durchzuschneiden, zu trennen, fortzuführen und am Ende wieder zu verbinden anstatt jeden Knoten einzeln zu verschieben (Das macht auch mein Computer nicht immer mit).
Grenzlinien zwischen Flächen kann man auf diese Weise nicht fortführen, die muss man verschieben.

Vielleicht ist das auch eine Eigenart von mir, ich habe es mir so angewöhnt. Wenn es auf irgendeine Weise besser geht, bin ich für jede Empfehlung offen.

Was jetzt die Privatgärten angeht: Das habe ich auch in der Wiki gelesen, deswegen habe ich die ja so gemappt. Aber wie gesagt, damit ist jetzt eh Schluss. wink

LG kaslewakas

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#12 2021-07-27 20:49:50

PPete2
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Ja, so ist das, dass man die Linien von berührende Flächen doppelt zeichnet ohne Multipolygon. Das ist aber im Prinzip kein Problem und dauert nicht länger als das Erstellen von Multipolygonen wenn man die Möglichkeiten der Editorprogramm kennt.
Über die zahlreichen Probleme mit Multipolygonen, und warum sie selbst bei erfahrenen Mappern so unbeliebt sind, kannst du in zahlreichen Threads im Forum nachlesen, z.b.

https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=16911
https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=71840

Das erstmalige Erstellen solcher Flächen mag in etwa gleich schnell mit/ohne Multipolygonen funktionieren. Aber das spätere Bearbeiten wenn sich z.b. die Lage von Landuses ändern, plötzlich neue Straßen queren, oder sich deren Lage/Geometrie ändert ist ein Graus mit Multipolygonen. Bitte glaube mir das und vor allem auch all jenen langjährigen Mappern, die dazu in den Threads bereits Stellung genommen haben.

All jene Kollegen, die in Zukunft nochmal deine Landuses zwecks Aktualisierungen anfassen, wären dir dafür dankbar!

Last edited by PPete2 (2021-07-27 20:50:20)

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#13 2021-07-28 00:34:45

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Vorweg: Wenn hier jemand aus Salzburg mitliest, bitte bei der zuständigen Stelle einbringen, dass im SAGIS OGD ein WMS mit aktuellen hochauflösenden Orthofotos angeboten wird. Die geoland Version ist deutlich pixeliger und im iD Editor bleibt die gleich schwarz.

Zum Thema:

Ich muss gestehen, ich mal auch gern, Geröllfelder, Felsen und angrenzende Buschländer. Da ist echt noch viel weiß. Macht richtig Spaß zu sehen, wie die Kartenansicht schöner wird dadurch. Luftbilder sind zwar der Schlüssel, aber es ist trotzdem nicht ganz trivial, es braucht schon ein gewisses Verständnis, wie die Regionen funktionieren, meine ich jedenfalls. Luftbilder werden interpretiert. Das ist nicht dasselbe wie eine gezeichnete Karte abpausen.

An Siedlungsgebiete hab ich mich noch nie drangetraut, in die Fläche zu gehen, etwas anderes als Linien und Punkte, Gehwege und Zebrastreifen zu erfassen. Ein Bauernhof hier, ein Spielplatz da, viel mehr nicht. Die Vielzahl der Entscheidungen, was ist da jetzt wichtig? was ist das überhaupt? die ist da eine ganz eine andere, zumindest wenn man nach Planquadrat vorgeht. Trotzdem ist es offensichtlich, dass es Leute geben muss, die den den Mut dazu haben. Denn gerade in den Tälern ist da auch noch viel weiß.

Zu den Multipolygonen:

Zum ersten Mal lese ich hier eine Begründung, die ich tatsächlich nachvollziehen kann. Ich verwende nämlich einen anderen Editor, mit dem geht eine Linie nachziehen recht flott, jedenfalls schneller, als Segmente bilden. Multipolygone sind Stand der Technik seit geraumer Zeit, und nicht selten die einzige Art etwas richtig abzubilden. Bis auf das Wohngebiet halt ich die angeführten Beispiele für, wenn auch sinnlos, so für harmlos. Das Wohngebiet sollte meiner Ansicht nach sowieso in gelöschter Fassung wiederhergestellt werden.

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#14 2021-07-28 08:32:38

PPete2
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hungerburg wrote:

Multipolygone sind Stand der Technik seit geraumer Zeit, und nicht selten die einzige Art etwas richtig abzubilden. Bis auf das Wohngebiet halt ich die angeführten Beispiele für, wenn auch sinnlos, so für harmlos. Das Wohngebiet sollte meiner Ansicht nach sowieso in gelöschter Fassung wiederhergestellt werden.

Diese Meinung entspricht aber zumindest in OSM nicht dem "Stand der Mappingtechnik" selbst bei erfahrenen Mappern. Dass das Zeichnen eine Multipolygons für eine Fläche, die nur aus einem geschlossenen Ring besteht, "moderner" sein soll als der klassische geschlossene Way finde ich nicht - wie auch die meisten Kollegen, wenn du dir den "etwas längeren" oben verlinkten 1. Thread durchliest.

Das mag im professionellen GIS-Bereich so sein - bei OSM nicht. Vor allem aufgrund der Fehleranfälligkeit beim Warten der Daten. Verschiedene Editorprogramm haben damit mehr oder weniger Schwierigkeiten. Ganz abgesehen dass "Amateurmapper" bei solch komplexen Dingen (und Multipolygone sind selbst im einfachsten Fall wenn sie z.b nur aus 3 outer-Segementen bestehen immer komplexer als ein einfacher geschlossener way) den Durchblick verlieren bzw. Multipolygone beim Bearbeiten "zerschießen".

Im Thread erwähnt somancher langjähriger Mapper, dass er auch "mit Multipolygonen begann". Aber nach einiger Zeit dann draufkam wie kompliziert deren Wartung ist und seit dem nur mehr MP verwendet wo unbedingt nötig - also wo eine Fläche im Inneren Löcher hat.

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#15 2021-07-28 11:04:08

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Zurück zu den Wohngebieten; vielleicht hat jemand mehr Kenntnis von overpass, hier das beste, auf das ich kommen konnte:

https://overpass-turbo.eu/s/19O7 - enthält gelöschte, aber auch anderweitig modifizierte.

Da sind schon mehr gelöscht worden als im CS zugegeben/erinnert. Eine kleine Spur der Verwüstung. Das ist ein Datenverlust, der revertiert gehört. Freiwillige vor?

Bei einem Besuch vor Ort könnte man dann die Fichten in den Obstgärten umschneiden? Die trockengelegten Feuchtwiesen wieder renaturieren? USW.

Von OSM soll es heißen - die Karte ist phantastisch - wie genau da alles erfasst ist! Nicht aber, was da alles Phantasiertes drin ist und wie hübsch das aussieht!

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#16 2021-07-30 20:53:48

Luzandro
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

In JOSM kann man das Löschen einzelner Flächen mit "Datei -> Objekt wiederherstellen" rückgängig machen, aber ohne sofortige Nachbearbeitung macht das auch nur zusätzlichen zukünftigen Aufwand.

Etwas anderes verpöntes, das mir jetzt einige Male aufgefallen ist: Objekte löschen und mit geringfügig anderer Geometrie neu zeichnen, wodurch die Historie nicht mehr einfach nachvollzogen werden kann - wenn man es wirklich neu zeichnen will (wobei es in dem Fall tlw. sogar völlig ident ist), gibt es in JOSM mit Replace Geometry eine Funktion um das zu vermeiden, aber auch in anderen Bereichen wie dem hier angesprochenen Bearbeiten von Flächen ist der Editor mit Funktionen wie split/join Area oder Follow Line, wohl praktischer und mächtiger als iD, wenn man so viele Änderungen vornimmt.

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#17 2021-07-31 00:47:06

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Das JOSM undelete plugin ist zweifelsfrei das Mittel der Wahl; es kann auch eine Liste verarbeiten. Die overpass Abfrage könnte mit Suchen/Ersetzen im Ergebnistext in eine solche umgewandelt werden. Die Abfrage könnte aber noch verbessert werden. Da user Kas ja nicht gern Punkte verschiebt sondern lieber ganze Wege löscht und identisch oder leicht versetzt neu zeichnet meine ich, dass da nicht viel Probleme beim Nachbearbeiten auftauchen werden. Da Wohngebiete in OSM-Carto "unter" Gärten rendern, ändert das nicht einmal viel an der Darstellung. Will man es nicht dabei bewenden lassen, dass im Tennengau die Leute scheints in Gärten wohnen, dann wäre es mit Wiederherstellen in Bausch und Bogen und die Qualitätssicherungswerkzeuge osmose und osmi Inspektor die Fehler finden lassen und ausbessern eventuell getan.

Update: die overpass Abfrage über einen größeren Bereich laufen gelassen, in dem Kas aktiv ist, hier 180 gelöschte Wohngebiete,

w160673647 w161562232 w161565273 w161636902 w161649090 w162078283 w189207501 w189216704 w189216705 w190980452 w191686944 w203863333 w203863334 w203977232 w207600436 w225285502 w236952252 w236952254 w236954209 w237266909 w237266911 w237266915 w237266922 w237268969 w237268970 w237268971 w237268972 w237268973 w237268974 w237269020 w237269040 w237270739 w237270752 w237270761 w237270762 w237277363 w237284778 w237284780 w237284781 w237284783 w237284784 w237284785 w237284815 w237410559 w237410566 w237410567 w237410572 w237410678 w237410682 w237410979 w237411870 w237411872 w237411873 w237411876 w237411877 w237415618 w237415619 w237415620 w237415621 w237415973 w237415974 w246771200 w246771206 w246771789 w246773463 w246773471 w246774061 w246774966 w246775477 w246835188 w246835205 w246839037 w246840187 w246840192 w254026518 w254027890 w254314556 w303292263 w303292264 w303292274 w303460709 w303460710 w303461962 w303461964 w303461965 w314259248 w314259249 w322668099 w346800926 w346804301 w346808395 w360413784 w386517660 w386517826 w386517828 w389195320 w389195323 w389195324 w389195325 w389200364 w389202900 w389202907 w389203581 w389203583 w389204202 w389204626 w389205334 w389205338 w389205341 w389205342 w389206777 w389206781 w389207521 w389207523 w389207834 w389207835 w389209082 w389210824 w389210830 w389210832 w389210844 w389212931 w389212935 w389212936 w389371252 w389371255 w389371259 w389371262 w389374014 w389375487 w389375678 w389375679 w389666381 w389666929 w389666938 w389666939 w389667794 w391195559 w391195563 w391195565 w391195572 w391195573 w391195575 w391197449 w419840932 w419840933 w419840940 w419841193 w419841196 w456953692 w456953700 w456954449 w456954450 w456954451 w456954452 w456954454 w456954455 w456954458 w456954460 w456954461 w456954462 w456954464 w456954465 w552191108 w552195678 w647031657 w647031660 w647031667 w647031668 w647031676 w787676049 w806709161 w806714282 w806714287 w806714295 w806716143 w806716145 w806717571 w806720741 w831696652

Sicher nicht alle Wert, erhalten zu werden. Der user duxxa, der nicht wenige erstellt hat ist noch aktiv. Manche erst wenige Monate erfasst, bevor Kas "aufgeräumt" (eigene Worte) hat.

Last edited by Hungerburg (2021-07-31 09:18:18)

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#18 2021-07-31 17:44:21

kaslewakas
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Ich bin gerade dabei, von Hintersee aus meine Gärten zu löschen und Wohngebiete (wieder)-hinzuzufügen. Also genau gesagt ist jetzt ganz Hintersee und das Gaißauer Bonlandl wieder gartenfrei und mit Wohngebieten. Zur Information, falls die gelöschten Wohngebiete wiederhergestellt werden.

Wegen der anfänglichen Verwechslung mit mir und dem St Johanner Mapper und der Verärgerung über meinen Mapping-Stil verstehe ich die Stimmung, aber trotzdem finde ich, dass wir nachdem wir miteinander reden und ich auch schon seit ich im Changeset angeschrieben wurde meine Fehler ausbessere, in einem freundlicheren Ton reden können. Ich kann mich nicht erinnern, aufräumen im Sinne von Wohngebiete löschen verwendet zu haben. Jedenfalls habe ich nichts dazu gefunden. Und falls der User duxxa das liest, muss er auch wissen, dass ich das nicht ihm zufleiß die Karte ändere.

LG Kaslewakas

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#19 2021-08-01 08:42:31

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hallo Kaslewakas, ich hab gerade ein neues Konto erstellt, damit die Wiederherstellung der von dir gelöschten Wohngebiete sauber getrennt von Qualitätssicherungswerkzeugen wie osmose sichtbar werden, sollten sich daraus Fehler ergeben. Ich habe Stichproben genommen, es sieht sehr danach aus, dass du wenig vom Vorhandenen weiter verwendet hast, sondern eher gelöscht und dann aufgefüllt. In dem Fall sich daraus Überschneidungen ergeben, mehr nicht. Bei Gärten und Obstgärten und Straßenflächen auf Wohngebiet ist das per se kein Fehler.

Zum guten Ton gehört nicht zuletzt respektvoller Umgang mit dem, was andere vor einem gemacht haben. Du kannst das als zweite Chance sehen, es richtig zu machen.

Update: https://www.openstreetmap.org/changeset/108964834

Last edited by Hungerburg (2021-08-01 09:11:20)

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#20 2021-08-01 09:26:07

kaslewakas
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Dankeschön für die Wiederherstellungen. Soll ich es jetzt da, wo jetzt Wohngebiete doppelt sind so belassen wie es ist oder eins löschen? (Bsp.:
https://www.openstreetmap.org/way/314259249 altes WG
https://www.openstreetmap.org/relation/13011880 neues WG)

LG Kaslewakas

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#21 2021-08-01 12:21:05

woodpeck
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hallo Hungerburg, ich habe hier kommentiert: https://www.openstreetmap.org/changeset/108964834 - hatte nicht gesehen, dass das hier schon diskutiert wird. Also so, wie es jetzt ist, kann es m.E. nicht bleiben, insbesondere diese Mikro-Residentials um ein einziges Haus, die kann doch keiner brauchen... sad

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#22 2021-08-01 20:05:49

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Einige der Mikrowohngebiete fand ich durchaus erweiterbar, denn im Lauf der Jahre sind die Häuser mehr geworden. Ich hab ob der schieren Menge aber nicht damit begonnen, die auszudehnen. Es stimmt, ich hätte diejenigen aussortieren sollen, auf die das nicht zutrifft. Das kann ich nachholen, die .osm Datei hab ich noch, damit kann ich die ein zweites Mal löschen.

Mir ist schon klar, dass ich mich da weit aus dem Fenster gelehnt hab. Die Grundidee ist die, das Erfassen von Wohngebieten von dem starren Korsett freizuschaufeln, dem Straßenbankett oder der Gartenhecke auf den Luftbildpixel genau folgen zu müssen. An der bildlichen Anmutung in OSM-Carto ändert das eh nicht viel, weil das Wohngebiet von Gärten überdeckt wird; Renderer wie der von wikipedia, die sich nur für Wohngebiete interessieren und Gärten auslassen, sind sowieso auf abstraktere Darstellung ausgelegt und mit so etwas besser bedient.

Das "alte" Wohngebiet in Hintersee scheint mir ganz brauchbar. Das neue leidet an der Detailliertheit: Wenn die Einschnitte alle abgebildet werden, dann sind das eigentlich vier. Die verbindenden Straßen gehören dann nämlich nicht dazu.

Update: Wenn ich in den 180 die mit areasize<1000 (kleiner 1000m²?) suche, dann sind das 43. Das sind die einzelnen Häuser. Von denen könnten einige sehr gut mit Nachbarhäusern zusammengefasst werden. Ein paar sind aber wirklich hoffnungslose Kanditaten fürs Schafott.

Last edited by Hungerburg (2021-08-01 20:24:18)

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#23 2021-08-02 08:37:12

Hungerburg
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Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

kaslewakas wrote:

wo jetzt Wohngebiete doppelt sind

Ich weiß ja nicht, wie das Dankeschön gemeint ist, aber ich würde die Relation löschen; stell Dir vor, es kommen Häuser dazu; da werden viele daran scheitern, das mit einem Multipolygon korrekt zu aktualisieren. PPete hat dazu ja eh schon geschrieben.

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#24 2021-08-02 08:41:38

PPete2
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Posts: 115

Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Hungerburg wrote:

Update: Wenn ich in den 180 die mit areasize<1000 (kleiner 1000m²?) suche, dann sind das 43. Das sind die einzelnen Häuser. Von denen könnten einige sehr gut mit Nachbarhäusern zusammengefasst werden. Ein paar sind aber wirklich hoffnungslose Kanditaten fürs Schafott.

Aus Interesse: Welchen Landuse teilt man den solchen einzelnen, von anderen Häusern abgelegenen Wohn-Grundstücken dann zu? Trotzdem Residental? Gar keinen?

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#25 2021-08-02 09:37:29

Luzandro
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Posts: 481

Re: St. Johanner Stil findet Nachahmer

Schließe mich der Frage an. Was soll sowas denn sonst für ein landuse haben, außer residential?

Bei diesen Einzelgrundstücken von duxxa ist die Zerstückelung mMn. nicht sinnvoll, allerdings wird im Gegensatz zum "St. Johanner Stil" dennoch zumindest das gesamte Grundstück als Wohngebiet ausgewiesen.

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