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#1 2019-07-18 14:34:26

Nakaner
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State of the Map 2019 in Heidelberg

Hallo,

vom Samstag, den 21. bis Sonntag, den 23. September findet an der Universität Heidelberg die diesjährige internationale OpenStreetMap-Konferenz statt. Das Programm ist seit ein paar Wochen online, seit gestern auch mit (fast) allen Vortragsbeschreibungen. Die SotM ist die Gelegenheit andere Leute aus dem OpenStreetMap-Dunstkreis innerhalb und außerhalb des deutschsprachigen Raums zu treffen.

Bis zum 21. Juli 2019 könnt ihr noch Eintrittskarten zu den folgende Frühbucherpreisen kaufen:

Community: 75 Euro
Business: 180 Euro

https://join.osmfoundation.org/?page=Ci … et=1&id=13

Angesichts der Anzahl an schon verkauften Tickets wird es mich (als Orga) nicht überraschen, wenn die SotM dieses Jahr ausverkauft sein wird. Zögert den Kauf daher nicht zu lange hinaus.

In den Eintrittskarten ist der Eintritt zur Abendveranstaltung enthalten.

Bis zum 18. August könnt ihr übrigens noch auch ein Poster für die Posterausstellung einreichen. Die Teilnahme an der Konferenz ist dafür nicht erforderlich.

Viele Grüße

Michael

Last edited by Nakaner (2019-09-06 14:21:25)


Werdet Mitglied in der OpenStreetMap Foundation für 15 Pfund pro Jahr und bestimmt über die Zukunft der Foundation und des OSM-Projekts mit.
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#2 2019-09-06 14:21:16

Nakaner
Moderator
From: Karlsruhe
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Gleich sind wir ausverkauft, gut 535 von 570 Tickets sind weg.


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#3 2019-09-18 14:28:03

Pfad-Finder
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Heute hat das Landesverkehrsministerium zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit OSM-Vertretern und Uni Heidelberg auf der SOTM am 21.9. eingeladen. Die Landesregierung nimmt OSM offenbar ernst.

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#4 2019-09-18 17:10:13

chris66
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

State of the Fußgänger-Routing in Heidelberg:

https://www.openstreetmap.org/direction … 85/8.67851

cool


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#5 2019-09-18 17:36:30

kreuzschnabel
Member
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

chris66 wrote:

State of the Fußgänger-Routing in Heidelberg:

oder https://www.openstreetmap.org/direction … 81/8.68935

Hat das hochmotivierte Projekt nur seine Kommunikation oder seine ganze Arbeit vollständig eingestellt? Ein CS mit so vielen losen Enden hochzuladen würde mir persönlich im Leben nicht einfallen.

--ks


Verwaltungsverfahrensgesetz § 44 (1): Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.

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#6 2019-09-18 17:48:09

Mammi71
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Registered: 2018-06-25
Posts: 849

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Dann können ja auf der Pressekonferenz die OSM-Vertreter die Vertreter der Uni Heidelberg fragen, warum man sich über die Hinweise und Empfehlungen der Community hinweggesetzt hat und damit zwar den optischen Detailgrad verbessert, aber das Routing absurd gemacht haben. Das sorgt sicher für viel "Spaß"
;-)

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#7 2019-09-18 21:44:33

woodpeck
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Registered: 2009-12-02
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Immerhin wurde die Arbeit eingestellt, das ist doch schon mal was. EIne Reparatur der Probleme war versprochen worden, aber vielleicht gab es da ein Motivationsproblem...

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#8 2019-09-18 21:55:52

Mashirito
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Posts: 13

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Hat jemand Lust einem Anfänger in ein paar einfachen Worten zu erklären, wie es zu diesem Routing kommt?

Danke

Fabian

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#9 2019-09-18 22:16:05

kreuzschnabel
Member
Registered: 2015-07-03
Posts: 6,155

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Hat jemand Lust einem Anfänger in ein paar einfachen Worten zu erklären, wie es zu diesem Routing kommt?

Ich versuchs mal. Straßenbegleitende Fußwege werden in der Regel nicht separat gemappt (sondern mit sidewalk=* an den Straßen-Way getaggt). So ist das erfasste Straßennetz uneingeschränkt auch fürs Fußgänger-Routing verwendbar, und dass Fußgänger nicht mitten auf der Straße gehen, wissen sie selbst. Funktioniert hervorragend.

Hier hat man den Versuch unternommen, alle straßenbegleitenden Bürgersteige separat als Fußwege einzumappen, und sich eingebildet, dadurch würde das Fußgänger-Routing verbessert (oder überhaupt erst ermöglicht). Das sollte sogar ein Vorzeigeprojekt für die SotM werden.

Aber erstens hat man die Arbeit nicht vollständig gemacht, viele Fußwege enden blind, daher wird da nicht langgeroutet. Und zweitens geht beim separaten Mapping generell die Information verloren, dass ein Fußgänger jederzeit die Straße überqueren kann, um auf die andere Seite zu gelangen, weshalb ein Router dann für eine nötige Straßenquerung immer mindestens bis zur nächsten Kreuzung geht (wo eine Querungsmöglichkeit eingemappt ist).

Kannst du hier nachlesen: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=66029

Wir haben den Projektverantwortlichen die mit Separatmapping verbundenen Probleme nahezulegen versucht, aber sie wollten mit dem Kopf durch die Wand. Jetzt stehen wir im fraglichen Gebiet vor einer fußgängertechnisch ziemlich nutzlosen Karte und denken uns, das beste wäre, das alles wieder wegzuschmeißen sad

--ks

Last edited by kreuzschnabel (2019-09-18 22:20:46)


Verwaltungsverfahrensgesetz § 44 (1): Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.

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#10 2019-09-19 06:17:20

okilimu
Member
Registered: 2010-01-01
Posts: 651

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Hallo Kreuzschnabel,

kreuzschnabel wrote:

...

Hier hat man den Versuch unternommen, alle straßenbegleitenden Bürgersteige separat als Fußwege einzumappen, und sich eingebildet, dadurch würde das Fußgänger-Routing verbessert (oder überhaupt erst ermöglicht). Das sollte sogar ein Vorzeigeprojekt für die SotM werden.

Aber erstens hat man die Arbeit nicht vollständig gemacht, viele Fußwege enden blind, daher wird da nicht langgeroutet. Und zweitens geht beim separaten Mapping generell die Information verloren, dass ein Fußgänger jederzeit die Straße überqueren kann, um auf die andere Seite zu gelangen, weshalb ein Router dann für eine nötige Straßenquerung immer mindestens bis zur nächsten Kreuzung geht (wo eine Querungsmöglichkeit eingemappt ist).

...
--ks

Der normale Fußgänger kann jederzeit die Straße queren, Behinderte mit Rollstuhl nicht und die meisten Menschen mit Rollator werden auch bis zur nächsten Bordsteinabsenkungen gehen.

Ich denke, das ist der Hintergrund. Zumindest ist es meiner, wenn ich solche Fußwege ab und zu erstelle. Ich ergänze dann auch die Höhe der Bordsteinkante und das habe ich auch bei dem Routingfehler-Beispiel so vorgefunden.

viele Grüße
Dietmar

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#11 2019-09-19 06:47:35

kreuzschnabel
Member
Registered: 2015-07-03
Posts: 6,155

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

okilimu wrote:

Der normale Fußgänger kann jederzeit die Straße queren, Behinderte mit Rollstuhl nicht und die meisten Menschen mit Rollator werden auch bis zur nächsten Bordsteinabsenkungen gehen.

Natürlich. Aber ist deshalb Fußwegmapping so durchzuführen, dass es für alle diesbezüglich nicht-eingeschränkten Fußgänger zu unnötig umständlichem Routing führt? Wenn ich mich durch unbekannte Gegend bewege, hätte ich gern ein Fußgängerrouting und kein Rolli- oder Rollatorrouting.

--ks


Verwaltungsverfahrensgesetz § 44 (1): Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.

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#12 2019-09-19 07:45:48

tudacs
Member
From: Hessen, DE, Europe
Registered: 2019-03-14
Posts: 19

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Behinderte mit Rollstuhl nicht

Naja, das wirft alle Rollstuhlfahrer in denselben Topf, was ebenso fatal ist wie ... ach, lieber kein Vergleich.

In meinem Freundeskreis gibt es Rollstuhlfahrer, die jede Stufe meiden (müssen) und es gibt Rollstuhlfahrer, die 'hohe' Bordsteinkanten mit 'leichtigkeit' meistern und trotz derer schneller auf der anderen Seite sind, als ich.

Bei Rollatoren beobachte ich häufig, dass Strecke gespart wird und das Ding eben hoch und runter befördert wird.

Einen Router wird es also nie geben, der der ganzen Gruppe passt. Mit Brouter gibt es aber schon ein extrem umfängliches Werkzeug für Routing von fast schon absurden wink Wünschen. Zugegebenermaßen: Brouter hält keine Information 'Straßenseite' im Routing vor.

Wenn ich mich durch unbekannte Gegend bewege, hätte ich gern ein Fußgängerrouting und kein Rolli- oder Rollatorrouting.

Mh. Andere hätten gerne was Anderes. Und nun? wink Es geht hier mEn doch wenig um Anwendungs-Wünsche(*), sondern um eine Karte, aus der man mit Werkzeug Wünsche bedienen kann. Dazu muss man manchmal alte Zöpfe abschneiden, oder neues Werkzeug bereitstellen. Ich glaube nicht, dass getrennt Mapping die Lösung ist, gut gemacht könnte es zusammen mit 'Straßenzug-Relationen' aber eine Lösung sein.


Zurück zu Heidelberg: Das Heidelberger Mapping ist für mich ein Beispiel dafür, wie Mapping in die Hose gehen kann, wenn zwischen Mappenden und "Community" die Kommunikation nicht so toll läuft und es womöglich andere Vorstellungen davon gibt, was eine Karte/was die OSM ist. Mein Eindruck war/ist, dass die Mappenden aus einer wissenschaftlichen GIS-Ecke kommen, wo womöglich andere Anforderungen/Zielsetzungen an eine Karte bestehen.

Grüße
t.

(*) ... don't map for dies-das-jenes

Last edited by tudacs (2019-09-19 07:52:20)


„Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Unwissenheit genügt" (Hanlon's Razor)

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#13 2019-09-27 08:41:14

chris66
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Registered: 2009-05-24
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

woodpeck wrote:

Immerhin wurde die Arbeit eingestellt, das ist doch schon mal was. EIne Reparatur der Probleme war versprochen worden, aber vielleicht gab es da ein Motivationsproblem...

In den Notes wird angefragt, ob es ok ist, auf sidewalk-Mapping (keine separaten Fußwege) umzustellen.

Meine Meinung: +1

https://www.openstreetmap.org/note/1931074

Last edited by chris66 (2019-09-27 08:42:44)


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#14 2019-10-04 21:34:38

wegavision
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Posts: 1,136
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

Ich habe mich ja weitgehend aus der OSM-Arbeit zurück gezogen habe, weil ich finde, OSM wir von denen beherrscht, die damit ihr Geld verdienen und nicht den Mappern, die hier aktiv sind. Schade, dadurch habe ich nun erst zufällig und zu spät von der Konferenz erfahren, und natürlich wäre ich gerne an meine alte Uni zurück gekommen, wobei 75 EUR mich dann doch wieder abgeschreckt hätte.

Daher meine Frage, war auf der Konferenz auch ein Mapper von hier oder dann doch nur die üblichen Uni-Assistenten und Software-Experten, die das beruflich machen?

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#15 2019-10-04 22:37:58

woodpeck
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Posts: 895

Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

wegavision wrote:

Schade, dadurch habe ich nun erst zufällig und zu spät von der Konferenz erfahren

Nicht Dein Ernst? Dann müssen wir echt was falsch gemacht haben mit der Werbung...

wegavision wrote:

war auf der Konferenz auch ein Mapper von hier oder dann doch nur die üblichen Uni-Assistenten und Software-Experten, die das beruflich machen?

Weiss jetzt nicht genau, was Du mit "von hier" meinst - also ich sehe auf Anhieb 15 Leute, die hier im Forum "schon mal was geschrieben" haben und auf der Konferenz waren, aber darunter auch so ein paar Leute wie Nakaner und ich, die Du vermutlich als "die üblichen Software-Experten, die das beruflich machen" rechnest, und ein paar, die hier nur alle Jubeljahre was schreiben. Die verbleibenden sollen sich selber outen wink

Es gab eine spontane Session anstatt des ausgefallenen Vortrags von Paul Norman, die hiess "Meet an OpenStreetMapper", da wollte Gregory mal ein paar "durchschnittliche Mapper" vorstellen, ich hab das aber selbst nicht gesehen und weiss nicht, wie gut das geklappt hat:

http://mirrors.dotsrc.org/cdn.media.ccc … per_hd.mp4

Bye
Frederik

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#16 2019-10-05 05:24:26

fx99
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Re: State of the Map 2019 in Heidelberg

wegavision wrote:

Ich habe mich ja weitgehend aus der OSM-Arbeit zurück gezogen habe, weil ich finde, OSM wir von denen beherrscht, die damit ihr Geld verdienen und nicht den Mappern, die hier aktiv sind. Schade, dadurch habe ich nun erst zufällig und zu spät von der Konferenz erfahren, und natürlich wäre ich gerne an meine alte Uni zurück gekommen, wobei 75 EUR mich dann doch wieder abgeschreckt hätte.

Die 75€ waren es wirklich wert, allein schon von der Bewirtung: 6x Kaffeepause inkl. Snacks + Kaltgetränke, 3x Lunch inkl Getränke,
tolles Konferenzdinner inkl. 3 Freigetränken, Snacks und unbegrenztes Freibier während der Poster Session.

wegavision wrote:

Daher meine Frage, war auf der Konferenz auch ein Mapper von hier oder dann doch nur die üblichen Uni-Assistenten und Software-Experten, die das beruflich machen?

Die Vorträge gingen schon deutlich in die kommerzielle Richtung, aber es waren doch viele "Fußmapper" da.

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