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#451 2019-01-05 23:30:31

Galbinus
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From: Ostwestfalen-Lippe (OWL)
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Posts: 532

Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Prince Kassad wrote:

Kennt jemand von euch schon das "Multipolygon des Grauens"? https://www.openstreetmap.org/relation/35867

Die Idee dahinter ist ja nicht schlecht, da wollte jemand den Odenwald komplett als ein Waldgebiet dargestellt haben. Doch hat ja die Diskussion hier: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=64923 gezeigt, dass es dafür bessere Möglichkeiten gibt, als ein landuse-multi-Poligon. Ich möchte hier nur eins einwerfen: Bei landuse=forest ist ja u.A. vorgesehen, die Baumart anzugeben. Nadelwald, Laubwald und Mischwald werden dementsprechend in der Standartkarte auch unterschiedlich dargestellt, Wenn man das umsetzen möchte, muss man Waldflächen entsprechend der Bestandsflächen sehr kleinflächig eintragen.

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#452 2019-01-06 07:18:55

rainerU
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Posts: 130

Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Galbinus wrote:

Die Idee dahinter ist ja nicht schlecht, da wollte jemand den Odenwald komplett als ein Waldgebiet dargestellt haben. Doch hat ja die Diskussion hier: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=64923 gezeigt, dass es dafür bessere Möglichkeiten gibt, als ein landuse-multi-Poligon.

Damit entfällt zwar die Notwendigkeit, den gesamten Odenwald als ein Objekt zu erfassen, an Multipolygonen kommt man trotzdem nicht vorbei. Zumindest habe ich für solche Fälle in diesem langen Faden, in dem zur Abstimmung gestellten Empfehlungen und auch nicht in Frederiks Checkliste keinen Hinweis gefunden, wie man solche Situationen ohne MP in OSM abbilden kann. Vielleicht kann das mal jemand beispielhaft an dem Gebiet zwischen St2311, MIL7 und der Verbindungsstraße Würzberg-Hesselbach machen.

Last edited by rainerU (2019-01-06 07:23:46)

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#453 2019-01-06 10:46:01

woodpeck
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Posts: 840

Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Chrysopras wrote:

Das Ding sollten wir wirklich in beherrschbarere Einheiten zerlegen. Ich fürchte übrigens, dass es durchaus noch gruseligere MPs in unseren Daten gibt …

Ach, wo denkst Du hin wink

https://www.openstreetmap.org/relation/3957497 ist eine Insel mit 460.000 Punkten.

Insgesamt gibt es rund 50 Polygone mit mehr als 100.000 Punkten (Grenzen dabei nicht mitgezählt). Auf den ersten Blick scheinen mir die meisten davon Seen oder Inseln zu sein, der größte Wald ist

https://www.openstreetmap.org/relation/8319625

mit 280.000 Punkten. Da kann schonmal der Lüfter im Laptop hochdrehen, wenn man die URLs anschaut wink

Bye
Frederik

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#454 2019-01-06 10:59:57

chris66
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Mein Laptop stand kurz vorm explodieren... tongue

34770544xd.png

Last edited by chris66 (2019-01-06 11:00:16)


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#455 2019-01-06 16:43:11

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Hallo Zusammen,

klammert man mal eine mögliche Namensverwendung aus, welche Gründe könnte es denn dann noch geben z.B. ein Landuse-MP (als type=multipolygon) mit mehreren in sich geschlossenen Outer-Rollen anlegen zu müssen? Mir fallen keine ein...

Galbinus wrote:

Ich möchte hier nur eins einwerfen: Bei landuse=forest ist ja u.A. vorgesehen, die Baumart anzugeben. Nadelwald, Laubwald und Mischwald werden dementsprechend in der Standartkarte auch unterschiedlich dargestellt, Wenn man das umsetzen möchte, muss man Waldflächen entsprechend der Bestandsflächen sehr kleinflächig eintragen.

Das ist genau der Hintergrund, daß OSM diese Möglichkeit zum detailierten Mapping bietet und ich sehr dafür bin, dies auch zu nutzen... Sehr oft sind noch MP's anzutreffen, wo nichts detailiert ist... man gerade ist ein See als inner vorhanden, nicht aber ein am See angrenzender Moor-Bereich, mit ggf. Bruchwald, ect... Da funktioniert das mit dem Namen am MP oft nicht mehr, da nach detaliertem Mapping aus einer erfassten Waldfläche gerne mal 2,3 oder 4 werden können... Die Namensgeschichte muß in meinen Augen in einer völlig separate Datenebene sein.

rainerU wrote:

Damit entfällt zwar die Notwendigkeit, den gesamten Odenwald als ein Objekt zu erfassen, an Multipolygonen kommt man trotzdem nicht vorbei. Zumindest habe ich für solche Fälle in diesem langen Faden, in dem zur Abstimmung gestellten Empfehlungen und auch nicht in Frederiks Checkliste keinen Hinweis gefunden, wie man solche Situationen ohne MP in OSM abbilden kann.

Es geht doch nicht darum einen Weg völlig ohne MP's zu finden. Es geht darum, daß diverse Dinge, die bisher als MP erfasst worden sind, dafür aber unnötig sind und simple Flächen (geschlossene Linienzüge) ausreichen und daß übergroße und nicht mehr händelbare MP's verhindert werden.


Sven

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#456 2019-01-06 16:50:48

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Gerade gefunden: wofür meiner Ansicht nach MP's nicht gedacht sind:
https://www.openstreetmap.org/relation/9187648
da wäre type=site besser... habs mal kommentiert...

Sven

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#457 2019-01-06 18:10:41

rainerU
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

streckenkundler wrote:

Es geht doch nicht darum einen Weg völlig ohne MP's zu finden.

Richtig, es geht darum, die Größe von (Landuse-)Flächen auf ein handhabbares Maß zu beschränken, so dass man sie nicht in MPs zu packen braucht oder nur MPs überschaubarer Größe bilden muss.

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#458 2019-01-06 18:12:06

pyram
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

streckenkundler wrote:

da wäre type=site besser...

Da kommt man auch ohne site aus, weil zur Siedlung sicherlich auch die Gärten zwischen den Häusern gehören ;-) Also einfach einen RIng um das Ganze und place=neighbourhood dran...

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#459 2019-01-06 20:53:29

Pfad-Finder
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Galbinus wrote:

Die Idee dahinter ist ja nicht schlecht, da wollte jemand den Odenwald komplett als ein Waldgebiet dargestellt haben.

Naive Frage: Gibt es evtl. eine sinnhafte Möglichkeit, in einem solchen Fall analog zu "Superrouten" bei Fernwanderweg-Relationen eine Art "Super-MP" anzulegen, das Teil-MPs/-Teilflächen zum einem Konstrukt namens "Odenwald" kombiniert und dann - was offensichtlich von einigen hier gewünscht wird - auch in den gängigen Renderern als "Odenwald" angezeigt wird?

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#460 2019-01-06 21:04:07

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Pfad-Finder wrote:
Galbinus wrote:

Die Idee dahinter ist ja nicht schlecht, da wollte jemand den Odenwald komplett als ein Waldgebiet dargestellt haben.

Naive Frage: Gibt es evtl. eine sinnhafte Möglichkeit, in einem solchen Fall analog zu "Superrouten" bei Fernwanderweg-Relationen eine Art "Super-MP" anzulegen, das Teil-MPs/-Teilflächen zum einem Konstrukt namens "Odenwald" kombiniert und dann - was offensichtlich von einigen hier gewünscht wird - auch in den gängigen Renderern als "Odenwald" angezeigt wird?

Ich würde dafür im Moment boundary=region nutzen... ggf. Bei Bedarf auch als Relation... Eventuell sollte das auch auf mittel- bis großflächig definierte Wald- oder Offenlandbereiche spezifiziert werden. 

Sven

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#461 2019-01-06 21:09:58

seichter
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Pfad-Finder wrote:

Naive Frage: Gibt es evtl. eine sinnhafte Möglichkeit, in einem solchen Fall analog zu "Superrouten" bei Fernwanderweg-Relationen eine Art "Super-MP" anzulegen, das Teil-MPs/-Teilflächen zum einem Konstrukt namens "Odenwald" kombiniert und dann - was offensichtlich von einigen hier gewünscht wird - auch in den gängigen Renderern als "Odenwald" angezeigt wird?

Super-Relationen sind vom Syntax her erlaubt, sind für diesen Zweck hier aber mMn unnötig.
Der Odenwald ist kein "Wald" sondern eine Landschaft, eine Region.
Auch wenn ich diese Gebilde nicht besonders liebe: Eine Grenze um das Gebiet mit
boundary=natural & natural=mountain_range o.ä. & place=region & name=Odenwald & ... tut es auch (Beispiel: Schwäbische Alb).

Ob ein Renderer das dann anzeigt, ist seine Sache, mit Relationen von Relationen tut er sich ziemlich sicher aber auch schwer.

boundary=region (-> streckenkundler) geht auch, das Problem mit den "weichen Grenzen" ist dasselbe.

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#462 2019-01-06 21:53:52

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

seichter wrote:

boundary=region (-> streckenkundler) geht auch, das Problem mit den "weichen Grenzen" ist dasselbe.

Ja, das ist richtig... In meinen Augen sind solche Grenzen immer weich...

seichter wrote:

Eine Grenze um das Gebiet mit
boundary=natural & natural=mountain_range o.ä. & place=region & name=Odenwald & ... tut es auch (Beispiel: Schwäbische Alb).

boundary=natural gefällt mit in dem Kontext auch... (ist leider bisher nicht dokumentiert (?) ) Vielleicht fällt uns anstatt natural=mountain_range was spezielleres für Waldgebiete ein, es nicht mit im Kontext mit Berglandschaften steht... Dann haben wir auch für die Namensgeschichte eine Lösungsvariante...

Sven

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#463 2019-01-06 22:26:34

Pfad-Finder
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

seichter wrote:

Der Odenwald ist kein "Wald" sondern eine Landschaft, eine Region.
Auch wenn ich diese Gebilde nicht besonders liebe: Eine Grenze um das Gebiet mit
boundary=natural & natural=mountain_range o.ä. & place=region & name=Odenwald & ... tut es auch (Beispiel: Schwäbische Alb).

Danke für den Hinweis. Damit ließe sich zum Beispiel schon mal der Deister im SW von Hannover behandeln.

Der Odenwald ist übrigens auch kein "Wald", sondern ein Bergland.

@Streckenkundler: Ich meine mich erinnern zu können, dass der Muskauer Faltenbogen auch mit einer komischen Box überzogen war/ist, die den Namen auf Deutsch und Polnisch transportiert.

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#464 2019-01-06 22:39:10

seichter
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Pfad-Finder wrote:

Danke für den Hinweis. Damit ließe sich zum Beispiel schon mal der Deister im SW von Hannover behandeln.

<nicht_ernst_gemeint>Wenn wir das konsequent durchziehen, lässt sich DE komplett abdecken, sogar in mehreren Hierarchiestufen.
Ich nehme als Beispiel den Schwäbischen Wald mit den Untergliederungen Schurwald, Welzheimer Wald, Murrhardter Wald und noch einige mehr.</nicht_ernst_gemeint>

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#465 2019-01-06 22:45:17

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Pfad-Finder wrote:

@Streckenkundler: Ich meine mich erinnern zu können, dass der Muskauer Faltenbogen auch mit einer komischen Box überzogen war/ist, die den Namen auf Deutsch und Polnisch transportiert.

muß ich mal bei Gelegenheit schauen... Hier ist es ja auch so.... der Muskauer Faltenbogen ist eine spezielle geologische Formation die man mindestens als Linie mit natural=ridge erfassen könnte (um ein Minimum zu erfassen)... er ist auch ein geologischer Park (meines Wissens grenzübergreifend) deren Grenze ohnehin noch fehlt... Das ist auch eine Bereich, der durch Detailtagging stark strukturiert wird.

Diese "Namensproblematik" ist meines Erachtens das einzigste, womit User ein MP mit mehreren Outern begründen wollen... Letztendlich ist es aber so, daß man das in der Regel immer mit anderen Tag erfassen kann... allein eine einheitliche Erfassung fehlt... (ich vermute mal die Regionen) oder die Doku ist unvollständig oder fehlend... siehe oben...

Sven

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#466 2019-01-06 22:48:51

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

seichter wrote:

<nicht_ernst_gemeint>Wenn wir das konsequent durchziehen, lässt sich DE komplett abdecken, sogar in mehreren Hierarchiestufen.
Ich nehme als Beispiel den Schwäbischen Wald mit den Untergliederungen Schurwald, Welzheimer Wald, Murrhardter Wald und noch einige mehr.</nicht_ernst_gemeint>

Doch das kann man durchaus ernst meinen... wenn man sich solche Namensproblematik im Detail betrachtet, kann man durchaus zu diesem Schluss kommen, daß es auch mein den Namen lokal zu Hierarchen kommen kann (nicht muß)

Sven

der ins Bett muß (!)

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#467 2019-01-07 08:10:45

addresshistory*org
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Rogehm wrote:

Die Aussparungen der Wege, erst recht an Privatgrundstücken aus dem landuse=residential ist imho Quatsch. Privatgründstücke und deren Flächen inkl. Wege. sind eben bewohnte Flächen. Aber ein area der größeren privaten Einfahrten ist ok. Natürlich kann man streiten über die öffentlichen Strassen. Aber das Tagging mit landuse und dem area:highway Tagging beisst sich keineswegs. Das kann alles bestimmt zusammenbleiben. Fragt sich nur, wenn man Strassenflächen  erfasst, wo setzt man die Grenze an (Ab welcher Straße / Straßenbreite), ab der es Unsinn wäre, diese Fläche als bewohnt anzusehen. Mit der Möglichkeit der immer besser werdenden Luftbilder ist es durchaus nicht die schlechteste Überlegung, alle Strassen über highway=residential hinaus aus dem landuse=residential auszuschneiden. Dadurch würde aber u.U. das landuse Tag durchgeschnitten. Was erhebliche Nachteile bringt bei Weilern,  sehr kleinen Orten oder Ortsteilen. Man kann dann keinen Namen mehr auf dem landuse Tag verdaten, sondern braucht ein Node.

Bei der aktuellen Witterung -Schneefall- zeigt sich, dass in OSM erfasste Straßengrenzlinien sehr sinnvoll sind. Unsere Schneeräumung ist mit gps.at Equipment unterwegs. Das primäre Kartenmaterial hierzu stammt aus OpenStreetMap.
https://www.tt.com/panorama/wetter/1518 … arnstufe-5


Mein neuer OpenStreetMap Blog, besucht mich dort. Gerne freue ich mich dort über Kommentare, diese funktioniert ohne Registrierung. http://blog.addresshistory.org

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#468 2019-01-07 08:34:15

miche101
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

streckenkundler wrote:

Namensproblematik im Detail betrachtet

Oder man handhabt das so wie beim ÖPNV, zumindest von der komplexen Datenlage. Dort werden die Varianten die alle für sich vollständig getaggt sind durch ein "route_master" zusammengefasst. Um die Zusammengehörigkeit auch nicht nur über ref= usw. darzustellen. Alles in einer Relation darzustellen geht schon gar nicht mehr. Durch das vollständige Tagging ist auch sichergestellt das Software die "route_master" nicht versteht trotzdem noch die Daten verarbeiten kann.

Wenn man das auf eine Wald anwendet wäre jeder an natürlichen Grenzen abgetrennter Waldteil ein Multi-/Polygon "möglich".. welches über ein (Master|Super)-Relation zusammengefasst wird.

- Software könnte trotz alle dem die Gesamtgröße erfassen..
- die Namensproblematik wäre auch händelbar und
- die Mapper hätten kleinere Multipolygone
- Software die damit nicht arbeiten kann würde gegebenfalls "nur" mehrmals einen Namen Rendern (was manchmal aber auch nicht schlecht sein kann).. oder früher ausblenden..

Bleibt nur zu definieren ab wann ein Multipolygon ein "Multipolygon des Grauens" ist wink

Gruß Miche

PS: "Multipolygon des Grauens" wäre ein schöner Neuer Forumtitel lol neben "Kurioses"

-> zu ÖPNV Beispiel http://ptna.openstreetmap.de/results/DE … lysis.html

Last edited by miche101 (2019-01-07 08:36:58)

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#469 2019-01-07 09:51:24

chris66
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

addresshistory*org wrote:

Bei der aktuellen Witterung -Schneefall- zeigt sich, dass in OSM erfasste Straßengrenzlinien sehr sinnvoll sind.

Ja natürlich. Korrektes Tagging wäre allerdings area:highway zu diesem Zweck zu nutzen.


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#470 2019-01-07 10:02:31

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

miche101 wrote:

Wenn man das auf eine Wald anwendet wäre jeder an natürlichen Grenzen abgetrennter Waldteil ein Multi-/Polygon "möglich".. welches über ein (Master|Super)-Relation zusammengefasst wird.

Das fände ich gar nicht toll..

Letztendlich sind inhaltlich die Waldnamen mit Namen von Regionen und Landschaften, ect. thematisch verwandt, genauso, wie ich z.B. natural=ridge oder place=locality thematisch dazuzähle... Man muß sich ja auch gewiss sein, daß sich solch ein Name nie scharf abgrenzen lässt. Hier sollte man es möglichst einfach halten und nicht mit der nächsten MP-Keule (geschachtelte MP's) anfangen... Eine einfache Umgrenzungslinie mit den entsprechenden Tags ist da besser...

Sven

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#471 2019-01-07 10:03:06

Nop
Moderator
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

streckenkundler wrote:

Doch das kann man durchaus ernst meinen... wenn man sich solche Namensproblematik im Detail betrachtet, kann man durchaus zu diesem Schluss kommen, daß es auch mein den Namen lokal zu Hierarchen kommen kann (nicht muß)

Sollte man aber besser nicht ernst nehmen. Damit schafft man Hierarchien, die noch weniger verständlich und noch schlechter zu editieren sind, als die MPs. Schließlich weiß man nie, ob noch irgendwo eine Super-super-super Relation rumfliegt, die man übersehen hat und die noch was an dem Objekt ändern würde. Z.B. die noch einen weiterne Namen beisteuert - natürlich alle mit demselben name-Tag.

<erst recht nicht ernstgemeint>
Und nachdem eine Super-Relation auch ohne Probleme Mitglied in mehreren Super-Super-Super Relationen sein kann, können wir noch mehr Tags sparen, indem wir unterschiedlich Zusammenhänge auf verschiedene Super-Super Relationen aufsplitten. Und wir können endlich mehrfache Bedeutungen abbilden indem wir das Haupttag in die Super-Super-Super Relation tun und unterschiedliche Nebentags dazu in die Super-Super Relation.
</erst recht nicht ernstgemeint>

Im Ernst, es gibt einen Grund warum Mehrfachvererbung aus modernen Programmiersprachen wieder verschwunden ist. Aber wir können alle Fehler der Vergangenheit mit Hilfe von Relationen bei OSM nachbilden. :-)


Nothing is too difficult for the man who does not have to do it himself...
Projekte: Reit- und Wanderkarte mit Navigation - Kartengenerator Map Composer - GPS Track Editor TrackGuru

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#472 2019-01-07 10:19:26

chris66
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

seichter wrote:

Super-Relationen sind vom Syntax her erlaubt

Relationen an sich sind frei, können alles beinhalten.
Bei MPs allerdings sind zum Glück keine Verschachtelungen erlaubt.


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#473 2019-01-07 10:52:40

miche101
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

streckenkundler wrote:

Eine einfache Umgrenzungslinie mit den entsprechenden Tags ist da besser...

Zusätzlich? Wenn ja dann bin ich dagegen..

streckenkundler wrote:

, daß sich solch ein Name nie scharf abgrenzen lässt.

Manche nicht, manche schon.. weil es ensprechende Unterlagen gibt... da viele Namen schon sehr alt sind.. teils aus dem Mittelalter.. und dort aus Beschreibungen resultieren... z.B. Das Waldstück östlich der Ortschaft "A" in Richtung "B" um den Grundbesitz zu verwalten. Von damals gibt es noch ganz ganz viele Namen.. für Wald, Wiesen, Äcker, Seen, Flüsse, Gräben, Sümpfe die wenigsten sind jetzt schon eingetragen. Da kann man noch lustig MP bauen um diese Darzustellen..

Last edited by miche101 (2019-01-07 10:53:50)

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#474 2019-01-07 11:16:02

dieterdreist
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

Galbinus wrote:

Es gibt wie im OSM-Wiki nachzulesen ist, derzeit zwei zulässige Nutzungen von landuse=residential.
Die eine entspricht dem, wie z.B. Bebauungspläne aufgebaut sind. Ein bestimmter Bereich wird als Wohngebiet ausgewiesen inklusive der Wohngebietsstraßen (Zone 30), die durch dieses Wohngebiet führen und es erschließen.

In Bebauungsplänen sind Straßen keine Wohnnutzung, auch nicht die "Wohngebietsstraßen".

Galbinus wrote:

...Denn die tatsächliche Information ist nicht: "Dort ist eine befahrbare Fläche" sondern "diese Fläche ist nicht Teil des Wohngrundstücks" oder "diese Fläche gehört nicht zum Bauernhof".

die Flächen sind zumindest von der Nutzung ausgenommen, d.h. dort würde keine Bauernhofnutzung stattfinden oder keine Wohnnutzung. Wir mappen ja normalerweise keine Grundstücke (bisher), von daher auch keine Wohngrundstücke sondern Flächen wo Wohnnutzung stattfindet.

Es gibt bisher keine weitere Dokumentation, inwieweit man Nebennutzungsflächen, Wege usw., ausschließt oder getrennt mappt, was wo dazugehört und was nicht, etc., von daher würde ich die geschilderte Art des Mappens zwar unüblich sehen, aber nicht zwangsläufig "falsch".

Galbinus wrote:

Dagegen ist das eintragen von Parkplätzen als Fläche (und nicht als Punkt) absolut gebräuchlich und wird von allen Renderern auch dargestellt und zwar als die landuse-Fläche überlagernde Fläche. Und auch hier gilt: Der Kundenparkplatz ist Teil des Supermarktgeländes. Er gehört demnach keinesfalls ausgespart.

ja, würde ich hier auch genau so sehen.

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#475 2019-01-07 11:24:19

streckenkundler
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Re: Wir brauchen feste Regeln für die Verwendung von Multipolygonen!

miche101 wrote:
streckenkundler wrote:

Eine einfache Umgrenzungslinie mit den entsprechenden Tags ist da besser...

Zusätzlich? Wenn ja dann bin ich dagegen..

Du kannst es dir aussuchen, entweder zombihafte, geschachtelte MP's mit einem weiteren Kompliziertheitsgrad (denn wir ja eigentlich nicht wollen) und das "nur" wegen Namen, oder eine Umgrenzung als separate Datenebene, die den Bereich mit der Namensgültigkeit abdeckt...
Mir fällt da keine andere Lösung ein...

miche101 wrote:
streckenkundler wrote:

, daß sich solch ein Name nie scharf abgrenzen lässt.

Manche nicht, manche schon.. weil es ensprechende Unterlagen gibt... da viele Namen schon sehr alt sind.. teils aus dem Mittelalter.. und dort aus Beschreibungen resultieren... z.B. Das Waldstück östlich der Ortschaft "A" in Richtung "B" um den Grundbesitz zu verwalten. Von damals gibt es noch ganz ganz viele Namen.. für Wald, Wiesen, Äcker, Seen, Flüsse, Gräben, Sümpfe die wenigsten sind jetzt schon eingetragen. Da kann man noch lustig MP bauen um diese Darzustellen..

Ja gut, man soll in dem Fall "nie" vermeiden... aber eine scharfe Abgrenzung ist auf Basis alter und sehr alter Informationen oft nicht mehr möglich... und MP's dafür will ich auf keinen Fall bauen, wenn es nicht aus technischen Gründen zwingend nötig wäre...

Sven

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