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#26 2016-12-12 17:39:28

Harald Hartmann
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

hmm, aber landuse=residential hat doch nichts mit dem "öffentlichen Raum" zu tun, oder irre ich mich da? Also landuse=residential ist für mich eher auch etwas abstraktes, in der eine gesamte Fläche klassifiziert wird. Aber ja, ich muss dir recht geben, Straßen und Flüße müssten wohl strenggenommen aus dem landuse=residential herausgeschnitten/ausgelöst werden


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#27 2016-12-12 17:51:15

geri-oc
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Harald Hartmann wrote:

hmm, aber landuse=residential hat doch nichts mit dem "öffentlichen Raum" zu tun, oder irre ich mich da? Also landuse=residential ist für mich eher auch etwas abstraktes, in der eine gesamte Fläche klassifiziert wird. Aber ja, ich muss dir recht geben, Straßen und Flüße müssten wohl strenggenommen aus dem landuse=residential herausgeschnitten/ausgelöst werden

landuse=residential würde ich auch zu den unterschiedlichen Ortsteilen aufteilen.
Da Straßen auch Bestandteil des landuse=residential sind, würde ich diese auch nicht ausschneiden - anders bei anderen landuse=* oder natural=*. Obwohl viele auch landuse=gras, meadow innerorts auf die landuse=residential "legen" - (hier wäre ähnlich leisure=park eventuell leisure=grass als "Stadtgrün" besser ...)

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#28 2016-12-12 18:17:33

Harald Hartmann
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From: 98667 Schönbrunn
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

geri-oc wrote:

leisure=grass

?! meinst du vielleicht eher leisure=garden? oder doch landuse=grass?
Außer natürlich ich bin blind und habe im wiki wirklich leisure=grass übersehen.


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#29 2016-12-12 18:54:10

Rogehm
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

geri-oc wrote:

hier wäre ähnlich leisure=park eventuell leisure=grass als "Stadtgrün" besser ...

Du meinst bestimmt auch, hier fehlt uns ein Tag, oder? Es gibt nichts für die urbanen "Zwischenbegrünungen" (kein Park!), den tlw. gartenähnlichen Kreisverkehrbegrünungen, und viele mit Büschen und kleinen Bäumen ausgestatteten innerörtlichen grünen Ecken. Das hatte ich schon mal vor ca. 2 J. im Bereich Micromapping angesprochen.
Das tag landuse=grass passt in vielen Fällen nicht! Auch nicht leisure=park oder leisure=garden....


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#30 2016-12-12 19:29:41

geri-oc
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Rogehm wrote:

Du meinst bestimmt auch, hier fehlt uns ein Tag, oder?...

Das tag landuse=grass passt in vielen Fällen nicht! Auch nicht leisure=park oder leisure=garden....

Genau - wie Straßen und Gebäude "auf" landuse liegen - auch leisure=* (park, garden, ...) - aber hier fehlt ein

"einfaches Stadtgrün".

Dass jetzt vielfach landuse=grass oder natural=scrub auf den landuse=residential, commercial, ... liegen passt einfach nicht.

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#31 2016-12-12 20:21:28

chris66
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Rogehm wrote:

Es gibt nichts für die urbanen "Zwischenbegrünungen" (kein Park!), den tlw. gartenähnlichen Kreisverkehrbegrünungen, und viele mit Büschen und kleinen Bäumen ausgestatteten innerörtlichen grünen Ecken.
Das tag landuse=grass passt in vielen Fällen nicht! Auch nicht leisure=park oder leisure=garden....

Wieso passt es nicht?
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:landuse%3Dgrass


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#32 2016-12-12 21:13:48

Harald Hartmann
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From: 98667 Schönbrunn
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Hatte ja nochwas vergessen: wie taggt man auf horizontaler Ebenen richtig, dass diese Hecke "über" dieser Trockenmauer liegt, siehe mapillary?
Oder geht man bei barrier=retaining_wall automatisch davon aus, dass die Fläche zur linke Seite der Linie "aufgefüllt" (oben) ist?


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#33 2016-12-12 21:26:33

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Das passt im o.g. Fall, und auch immer, wenn man eine reine Grasfläche hat im Stadtgrün, meinetwegen mit einzelnen Bäumen, die man ja gesondert taggen kann. Es gibt jedoch keinen tag für eine gepflegte "Grünfläche". Darauf dürfen sich dann Grassflächen mit Blumen- und Buschwerk gerne abwechseln, und diese sind NICHT immer innerhalb eines Parks angelegt. Was ich gefunden habe, wäre das tag landuse=green_space, leider erst sehr selten getaggt. Das wäre aber dazu geeignet, diese Lücke auszufüllen.
Wenn man mal übersetzen möchte, empfehle ich Linguee. Und das Grünflächenamt in eurer Stadt wird sich freuen, endlich auch Berücksichtigung zu finden.

Last edited by Rogehm (2016-12-12 21:27:52)


Gruß   Rolf
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#34 2016-12-12 22:31:55

Klumbumbus
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Harald Hartmann wrote:

Oder geht man bei barrier=retaining_wall automatisch davon aus, dass die Fläche zur linke Seite der Linie "aufgefüllt" (oben) ist?

Ja, würde ich sagen. Wenn die Rückseite nicht verfüllt wäre, wäre es keine retaining_wall, sonder eine "normale" wall. Die linke Seite der Linie ist wie bei natural=cliff oder barrier=kerb immer oben. Steht so im Wiki und wird auch in JOSM mithilfe der Spitzen auf der rechten Seite entspr. dargestellt.

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#35 2016-12-13 11:21:35

geri-oc
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Harald Hartmann wrote:

Hatte ja nochwas vergessen: wie taggt man auf horizontaler Ebenen richtig, dass diese Hecke "über" dieser Trockenmauer liegt, siehe mapillary?
Oder geht man bei barrier=retaining_wall automatisch davon aus, dass die Fläche zur linke Seite der Linie "aufgefüllt" (oben) ist?

Das ist eine Stützmauer - die Hecke steht auf layer=1 - also oberhalb der Stützmauer - oder eins höher als die Stützmauer.

Bei Stützmauern, die Wasserläufe abtrennen gehe ich von layer=-1 an der Stützmauer aus, da sie ja von der "Verkehrsfläche" abfällt.

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#36 2016-12-13 17:35:16

hfst
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Harald Hartmann wrote:

hmm, aber landuse=residential hat doch nichts mit dem "öffentlichen Raum" zu tun, oder irre ich mich da? Also landuse=residential ist für mich eher auch etwas abstraktes, in der eine gesamte Fläche klassifiziert wird. Aber ja, ich muss dir recht geben, Straßen und Flüße müssten wohl strenggenommen aus dem landuse=residential herausgeschnitten/ausgelöst werden

Wahrscheinlich liege ich falsch, aber ich denke bei landuse=residental an eine Abstrahierung für kleinere Zoomlevel.

P.S. Ich liege wohl falsch.

Last edited by hfst (2016-12-13 20:29:04)

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#37 2016-12-13 17:55:01

Harald Hartmann
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From: 98667 Schönbrunn
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Hmm, also wenn ich mir landuse=residential so durchlese, würde ich ja fast sagen, dass ich - auch wenn ich selbst ein bisschen anderer Meinung bin - alles richtig gemacht habe und keine Aufteilung wie Jo Cassel es vorgeschlagen hat brauchen würde wink

Die Ausdehnung des mit landuse=residential erfassten Gebietes soll lediglich den tatsächlich bebauten Bereich markieren und nicht das gesamte (auch unbesiedelte) Gemeindegebiet. Die Ausdehnung von landuse=residential ist also nicht in jedem Fall identisch mit den Grenzzügen von town oder village. Also bitte schlank entlang der Bebauungslinien taggen. Wo Häuser inmitten größerer unbebauter Flächen stehen, sollte das auch als solches erkennbar sein (wie in topografischen Karten üblich). ... Verbreitet ist, zusammenhängend bebaute Flächen mit einem großen residential-Polygon zu umschließen und darin dann Gebäude, Gärten, Parks und andere Flächen einzuzeichnen.


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#38 2016-12-13 18:56:29

geri-oc
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From: Sachsen
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Harald Hartmann wrote:

... und darin dann Gebäude, Gärten, Parks und andere Flächen einzuzeichnen.

ist ja auch richtig leisure, buildings, area:highway ... passen da drauf, da sie Bestandteile eines "Wohngebietes" sind. Zu dem Bebauungsgebiet gehören aber auch die Flächen zwischen den Häusern, Straßen, Garagen. Trotzdem würde ich die "Wohngebiete" mit Namen auch so einzeln erfassen. In einem Stadtteil gibt es durchaus mehrere Wohngebiete. Selbst in Dörfern ist von Ober-, Mittel-, Unterdorf die Rede.

@chris66: Ich möchte aber kein landuse auf das landuse legen (und Relationen als Multipolygon schon gar nicht). Für solche kleinen grünen Zwischenflächen würde ich "einfach" leisure=green (Dorfanger, Wiese, Grünfläche) auf die landuse legen.

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#39 2016-12-13 23:29:03

Rogehm
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From: Rösrath / Köln
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

geri-oc wrote:

Für solche kleinen grünen Zwischenflächen würde ich "einfach" leisure=green (Dorfanger, Wiese, Grünfläche) auf die landuse legen.

Wir haben jetzt 84 Einträge für leisure=green in der DB. Mein Low-Level für einen Wiki Eintrag liegt bei 100.
Ich bin sehr dafür, diesen Wert zu erreichen. Auch mit tags in DE. Dann würde ich mir eine engl. Beschreibung überlegen...


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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#40 2016-12-14 00:10:15

RoterEmil
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Rogehm wrote:
geri-oc wrote:

hier wäre ähnlich leisure=park eventuell leisure=grass als "Stadtgrün" besser ...

Du meinst bestimmt auch, hier fehlt uns ein Tag, oder? Es gibt nichts für die urbanen "Zwischenbegrünungen" (kein Park!), den tlw. gartenähnlichen Kreisverkehrbegrünungen, und viele mit Büschen und kleinen Bäumen ausgestatteten innerörtlichen grünen Ecken.[...]
Das tag landuse=grass passt in vielen Fällen nicht! Auch nicht leisure=park oder leisure=garden....

... oder landuse=village_green. Auch wenn es im wiki heißt "Beliebige sonstige Grünflächen innerhalb von Siedlungen sollten hingegen nicht als village_green getaggt werden." findet man bspw. für Berlin etliche entsprechende Flächen, die sicherlich keinen großstädtischen Dorfanger-Charakter besitzen:  http://overpass-turbo.eu/s/kDD (~ 1MB groß). Aktuell wird "landuse=village_green" lt. taginfo 77 594 Mal verwendet neutral

Im übrigen bin ich aber für zu allgemeine Tags wie "leisure=green" nicht leicht zu gewinnen, wenn es sonst schon eine Vielfalt an diversifizierten Grün-Beschreibungen gibt. Es birgt m.E. die Gefahr, dass es zu einer weiteren Ungenauigkeitsgrünmüllhalde verkommt

Last edited by RoterEmil (2016-12-14 00:11:14)

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#41 2016-12-14 00:21:11

MKnight
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

RoterEmil wrote:

... oder landuse=village_green. Auch wenn es im wiki heißt "Beliebige sonstige Grünflächen innerhalb von Siedlungen sollten hingegen nicht als village_green getaggt werden." findet man bspw. für Berlin etliche entsprechende Flächen, die sicherlich keinen großstädtischen Dorfanger-Charakter besitzen

Falsches Tagging spricht imho nicht dafür, dass man es ausweitet, sondern eher eindämmt.

Im übrigen bin ich aber für zu allgemeine Tags wie "leisure=green" nicht leicht zu gewinnen, wenn es sonst schon eine Vielfalt an diversifizierten Grün-Beschreibungen gibt.

Nein, das gibt es eben leider nicht, genau das ist hier ja (Sub-)Thema. Es gibt kein vernünftiges tagging für Grün- oder Zier-Blumen(etc.)-flächen.


gesammelte Overpass-abfragen zu QA (hauptsächlich Strassenfehler) + verschiedene Stats zu Strassen-eigenschaften

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#42 2016-12-14 00:39:09

RoterEmil
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

MKnight wrote:

Falsches Tagging spricht imho nicht dafür, dass man es ausweitet, sondern eher eindämmt.

Richtig, wir sind doch ganz einer Meinung. village_green war ja nur ein schönes weiteres Beispiel wie ein aktuell fehlender Tag (oder mehrere?, siehe unten) mit einem anderen vielfach falsch umgangen wird.


MKnight wrote:

Im übrigen bin ich aber für zu allgemeine Tags wie "leisure=green" nicht leicht zu gewinnen, wenn es sonst schon eine Vielfalt an diversifizierten Grün-Beschreibungen gibt.

Nein, das gibt es eben leider nicht, genau das ist hier ja (Sub-)Thema. Es gibt kein vernünftiges tagging für Grün- oder Zier-Blumen(etc.)-flächen.

Du hast meine Intention offenbar missverstanden oder ich mich nicht deutlich ausgedrückt:
Ich befürchte, dass ein Allgemeinplatz 'leisure=green' die anderen, oben genannten Diversifizierungen zurückdrängt und faule User einfach alles, was irgendwie in der Landschaft Naturgrün ausschaut, eben so taggen, statt die vorhandene Bandbreite (weiter) auszunutzen. Also auch den Dorfanger (village_green), Parkanlagen, Gärten, etc. Und das fände ich recht schade.
Wenn es kein vernünftiges Tagging gibt, dann sollte kein Allgemeinplatz (solo 'green') erdacht werden, sondern zusätzliche Unterscheidungen wie z.B. etwas für Straßenbegleitgrün oder Mittelinselgrün (spotane Gedanken, natürlich nicht zu Ende gedacht). Zumindest sollte bei einem neuen "leisure=green" erwünscht sein, dass es möglichst dahingehende Unterkategorieren gibt. Etwas klarer, worum's mir geht?

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#43 2016-12-14 01:57:24

MKnight
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Registered: 2012-08-01
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

RoterEmil wrote:

Ich befürchte, dass ein Allgemeinplatz 'leisure=green' die anderen, oben genannten Diversifizierungen zurückdrängt und faule User einfach alles, was irgendwie in der Landschaft Naturgrün ausschaut, eben so taggen, statt die vorhandene Bandbreite (weiter) auszunutzen.

das passiert aber bisher nicht, sondern das Gegenteil. Etablierte pseudo"grüne" Tags werden missbraucht (oder weniger aggressiv: verwendet) um Dinge in die Karte zu bringen, für die es keine (besseren) allgemeineren Tags gibt.
Ich hab versäumt oben zu sagen, dass ich leisure=green recht interessant finde. (s.u.)

Zumindest sollte bei einem neuen "leisure=green" erwünscht sein, dass es möglichst dahingehende Unterkategorieren gibt.

Ja, das wäre was. leisure=green+green=mittelinselrasen (ja da gibts ausnahmsweise tatsächlich schon was halbwegs ausformuliertes, is nur ein plakatives Beispiel)  wäre was zum Differenzieren, wie das bei anderen Tags schon gang und gebe is. (Und nein, das is jetzt so frei Schnauze sinniert, hab das wiki nich gewälzt, was es gibt oder nicht, und/oder was da konkurrieren könnte)

Last edited by MKnight (2016-12-14 01:59:34)


gesammelte Overpass-abfragen zu QA (hauptsächlich Strassenfehler) + verschiedene Stats zu Strassen-eigenschaften

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#44 2016-12-14 09:26:12

RoterEmil
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Registered: 2016-10-09
Posts: 316

Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

MKnight wrote:
RoterEmil wrote:

Ich befürchte, dass ein Allgemeinplatz 'leisure=green' die anderen, oben genannten Diversifizierungen zurückdrängt und faule User einfach alles, was irgendwie in der Landschaft Naturgrün ausschaut, eben so taggen, statt die vorhandene Bandbreite (weiter) auszunutzen.

das passiert aber bisher nicht, sondern das Gegenteil. Etablierte pseudo"grüne" Tags werden missbraucht (oder weniger aggressiv: verwendet) um Dinge in die Karte zu bringen, für die es keine (besseren) allgemeineren Tags gibt.
Ich hab versäumt oben zu sagen, dass ich leisure=green recht interessant finde. (s.u.)

Offenbar verstehen wir's beide ja ähnlich/gleich: 'leisure=green' als eine - überspitzt gesagt - Rückfallebene. In bestimmten Fällen sinnvoll, sollte eindringlich auf die anderen Optionen hingewiesen werden.


MKnight wrote:
RoterEmil wrote:

Zumindest sollte bei einem neuen "leisure=green" erwünscht sein, dass es möglichst dahingehende Unterkategorieren gibt.

Ja, das wäre was. leisure=green+green=mittelinselrasen (ja da gibts ausnahmsweise tatsächlich schon was halbwegs ausformuliertes, is nur ein plakatives Beispiel)  wäre was zum Differenzieren, wie das bei anderen Tags schon gang und gebe is.

So meinte ich das smile Hier sind wir doch (auch) grundsätzlich einer Meinung.

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#45 2016-12-14 09:28:10

geri-oc
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Mir geht es auch um das allgemeine landuse auf landuse um Stadtgrün in die Wohngegenden zu bekommen.

Richtig ist wir brauchen "Stadtgrün" leisure=green als normale Rasenfläche, Wäschetrockenplatz, Vorgarten, in Wohnquartieren, ... da es ein Wohngebiet "beleben" kann - genau so wie Park oder Sportflächen oder Spielplätze.

natural=* sollte außerhalb von landuse auch weiterhin entsprechend verwendet werden. Wird aber auch teilweise schon auf landuse=residential verwendet. Ist aber dort total falsch, da "Stadtgrün" immer gepflegt wird.

(Faule User überziehen auch alles außerhalb von Wohngebieten mit riesigem farmland - nur damit keine weißen Flecken vorhanden sind.)

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#46 2016-12-17 09:35:51

Skinfaxi
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Nur um nochmal ein Prinzip einzuwerfen: Rein kartographisch sind Strassen aus gutem Grund Linien und keine Flächen. Normalerweise werden diese Linien nähmlich mit einer wesentlich höheren Priorität dargestellt - belegen also deutlich mehr Fläche als es der Masstab rechtfertigen würde. Eine auf grossen Karten masstäblich dargestellte Autobahn würde man ja nie finden smile.

Insofern stört mich an dieser Diskussion, dass wiedermal nicht das gesamte im Blick behalten wird. Werden Strassen zu Flächen gemacht sind zwar die grossen detailreichen Karten besser oder genauer, aber die Übersichtskarten werden viel aufwendiger zu berechnen oder alternativ unbenutzbar.

Ich finde daher das Strassen Strassen bleiben sollen und wir uns in Erinnerung rufen sollten, das Karten im Masstab 1:1 sehr unpraktisch sind und die meisten Menschen Karten gerade wegen der Abstraktionsmöglichkeit benutzen.

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#47 2016-12-17 13:41:13

geri-oc
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From: Sachsen
Registered: 2011-03-21
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Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Skinfaxi wrote:

...

Insofern stört mich an dieser Diskussion, dass wiedermal nicht das gesamte im Blick behalten wird. Werden Strassen zu Flächen gemacht sind zwar die grossen detailreichen Karten besser oder genauer, aber die Übersichtskarten werden viel aufwendiger zu berechnen oder alternativ unbenutzbar.

Ich finde daher das Strassen Strassen bleiben sollen und wir uns in Erinnerung rufen sollten, das Karten im Masstab 1:1 sehr unpraktisch sind und die meisten Menschen Karten gerade wegen der Abstraktionsmöglichkeit benutzen.

(Wir mappen nicht für ..)

Straßen als Flächen stören doch nicht, da die Straßen als "abstrahierte" Linie über der Flächen liegt.
Also einfach area:highway beim Rendern "ausfiltern"

http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Prop … ea:highway

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#48 2016-12-17 13:50:31

chris66
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From: Germany
Registered: 2009-05-24
Posts: 9,482

Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

Richtig, die Möglichkeiten sind da (highway & area:highway / waterway & riverbank).
Je nach Zoomstufe kann man sich die passenden Daten raussuchen.


Mapper aus dem Münsterland/NRW. Nicht auf fakebook.

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#49 2016-12-17 16:03:41

Skinfaxi
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Posts: 985

Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

geri-oc wrote:

Straßen als Flächen stören doch nicht, da die Straßen als "abstrahierte" Linie über der Flächen liegt.
Also einfach area:highway beim Rendern "ausfiltern"

http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Prop … ea:highway

ja, wenn sich niemand bemüsigt fühlt das eine oder das andere zu löschen und tatsächlich beides vernünftig gepflegt wird. Nach meine Meinung sind diese Bedingungen  noch viel zu selten erfüllt und solches doppeln macht den Einstieg auch nicht gerde einfacher...

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#50 2016-12-26 00:19:13

Rogehm
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Posts: 2,476

Re: Micromapping on the ground, geht das überhaupt?

geri_oc wrote:

Mir geht es auch um das allgemeine landuse auf landuse um Stadtgrün in die Wohngegenden zu bekommen.
Richtig ist wir brauchen "Stadtgrün" leisure=green als...

So, ich war mal so frei und habe in Köln mal ein paar Flächen als leisure=green getaggt.

Das ist also urbanes Stadtgrün, die vom städtischen Amt gepflegt werden, aber keine Parks oder reine Rasenflächen sind.
Ich möchte zu später Stunde nur darauf aufmerksam machen und in den nächsten Tagen Vorschläge für eine Beschreibung erörtern. Ich halte dieses tag für wichtig. Ein landuse tag (z.B. urban_green) wird nicht mehr funktionieren, da schon zu viele städtische Grünflächen FALSCH getaggt sind und sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
Ein ergänzendes leisure tag würde also diese Grünflächen zu einer "gepflegten" Fläche, die kein Park darstellt, aber nicht nur aus Grasflächen besteht, aufwerten. Ergänzende tags wie  access und operator sind dann wohl selbstverständlich.


Gruß   Rolf
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”  Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

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