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#1 2015-07-14 10:18:04
- kreuzschnabel
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tracktype
Beim Taggen von Tracks habe ich mich bislang ans Wiki gehalten. Das englische Wiki und die deutsche Ensprechung geben übereinstimmend die Skala von grade1=fester Belag bis grade5=unbefestigt an, während die deutsche Übersetzung der tracktype-Vorlagen in JOSM schon grade3 als unbefestigt betrachtet und grade4..5 dann nur noch einen schwach bzw. stark zugewachsenen unbefestigten Weg bezeichnen.
Grade3 ist im Wiki aber ein Weg mit 1:1 harten und weichen Bestandteilen, also ein teilbefestigter Weg. Grade5 haben ich bislang beispielsweise einen bloß eingefahrenen, also völlig unbefestigten Weg auf einer kurzgrasigen Wiese genannt, müßte aber nach JOSM-Schema grade3 dafür nehmen (unbefestigt, aber nicht zugewachsen).
Bevor ich noch mehr Tracks falsch tagge, was ist denn „richtig“?
--ks
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#2 2015-07-14 10:32:08
- Jojo4u
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Re: tracktype
Prinzipiell ist das (englische) Wiki maßgeblich. JOSM sollte sich daran halten.
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#3 2015-07-14 10:46:14
- Mondschein
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Re: tracktype
Grade5 haben ich bislang beispielsweise einen bloß eingefahrenen, also völlig unbefestigten Weg auf einer kurzgrasigen Wiese genannt, müßte aber nach JOSM-Schema grade3 dafür nehmen (unbefestigt, aber nicht zugewachsen).
grade5 wäre hier richtig.
tracktype beschreibt die Festigkeit/Tragfähigkeit des Weges.
Ob das Gras dort gerade kurz oder lang ist, macht hier keinen Unterschied.
Gruß,
Mondschein
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#4 2015-07-14 10:47:23
- Harald Hartmann
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Re: tracktype
Und deswegen, ist neben den subjektiven Eindrücken zur Bestimmung des tracktypes eben auch surface (ziemlich objektiv) und smoothness (mischung aus subjektiv und objektiv) sehr wichtig. Ich persönlich halte letztere für aussagekräftiger als tracktype.
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#5 2015-07-14 11:05:50
- Harald Hartmann
- Member

- From: 98667 Schönbrunn
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Re: tracktype
tracktype beschreibt die Festigkeit/Tragfähigkeit des Weges.
jepp, aber genau das wird ja schon durch die Beschreibungstexte, egal ob im Englischen oder auch im Deutschen
...teilweise schwer von umgebendem Gelände unterscheidbar.
mehr oder weniger aufgeweicht. Schade das trail_visibility ja eher für Pfade gedacht ist ... oder gibt es auch eine "allgemeine" visibility, die ich noch nicht kenne?
Und letztendlich verleiteten die Beschreibungen auch bzgl. der Oberflächenangaben zu einer Kategorisierung, für die es ja einen eigenen Tag, eben surface, gibt.
Ich hab auf meinen Wanderungen schon Wege gesehen, die man nach der Beschreibung als 4-5 eingestuft hätte (weil mit Gras zugewachsen), aber auf Grund des Unterbaus definitiv ein 2 war.
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#6 2015-07-14 12:18:20
- osm-maps
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Re: tracktype
Ich hab auf meinen Wanderungen schon Wege gesehen, die man nach der Beschreibung als 4-5 eingestuft hätte (weil mit Gras zugewachsen), aber auf Grund des Unterbaus definitiv ein 2 war.
Ehrlich gesagt, tue ich mich da auch immer etwas schwer. Ich benutze bei zugewucherten Wegen, die einen befestigten Unterbau haben grade3. Die Frage ist, wie dick darf eine Überwucherung noch sein, bevor man die Festigkeit/Tragfähigkeit schlechter einstufen muss/soll?
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#7 2015-07-14 12:21:38
- Nop
- Moderator
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Re: tracktype
Sehe auch das Wiki als korrekt.
Die JOSM Vorlage scheint falsch und sollte korrigiert werden.
bye, Nop
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#8 2015-07-16 20:49:04
- Klumbumbus
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- From: Erzgebirgskreis
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- Posts: 630
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Re: tracktype
siehe https://josm.openstreetmap.de/ticket/11691
JOSM hat im englischen Original gar keine Erklärung zu den tracktype-Werten. Diese wurde nur in der deutschen Version per Launchpad "dazuübersetzt".
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#9 2015-07-16 22:27:05
- Jojo4u
- Member
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- Posts: 1,090
Re: tracktype
Mal eine Auflistung, das liest sich schon anders. Ich bin auch dafür die Beschreibung zu entfernen da man das ab grade3 nicht auf 1-2 Wörter herunterbrechen kann.
tracktype Wiki JOSM
grade1 Wasserfester Belag Asphalt
grade2 Wassergebundene Decke Schotter
grade3 Befestigter oder unbefestigt
ausgebesserter Weg
grade4 Unbefestigter Weg leicht bewachsen
(Pflanzenwuchs entlang
Mitte)
grade5 Unbefestigter Weg stark bewachsen
(Abdruck im Gras) Offline
#10 2015-07-16 22:33:01
- Jojo4u
- Member
- Registered: 2014-08-03
- Posts: 1,090
Re: tracktype
Übrigens, bei "Schotter" denke ich an Gleise. Echten Schotter dürfe es kaum auf Wegen haben, oder? Und wenn dann ist es nicht grade2
(https://de.wikipedia.org/wiki/Schotter# … m_Bauwesen)
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#11 2015-07-17 07:23:11
- wegavision
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- Registered: 2011-12-06
- Posts: 1,187
- Website
Re: tracktype
Ja Schotter und auch Kies machen mich immer etwas stutzig, weil es als Fahrradfahrer darauf ankommt wie tief der Kies ist. Das kann ein ganz toller Weg sein, wassergebunden mit leichter Kies-Schicht oder ein Nogo wenn man im Kies stecken bleibt. Und auch Schotter also mehr Split kann einen weichen Untergrund gut befahrbar machen oder eben wenn es wirklich Gleisschotter ist, unbefahrbar.
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#12 2015-07-17 07:35:47
- Neuwieder
- Member

- Registered: 2013-08-31
- Posts: 113
Re: tracktype
Ja Schotter und auch Kies machen mich immer etwas stutzig, weil es als Fahrradfahrer darauf ankommt wie tief der Kies ist. Das kann ein ganz toller Weg sein, wassergebunden mit leichter Kies-Schicht oder ein Nogo wenn man im Kies stecken bleibt. Und auch Schotter also mehr Split kann einen weichen Untergrund gut befahrbar machen oder eben wenn es wirklich Gleisschotter ist, unbefahrbar.
Und wenn der Schotter irgendwann in den Untergrund eingefahren ist, wirds fürs Rad (vorübergehend) wieder besser... bis die ersten Schlaglöcher auftauchen. Ist eben alles temporär, das macht die Einteilung nicht einfacher, gerade die Unterscheidung zwischen tracktype 2, 3 und 4. Der Zustand wechselt da ja auch je nach Benutzung und Witterung. ![]()
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#13 2015-07-17 10:12:48
- Nop
- Moderator
- Registered: 2009-01-26
- Posts: 2,856
Re: tracktype
Übrigens, bei "Schotter" denke ich an Gleise. Echten Schotter dürfe es kaum auf Wegen haben, oder? Und wenn dann ist es nicht grade2
(https://de.wikipedia.org/wiki/Schotter# … m_Bauwesen)
Habe da schon alles erlebt, von angenehmen Feinsplit bis zu faustgroßen, blanken Schottersteinen (nur noch von großrädrigen schweren Fahrzeugen passierbar). Besonders dann wenn ein Weg nicht vernünftig aufgebaut sondern nur billig mit vorhandenem Material aufgeschüttet wurde.
So ein Weg ist aber immer noch grade2 (bzw. vielleicht grade3 wenn er schon etwas älter und zugewachsen oder wieder mit Erde gefüllt ist).
Tracktype 4 oder 5 passen absolut nicht, denn der grobe Schotter ist zwar extrem unangenehm aber definitiv schwer befestigt. Leider sehe ich auch immer wieder daß diese Tracktypes an solchen Stellen mißbraucht werden. Aber die Tatsache daß der Weg äußerst unangenehm zu fahren/laufen/reiten ist, sollte über smoothness ausgedrückt werden, nicht über einen falschen Tracktype.
bye, Nop
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#14 2015-07-17 11:34:33
- GUFSZ
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- Registered: 2012-11-30
- Posts: 457
Re: tracktype
Das Problem bei der Tracktype ist, wie bei anderen Beschreibungen im Wiki, dass Begriffe verwendet werden, die nicht sonderlich erklärend sind. Was bedeudet befestigt eigentlich genau?
Z.B. finde ich die Beschreibung für tracktype3
Befestigter oder ausgebesserter Weg, oft ohne Unterbau, mit teils relativ fester, teils weicher Oberfläche (z. B. Feinschotter-, Sand- oder Erdweg)
widersprüchlich. Warum hat ein befestigter Weg eine "teils relativ feste, teils weiche Oberfläche".
Die verdichteten Materialien sind auch nicht leicht zu verstehen. Manche Verdichtung entstehen durch Bauarbeiten, andere durch Nutzung.
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#15 2015-07-17 12:52:42
- osm-maps
- Member
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- Posts: 64
Re: tracktype
Und dann kommen noch Witterungseinflüsse dazu. Im trockenen Zustand sind viele Wege hart wie Beton und wenn sie durchgeweicht sind entstehen bei "schwereren" Fahrzeugen deutliche Spurrillen oder schlimmeres. Wobei "schwer" auch relativ ist. Ich denke die Einschätzung über die Befestigung von Wegen ist und bleibt sehr subjektiv.
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#16 2015-07-17 13:18:52
- _torsten_
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- Posts: 512
Re: tracktype
Das Problem bei der Tracktype ist, wie bei anderen Beschreibungen im Wiki, dass Begriffe verwendet werden, die nicht sonderlich erklärend sind. Was bedeudet befestigt eigentlich genau?
Meine bescheidene Sicht als Straßenplaner dazu wäre folgende:
Ein Weg ist dann befestigt, wenn die Oberfläche mit künstlich erzeugten Baustoffen verbessert wurde. Dabei gibt es gebundene Oberflächenbefestigungen (tracktype=grade1, z. B. Asphalt- und Betondecken sowie Pflaster und Platten) und ungebundene Oberflächenbefestigungen (tracktype=grade2, z. B. Kies- und Schotterdecken).
Ein Weg, auf den keine der v. g. Baustoffe aufgebracht wurden, ist folglich unbefestigt und je nach Art in die tracktype=grade3..5 einzustufen.
Z.B. finde ich die Beschreibung für tracktype3
Befestigter oder ausgebesserter Weg, oft ohne Unterbau, mit teils relativ fester, teils weicher Oberfläche (z. B. Feinschotter-, Sand- oder Erdweg)
widersprüchlich. Warum hat ein befestigter Weg eine "teils relativ feste, teils weiche Oberfläche".
Die verdichteten Materialien sind auch nicht leicht zu verstehen. Manche Verdichtung entstehen durch Bauarbeiten, andere durch Nutzung.
+1
Ein Weg wird i. d. R. mit künstlich erzeugten Baustoffen ausgebessert. Damit wird er zum befestigten Weg. Siehe oben.
Der Begriff Unterbau hat hier m. M. n. gar nichts verloren. Der Unterbau ist der Teil der Straße bzw. des Weges, welcher sich unterhalb der eigentlich Befestigung befindet und auf den Untergrund aufgebracht wurde. Darunter zählen z. B. Dammschüttungen u. dgl. . Die eigentliche Befestigung besteht aus unterschiedlichen Trag- und Deckschichten und heißt Oberbau. Ob ein Oberbau vorhanden ist oder nicht kann man anhand der sichtbaren Oberfläche nur mutmaßen. Insofern spielt das Vorhandensein für die Einteilung in die tracktype eigentlich keine Rolle.
Die Einteilung in tracktype=grade1..5 sind m. M. n. zwei zu viel. Es gibt ja nur
grade1 = befestigt und gebundene Oberfläche
grade2 = befestigt und ungebundene Oberfläche
grade3 = unbefestigt, dabei ist es egal ob es ein Erd-, ein Sand- oder ein Wiesenweg ist.
Alle anderen Einteilungen kann (und sollte) man mit surface, smoothness u. dgl. beschreiben. Natürlich sind auch diese Eigenschaften abhängig vom Betrachter und der Wetterlage. Aber das sind tracktype=grade3..5 auch.
Last edited by _torsten_ (2015-07-17 17:10:20)
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#17 2015-07-17 13:19:18
- GUFSZ
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- Posts: 457
Re: tracktype
die Befestigung von Wegen ist und bleibt sehr subjektiv.
Ich habe jetzt mal ein wenig gegoogelt. Den Sprachgebrauch, den ich vorgefunden habe, führt zu dem Ergebnis nur tracktype1 wäre als befestigt zu bezeichnen, alles andere wäre unbefestigt.
http://www.helpster.de/unbefestigte-str … ion_169775
http://knoema.de/atlas/Deutschland/befe … ra%C3%9Fen
http://www.stadtwerke-singen.de/index.php?page=0084
Aber so richtig klar ist das alles nicht.
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#18 2015-07-17 13:21:36
- Nop
- Moderator
- Registered: 2009-01-26
- Posts: 2,856
Re: tracktype
Z.B. finde ich die Beschreibung für tracktype3
Befestigter oder ausgebesserter Weg, oft ohne Unterbau, mit teils relativ fester, teils weicher Oberfläche (z. B. Feinschotter-, Sand- oder Erdweg)
widersprüchlich. Warum hat ein befestigter Weg eine "teils relativ feste, teils weiche Oberfläche".
Schlechte Übersetzung ins Deutsche. Auf Englisch heißt es
Even mixture of hard and soft materials. Almost always an unpaved track. Also ein gleichmäßiges Gemisch aus harten und weichen Materialien.
Trifft den typischen Feldweg mit hartem untergrund und angesammelter Erde recht gut.
Abgesehen davon halte ich die Bilder im Wiki für sehr aussagefähig.
bye, Nop
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#19 2015-07-17 13:38:56
- geomehr
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- Registered: 2014-11-25
- Posts: 159
Re: tracktype
bei tracktype 1 bis 3 stimmt es grösstenteils. 1=geteert, beton oder steine. 2=Schotter (fein oder auch mit normalen rädern befahrbar), 3=erde, grober schotter mit hang zur rumpelpiste
dannach wird es spannend mit 4 und 5? sommer oder winter zustand? oder was sind dann bitte die ganzen pfade? keine wege?
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#20 2015-07-17 13:47:44
- Neuwieder
- Member

- Registered: 2013-08-31
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Re: tracktype
Nicht mit zweispurigen Fahrzeugen befahrbar =path
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#21 2015-07-17 13:48:26
- Stempel
- Member
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- Registered: 2014-06-15
- Posts: 22
Re: tracktype
Im Zweifel halte ich mich an das englische Wiki:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Key:tracktype
Mit Bildern und Text habe ich noch nie Schwierigkeiten gehabt. Dabei nehme ich in Kauf und halte es für unvermeidbar, dass andere Tagger um eine Nummer anders kodieren würden. Die "Wahrheit" ist halt nicht immer klar erkennbar...
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#22 2015-07-17 15:06:49
- Slartir
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Re: tracktype
Übrigens, bei "Schotter" denke ich an Gleise. Echten Schotter dürfe es kaum auf Wegen haben, oder? Und wenn dann ist es nicht grade2
(https://de.wikipedia.org/wiki/Schotter# … m_Bauwesen)
Der Artikel ist ein wenig irreführend...
Im Straßen und Wegebau wird Schotter nicht in gleicher Korngröße verbaut, sondern z.B. in als 0-32, d.h. von 0mm bis 32mm Sieblinie wäre das fröhlich gemischt.
Gleichgoße Körnung würde nicht halten, die kann man nicht verdichten...
Evtl. kann _thorsten_ das noch näher ausführen.
Kies sind die rundgewaschenen Steine aus der Eiszeit...
Slartir, der in der nähe eines Schotterwerkes wohnt..
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#23 2015-07-17 17:54:18
- _torsten_
- Member
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- Registered: 2010-03-15
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Re: tracktype
Jojo4u wrote:Übrigens, bei "Schotter" denke ich an Gleise. Echten Schotter dürfe es kaum auf Wegen haben, oder? Und wenn dann ist es nicht grade2
(https://de.wikipedia.org/wiki/Schotter# … m_Bauwesen)
Der Artikel ist ein wenig irreführend...
Nicht unbedingt. Schotter ist nur ein Teil der (Straßen)Baustoffe. Eine einfache Übersicht bekommt man hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gebrochen … .B6.C3.9Fe
Im Straßen und Wegebau wird Schotter nicht in gleicher Korngröße verbaut, sondern z.B. in als 0-32, d.h. von 0mm bis 32mm Sieblinie wäre das fröhlich gemischt.
Genau. Schottertragschichten für den Wegebau sind Mineralstoffgemische aus Schotter, Splitt und Brechsand. Je nach Einbaudicke und Belastung unterscheidet man 0/32, 0/45 o. a.
Gleichgoße Körnung würde nicht halten, die kann man nicht verdichten...
Man kann das schon verdichten. Allerdings bleiben durch das Fehlen der kleineren Korngrößen viele Hohlräume in der eingebauten Schicht. Schottergleise sind da ein gutes Beispiel.
Leider gibt es immer wieder Forstverwaltungen, die (wohl um Geld zu sparen) einfach den Schotter 32/63 auf den bloßen Waldboden oder einen alten Weg kippen und dann liegen lassen. Man wartet dann wohl darauf, dass das Material durch Forstfahrzeuge (andere dürfen ja nicht in den Wald) irgendwann mal festgefahren wird. Wird es aber nicht. Schließlich hat z. B. ein Harvester eine andere Funktion als eine Walze. Durch die Reifen wird das Material nur zur Seite verdrängt. Es bilden sich Spurrinnen und andere Schäden. Erlebt habe ich so etwas immer wieder im Spessart, im Frankenwald und mittlerweile auch bei uns vor der Haustür. Wir als Waldnutzer, egal ob MtBiker, Reiter oder Wanderer haben das Nachsehen. Auf solchen Wegen kann man sich nicht wirklich gut fortbewegen.
Unabhängig davon, so ein Weg ist:
highway = track
tracktype = grade2
surface = gravel (*)
smoothness = horrible ... very_horrible
(*) Könnte man hier evtl. nicht einen Wert surface=gravel:xx nutzen um die Körnung anzugeben?
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#24 2015-07-17 20:04:26
- seichter
- Member
- Registered: 2011-05-21
- Posts: 3,337
Re: tracktype
In einem früheren Thread wurde surface=compacted für die verdichteten Mineralstoffgemische vorgeschlagen, die praktisch immer tracktype=grade2 sind.
surface=gravel (unverdichtet) gibt es leider auch. Das smoothness-Tag ist leider subjektiv: Je nach Reifenbreite ist es für den einen Horror, für den anderen kein Problem.
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#25 2015-07-17 21:01:50
- _torsten_
- Member
- From: Thüringen
- Registered: 2010-03-15
- Posts: 512
Re: tracktype
In einem früheren Thread wurde surface=compacted für die verdichteten Mineralstoffgemische vorgeschlagen, die praktisch immer tracktype=grade2 sind.
Ich weiß, finde es aber nicht optimal. surface beschreibt eigentlich eine Oberfläche. compacted ist aber ein Zustand.
Das smoothness-Tag ist leider subjektiv: ...
Das schrieb ich ja in #16 schon.
Last edited by _torsten_ (2015-07-17 21:02:36)
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