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#1 2013-10-23 20:20:15

waldfex
Member
Registered: 2012-12-18
Posts: 41

Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Hallo,
möchte in meiner näheren Umgebung die Landnutzungsflächen auf Basis der neuen Bing-Bilder ergänzen bzw. korrigieren. Es gibt hier diverse ältere Flächenobjekte, die laut source-Tag von Landsat übernommen worden und ein Wirrwarr von Linienüberlappungen und z.T. gemeinsam genutzten Nodes bilden. Da mir nicht ganz klar ist, wie ich am besten vorgehen soll:

a) Jede Fläche als eigenständigen Way zeichnen bzw. aufsplitten und danach mühselig per Hand  aneinander ausrichten oder
b) mit dem contourmerge-plugin im josm (scheint mir schneller und eleganter zu gehen)

Möchte daher noch einmal die Frage nach der "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen aufwerfen.
Ich kann mich erinnern, dass das contourmerge-plugin hier schon einmal kontrovers diskutiert wurde, habe damals leider den Pfaden nicht zu Ende verfolgt bzw. finde den thread nicht mehr.

Gruß Gert

PS: Weis jemand, wie lange es dauert, bis bereinigte Fehler in keep rigth nicht mehr angezeigt werden?

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#2 2013-10-23 21:08:08

seichter
Member
Registered: 2011-05-21
Posts: 3,337

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

waldfex wrote:

PS: Weis jemand, wie lange es dauert, bis bereinigte Fehler in keep rigth nicht mehr angezeigt werden?

Ein paar Tage.
Aktualisierungsdatum steht ganz links unten (ggf runterscrollen).

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#3 2013-10-23 21:14:23

SunCobalt
Member
From: Eislingen
Registered: 2010-01-09
Posts: 3,810

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Oh, je. Heikles Thema. Persönlich klebe ich landuse an landuse, wenn ich denke, dass in absehbarer Zeit nicht irgendwann mal jemand Daten/Luftbilder hat, um bspw die x-cm Grass zwischen den beiden Flächen zu mappen und ich es für vertretbar halte....kommt auch auf die Gegend an. Aber ich klebe nie landuse an Linien wie Straßen. Darüber ärgere ich mich oft....sehr sogar.


Thomas

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#4 2013-10-23 21:19:05

seichter
Member
Registered: 2011-05-21
Posts: 3,337

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

waldfex wrote:

a) Jede Fläche als eigenständigen Way zeichnen bzw. aufsplitten und danach mühselig per Hand  aneinander ausrichten

Meine Meinung (es gibt auch andere):
Wenn Flächen direkt aneinander grenzen (z.B. Wald/Wiese), gemeinsame Ways.
Wenn etwas dazwischen ist (Weg, Wassergraben etc.), getrennte Grenzen (die müssen nicht parallel sein).
Bitte nicht an "artfremde" Ways wie admin-Grenzen kleben.
Hauptstreitpunkt ist, ob man landuse-Grenzen an highway-Linien kleben soll. Zu Landsat-Zeiten mag das seine Berechtigung gehabt haben, bei heutigen Luftbild-Auflösungen ist das mMn überholt.

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#5 2013-10-23 21:21:29

rayquaza
Member
From: DE-BW
Registered: 2012-11-18
Posts: 2,007

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Überraschung: Bei einer umstrittenen Frage sind die ersten drei Antwortenden der selben Meinung (davon ausgehend, dass seichter mit "gemeinsame Ways" Ways mit gemeinsamen Knoten und keine MPs meint) wink

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#6 2013-10-23 21:29:51

Göre
Member
Registered: 2013-09-16
Posts: 991

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

SunCobalt wrote:

Oh, je. Heikles Thema. Persönlich klebe ich landuse an landuse, wenn ich denke, dass in absehbarer Zeit nicht irgendwann mal jemand Daten/Luftbilder hat, um bspw die x-cm Grass zwischen den beiden Flächen zu mappen und ich es für vertretbar halte....kommt auch auf die Gegend an. Aber ich klebe nie landuse an Linien wie Straßen. Darüber ärgere ich mich oft....sehr sogar.

LOL
ich wollte gerade ausschalten weil ich angeblich meinen Schlaf brauche ;-) und habe noch mal auf F4 gedrückt und muss ungeheuerliches lesen

HIER IST DOCH WIRKLICH einer meiner Meinung.

ich kann dem nur zustimmen.

Danke

Last edited by FGOSM22 (2013-10-23 21:30:26)

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#7 2013-10-24 07:20:35

Wolmatinger
Member
Registered: 2013-08-02
Posts: 131

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Nervend ist auch, dass einerseits tracks (Feldwege) in farmland-Flächen ausgespart werden und andererseits Flächen über riverbanks und mehrspurige Straßen drübergebügelt werden.
AFAIK bedeutet landuse überwiegende Landnutzung. Da sollten dann Feldwege, Feldraine (angesprochene x-cm Gras) dazugehören, wobei das Mappen letzterer IMHO total überzogen ist.

Konsisterentes Mappen/Taggen ist unumgänglich und erfordert zwangsläufig klare Regeln.

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#8 2013-10-24 07:54:41

streckenkundler
Member
From: Lübben (Spreewald)
Registered: 2012-08-09
Posts: 5,164
Website

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

SunCobalt wrote:

Aber ich klebe nie landuse an Linien wie Straßen.

Wenn man das einigermaßen konsequent umsetzt, komme ich jedenfalls zu dem Schluß, daß man bei der heitigen Luftbildqualität in unseren Breiten Flächen hinreichend Flächenscharf abgrenzen kann (und sollte).
Feldwege: Bei Feldwegen, kann man auch die Landuses trennen, vor allem wenn neben dem Weg noch ein 2 Meter breiter Grasstreifen mit einzelnen Bäumen, einer Hecke oder ein Lesesteinhaufen ist.
Waldwege: Bei Waldwegen sehe ich es eigentlich ähnlich. Habe ich da einen Kronenschluß (Baumkronen berühren sich weitestgehend) halte ich eine Trennung für nicht nötig. Ist ein Kronenschluß nicht vorhanden können die Waldflächen an diesen Stellen getrennt werden. Durch den Wald laufende Stromleitungen, deren Schneisen im Luftbild eindeutig erkennbar sind, sind ein Trennungsgrund, der Bereich dazwischen als scrub, heath, sand, gras je nach Verhältnisse...

Straßen: Straßen sind eigentlich immer ein Trennungsgrund: zu mindestens ab tertiary und residental (innerorts *) )... Bei letzterem sehen das andere Leute anders... aber ich kann damit leben smile

*) Für mich ist das deshalb so, da man sonst Abgrenzungsprobleme bekommt, wenn z.B. auf der einen Straßenseite noch Wohnbebauung ist, auf der anderen Wiese oder ein Industriegebiet...

Gerade die heutige Luftbildqualität und die Zoomstufen machen eine feinere Kartierung möglich.


Sven

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#9 2013-10-24 08:35:33

g0ldfish
Member
Registered: 2009-04-27
Posts: 293

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Wolmatinger wrote:

AFAIK bedeutet landuse überwiegende Landnutzung. Da sollten dann Feldwege, Feldraine (angesprochene x-cm Gras) dazugehören, wobei das Mappen letzterer IMHO total überzogen ist.

Ich war auch eine ganze Weile dieser Ansicht (habe in der Zeit aber praktisch kein Landuse kartiert, weil es eben so umstritten ist und mir ohnehin das Straßennetz wichtiger war). Daraus ergibt sich: Gleiche Landnutzung beiderseits der Straße / des Wegs: kein Auftrennen, und als logische Konsequenz bei unterschiedlicher Nutzung dann entsprechend die Straßen-/Wegmitte als Grenze.

Ich glaube aber inzwischen nicht mehr, dass sich die Sache mit der überwiegenden Landnutzung durchsetzen wird. Der Trend geht ziemlich deutlich immer mehr zum Micromapping, und das Problem ist, dass wohl niemand eine Grenze definieren kann, was noch überwiegende Landnutzung ist und was nicht.

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#10 2013-10-24 08:36:25

geri-oc
Member
From: Sachsen
Registered: 2011-03-21
Posts: 5,055
Website

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

"Mein best practice"

landuse/natural an landuse/natural (waterway=riverbank)
river über riverbank, ähnlich ways über landuse
leisure/buildings z.B über landuse=residential

Gerade die heutige Luftbildqualität und die Zoomstufen machen eine feinere Kartierung möglich.

..
AFAIK bedeutet landuse überwiegende Landnutzung. Da sollten dann Feldwege, Feldraine (angesprochene x-cm Gras) dazugehören, wobei das Mappen letzterer IMHO total überzogen ist.

Das war am Anfang: Riesige MP (egal ob Wiese, Busch, Acker, Bauernhof) schnell als farmland/forest eingetragen.
Heute tragen wir Daten für Dachfarbe, Gebäudehöhe, Rolltreppe, .... ein

Darüber ärgere ich mich oft....sehr sogar.

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#11 2013-10-24 08:45:00

Göre
Member
Registered: 2013-09-16
Posts: 991

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

geri-oc wrote:

Heute tragen wir Daten für Dachfarbe, Gebäudehöhe, Rolltreppe, .... ein

Darüber ärgere ich mich oft....sehr sogar.

ich trage das gern ein, bastl Kirchen zusammen und so, schau mal in Freiberg das war ich
ist aber bis jetzt nur geschätzt.
wir brauchen dringend 2,5d Daten smile

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#12 2013-10-24 14:15:43

traces
Member
Registered: 2012-12-08
Posts: 38

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Ich möchte die Lage auch gerne noch mal zusammenfassen!

Es ist mathematisch unmöglich, Landnutzung exakt zu erfassen. Man muss sich für eine Genauigkeit entscheiden, und diese redaktionelle Arbeit ist etwas, was die vielen Menschen bei Openstreetmap besonders gut können. Es ist auf eine Art überhaupt nicht falsch, Nordafrika großflächig als Wüste, Sibirien als Wald oder den Spreewald als Sumpf zu erfassen ;-) Um so besser jedoch, wenn jemand die Genauigkeit erhöht, selbst wenn es zur Kartierung von Feldrainen kommt (was im übrigen dann nützlich ist, wenn das Feld bewachsen ist und man zwischen Wald und Feld entlangspazieren möchte).

Was aber Konsens sein sollte, das ist, unterschiedliche Informationsarten nicht zusammenzulegen, d. h. alles, das Wegenetz ist, also auch Waterways, komplett von allem, was Fläche beschreibt, zu trennen. Auch wenn Wege Begrenzungen bilden.

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#13 2013-10-24 19:44:48

waldfex
Member
Registered: 2012-12-18
Posts: 41

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Vielen Dank für die aufschlussreiche Diskussion. Habe für mich jetzt einmal folgenden Workflow getestet:

1. In JOSM über die Filterfunktion alles außer "landuse=*" deaktivieren
2. mit dem contourmerge-plugin die Landnutzungsflächen aneinander ausgerichtet
3. "landuse=*" deaktivieren und den Rest, wie Straßen, Wege etc. wieder zuschalten und bearbeiten

Sieht für mich erst einmal ganz brauchbar aus. Feldraine zu Mappen finde ich nicht sinnvoll, da ist zu viel Bewegung in der Landschaft. Es mag ja Ausnahmen geben, wo man es machen kann/sollte, aber das muss jeder am Einzelobjekt selbst entscheiden.

Hier http://osm.org/go/0MZBiYCs erscheint jetzt mitten im Acker der Ortsname "Götz", der war voher nicht dort. Wo kommt der her und wie bekomme ich den wieder weg bzw. an die richtige Stelle in den Ort selbst?

Gruß Gert

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#14 2013-10-24 20:15:58

seichter
Member
Registered: 2011-05-21
Posts: 3,337

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

waldfex wrote:

Hier http://osm.org/go/0MZBiYCs erscheint jetzt mitten im Acker der Ortsname "Götz", der war voher nicht dort. Wo kommt der her und wie bekomme ich den wieder weg bzw. an die richtige Stelle in den Ort selbst?

Der kommt von der Teilortsgrenze, MP mit boundary=administrative, admin_level=9, name=Götz. Der Renderer setzt den Namen in etwa in die Mitte des Gebietes. Die andere Beschriftung kommt vom village-place-node. Weiter südlich bei Jeserig übrigens genau dasselbe.

Wenn man den place-node weglässt, gibt es nur noch einen Namen. Den Namen des Ortes kann man ja aus der admin-Grenze beziehen. Der liegt dann aber hier in der grünen Wiese. Nur mit place-node kriege ich ihn an eine bestimmte Stelle (im Ort). Was da "best practice" sei, ist aber ein bekannter Streitpunkt.

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#15 2013-10-24 20:29:08

Netzwolf
Member
Registered: 2008-04-01
Posts: 1,681
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Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Nahmd,

seichter wrote:

Wenn man den place-node weglässt, gibt es nur noch einen Namen. Den Namen des Ortes kann man ja aus der admin-Grenze beziehen. Der liegt dann aber hier in der grünen Wiese. Nur mit place-node kriege ich ihn an eine bestimmte Stelle (im Ort). Was da "best practice" sei, ist aber ein bekannter Streitpunkt.

Praktisch wäre, wenn man den place-node in das Admin/Grenz-Polynom aufnehmen könnte unter einer Rolle “label”, ”render-hint” oder etwas in der Art. Das ermöglichte dem Renderer, eines der beiden Labels zu unterdrücken.

Gruß Wolf


Fragen zu meinen Posts via Mastodon oder per Twitter-DM.

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#16 2013-10-24 20:32:56

Nadjita
Member
From: Misburg, Hannover
Registered: 2013-07-12
Posts: 538

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

DAS waere allerdings eine tolle Sache. Bin dafuer ^_^

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#17 2013-10-24 20:41:33

SunCobalt
Member
From: Eislingen
Registered: 2010-01-09
Posts: 3,810

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Netzwolf wrote:

Nahmd,

seichter wrote:

Wenn man den place-node weglässt, gibt es nur noch einen Namen. Den Namen des Ortes kann man ja aus der admin-Grenze beziehen. Der liegt dann aber hier in der grünen Wiese. Nur mit place-node kriege ich ihn an eine bestimmte Stelle (im Ort). Was da "best practice" sei, ist aber ein bekannter Streitpunkt.

Praktisch wäre, wenn man den place-node in das Admin/Grenz-Polynom aufnehmen könnte unter einer Rolle “label”, ”render-hint” oder etwas in der Art. Das ermöglichte dem Renderer, eines der beiden Labels zu unterdrücken.

Gruß Wolf

wird schon gemacht. Die Relation hat ein Mitglied admin_centre und eines als label. Gaaanz unten
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/1741311


Thomas

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#18 2013-10-24 20:51:26

Nadjita
Member
From: Misburg, Hannover
Registered: 2013-07-12
Posts: 538

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Oha! Das kannte ich noch nicht. Ich habe bisher noch keine Stadtteile mit boundary=administrative gesehen. Laut wiki sollte das mit admin_level=10 gehen. Spricht etwas dagegen, bei Stadtteilen mit ganz klaren Grenzen dies so zu machen? Die Berechnung des Suburbs durch einen Node mit place=suburb ist naemlich eher suboptimal.

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#19 2013-10-24 21:36:15

Netzwolf
Member
Registered: 2008-04-01
Posts: 1,681
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Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Nahmd,

SunCobalt wrote:
Netzwolf wrote:

Praktisch wäre, wenn man den place-node in das Admin/Grenz-Polynom aufnehmen könnte unter einer Rolle “label”, ”render-hint” oder etwas in der Art. Das ermöglichte dem Renderer, eines der beiden Labels zu unterdrücken.

wird schon gemacht. Die Relation hat ein Mitglied admin_centre und eines als label. Gaaanz unten
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/1741311

Sehr schön, so hatte ich mir das gedacht.

Gibt es auch ein Schema, um ganz allgemein für (MP-)Flächen eine Labelposition vorzuschlagen? Das könnte ich für die Darstellung von Flächen in der Geschichtskarte gut brauchen.

Dank+Gruß Wolf


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#20 2013-10-24 22:34:23

EvanE
Member
Registered: 2009-11-30
Posts: 5,716

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Netzwolf wrote:
SunCobalt wrote:
Netzwolf wrote:

Praktisch wäre, wenn man den place-node in das Admin/Grenz-Polynom aufnehmen könnte unter einer Rolle “label”, ... Das ermöglichte dem Renderer, eines der beiden Labels zu unterdrücken.

wird schon gemacht. Die Relation hat ein Mitglied admin_centre und eines als label. Gaaanz unten
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/1741311

Sehr schön, so hatte ich mir das gedacht.
Gibt es auch ein Schema, um ganz allgemein für (MP-)Flächen eine Labelposition vorzuschlagen? Das könnte ich für die Darstellung von Flächen in der Geschichtskarte gut brauchen.

Hallo Wolf

Probier es doch einfach aus.
JOSM wird das wahrscheinlich anmeckern, aber das ist ja zweitrangig.

Ob die Karten, die du als Hintergrund verwendest, diese Information nutzen, vermag ich nicht zu sagen. Alle werden das ziemlich sicher nicht sein. Bei der OSM-Hauptkarte (Mapnik) weiß ich es einfach nicht.

Edbert (EvanE)

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#21 2013-10-24 22:56:14

moenk
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From: N52.466 E13.335
Registered: 2012-04-02
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Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

traces wrote:

Es ist auf eine Art überhaupt nicht falsch, Nordafrika großflächig als Wüste, Sibirien als Wald oder den Spreewald als Sumpf zu erfassen.

Moin,

für mich ist das auch eher Landcover als Landuse. Oder ist das bei OSM eh alles das gleiche?

LG,

-moenk

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#22 2013-10-25 14:10:11

SunCobalt
Member
From: Eislingen
Registered: 2010-01-09
Posts: 3,810

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Netzwolf wrote:

Nahmd,

SunCobalt wrote:
Netzwolf wrote:

Praktisch wäre, wenn man den place-node in das Admin/Grenz-Polynom aufnehmen könnte unter einer Rolle “label”, ”render-hint” oder etwas in der Art. Das ermöglichte dem Renderer, eines der beiden Labels zu unterdrücken.

wird schon gemacht. Die Relation hat ein Mitglied admin_centre und eines als label. Gaaanz unten
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/1741311

Sehr schön, so hatte ich mir das gedacht.

Sehe gerade, dass das sogar noch verbreiteter ist, als ich dachte
http://taginfo.openstreetmap.org/relati … dary#roles
über 87.000 mal admin_centre und über 3000 label. Bei den Fällen wo ich das bisher gesehen habe, wurde der ehemalige place=country/region/...... etc. Node für role=label benutzt, der nach dem einzeichnen der Grenze eigentlich überflüssig war aber von den Leuten früher meist genau da plaziert wurde, wo die gefühlte Mitte eines Objekts ist, sprich auch das Label gut hinpasst.
Hier der für Deutschland
http://www.openstreetmap.org/browse/node/1683325355


Thomas

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#23 2013-10-25 15:32:03

chris66
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From: Germany
Registered: 2009-05-24
Posts: 10,130

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Genau aus dem Grund halte ich die place-nodes nicht für veraltet.
Weil man damit eben das Zentrum der Fläche angeben kann.


Mapper aus dem Münsterland.

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#24 2013-10-25 15:47:11

seichter
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Registered: 2011-05-21
Posts: 3,337

Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

chris66 wrote:

Genau aus dem Grund halte ich die place-nodes nicht für veraltet.
Weil man damit eben das Zentrum der Fläche angeben kann.

Wenn schon Tagging für den Renderer, dann mit node und role=label in der Grenzrelation. Sonst taucht der Name zweimal auf.

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#25 2013-10-25 16:18:01

Netzwolf
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Registered: 2008-04-01
Posts: 1,681
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Re: Frage zu "best practice" für das Mappen von Landnutzungsflächen

Nahmd,

EvanE wrote:
Netzwolf wrote:

Gibt es auch ein Schema, um ganz allgemein für (MP-)Flächen eine Labelposition vorzuschlagen? Das könnte ich für die Darstellung von Flächen in der Geschichtskarte gut brauchen.

Probier es doch einfach aus.
JOSM wird das wahrscheinlich anmeckern, aber das ist ja zweitrangig.

Mit dem Schema meinte ich: wie tagge ich den Labelknoten? “admin_centre=” passt nicht, und nur “name=” wird sicher nicht gerne gesehen.

Ob die Karten, die du als Hintergrund verwendest, diese Information nutzen, vermag ich nicht zu sagen.

Die Karten, die wir als Hintergrund nutzen, rendern die Historischen Flächen überhaupt nicht. Und ob im Overlay der berechnete Schwerpunkt einer Fläche oder ein manuell angegebenes Label angezeigt wird, entscheidet der Lutz und realisiere ich.

Einzige Frage ist: was genau schreibt man an die Node?

Gruß Wolf


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