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*** NOTICE: forum.openstreetmap.org is being retired. Please request a category for your community in the new ones as soon as possible using this process, which will allow you to propose your community moderators.
Please create new topics on the new site at community.openstreetmap.org. We expect the migration of data will take a few weeks, you can follow its progress here.***

#51 2013-10-24 20:21:54

openzzz
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Registered: 2013-10-03
Posts: 215

Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Nahmd,
Das heißt aber nicht, dass man Objekte deshalb falsch gekennzeichnet. Weder sollte man sie falsch kennzeichnen, um eine Darstellung in der Hauptkarte zu erzwingen, noch sollte man sie falsch kennzeichnen, um eine Darstellung zu vermeiden.
....
Das eigentliche Problem ist, dass die Hauptkarte sich – wenn überhaupt – nur mit extremer Verzögerung anpasst. Und dafür kenne ich keine Lösung.
Gruß Wolf

Die Lösung wäre eine bessere Kommunikation zwischen Rohdatenverwaltern/-produzenten und Visualisierern. Vielleicht ist der Bug-Tracker nicht die geeignete Kommunikationsform. Ist schon klar, dass für die Datenbank die konsequente Strukturierung im Vordergrund steht.

Am besten würde man solche Dinge über Konfigurationsdateien lösen, um nicht bei jedem Problem an die Programmierer gehen zu müssen. Ein zentraler Admin prüft regelmäßig, ob die Visualisierung mit dem Datenmodell passt und justiert notfalls an den Config-Dateien. Ist OSM denn noch nicht flexibel konfigurierbar?

Netzwolf wrote:

Hier wird noch immer der Bauernhof im Wald als "Wahlkreis II" beschriftet:
http://www.openstreetmap.org/#map=15/50.6811/7.1061

Das Problem steht seit Wochen an. Hast Du es den Verwaltern der Hauptkarte bereits mitgeteilt? Und wie sieht deren Reaktion aus?
Gruß Wolf

Das catchall-Problem wurde bereits gemeldet. Aber hier meine ich, dass solche temporären Geodaten, die für die Nutzer auch quasi Null Nutzwert haben, überhaupt nicht in die Datenbank gehören. Das bindet nur unnötige Mapper-Aufmerksamkeit. Die Objekt-Masse im JOSM-Editor ist schon groß genug. Sollen die etwa von der OSM-Community auch noch gepflegt werden? Ist doch für die Katz, wenn sich die Wahlkreisgrenzen für jede Wahl sowieso ändern und amtlicherseits als Shapefile bereitgestellt werden. So eine Spezialkarte kann sich jeder selbst Overlayen, ohne OSM dafür belasten zu müssen. Das wäre so, als ob man als Tag zu den Tankstellen-Gebäuden gleich noch die Benzinpreise in der Datenbank vorhält. Sicher nützlich für den Normalbürger, aber das lässt sich auch als von OSM unabhängiges Overlay realisieren.

Denkmalschutz-Eigenschaften sind natürlich interessantere Objekteigenschaften. Obwohl man da vielleicht unterscheiden sollte, ob es wirklich um ein Denkmal im Sinne einer Sehenswürdigkeit handelt oder um ein x-beliebiges Fachwerkhaus (wo der Denkmalschutz wohl eher dem Besitzer auf die Nerven und ans Portemonnaie geht). Ersteres ist durchaus als Overlay-Karte sinnvoll.

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#52 2013-10-24 20:32:01

openzzz
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Registered: 2013-10-03
Posts: 215

Re: heritage Denkmalschutz

Oli-Wan wrote:

Der Sonderfall der Vennbahntrasse einige Kilometer weiter südlich ist ja schon hinlänglich bekannt. An jedem Übergang über die Bahnstrecke (heute: Radweg) betritt und verläßt man innerhalb weniger Meter belgischen Boden.

Wie ist eigentlich der Ausbaustand? Ist OSM aktuell? Ich hatte gehört, dass dieses Jahr noch ein Lückenschluß anstehen sollte. Ein Teil ist noch gestrichelt dargestellt und endet im Luxemburgischem Nirvana. Ich wollte da immer mal lang fahren ...
Hier sind die Radwege schön dargestellt:
http://cycling.waymarkedtrails.org/de/ (wo gibt's da eigentlich die Kartenlegende?)

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#53 2013-10-24 20:37:42

rayquaza
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Re: heritage Denkmalschutz

openzzz wrote:

Am besten würde man solche Dinge über Konfigurationsdateien lösen, um nicht bei jedem Problem an die Programmierer gehen zu müssen. Ein zentraler Admin prüft regelmäßig, ob die Visualisierung mit dem Datenmodell passt und justiert notfalls an den Config-Dateien.

Diese Konfigurationsdateien gibt es, sie nennen sich Kartenstil. Und sei überrascht, dafür gibt es sogar einen Bugtracker

openzzz wrote:

Die Lösung wäre eine bessere Kommunikation zwischen Rohdatenverwaltern/-produzenten und Visualisierern. Vielleicht ist der Bug-Tracker nicht die geeignete Kommunikationsform.

…über den du auch Personen mit OSM-Account finden kannst (selber Nickname und Aktivität vergleichen), um ihnen dort eine Nachricht zu schreiben. roll

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#54 2013-10-24 20:59:07

Oli-Wan
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From: NRW
Registered: 2010-09-14
Posts: 2,814

Re: heritage Denkmalschutz

openzzz wrote:

Ich hatte gehört, dass dieses Jahr noch ein Lückenschluß anstehen sollte. Ein Teil ist noch gestrichelt dargestellt und endet im Luxemburgischem Nirvana.

Sorry, aber Luxemburg liegt weit außerhalb meines Aktionsradius. Auf den ersten Kilometern wurden in den letzten Monaten Rettungspunkte markiert, die Lücke zwischen AC-Walheim und belgischer Grenze ist geschlossen und der Mäusetunnel unter der B 258 ist fertig. Aber wir geraten OT.


No animals were harmed in the writing of this posting.

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#55 2013-10-24 21:19:46

Netzwolf
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Registered: 2008-04-01
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

openzzz wrote:

Am besten würde man solche Dinge über Konfigurationsdateien lösen, um nicht bei jedem Problem an die Programmierer gehen zu müssen.

Die Erzeugung der Hauptkarte (wie wohl der allermeisten) Karten wird (schon immer) über eine Konfigurationsdatei gesteuert. Wie auch sonst?

Ein zentraler Admin prüft regelmäßig, ob die Visualisierung mit dem Datenmodell passt und justiert notfalls an den Config-Dateien.

Der braucht überhaupt nicht zu prüfen, denn das machen die Nutzer der Karte. Das Problem besteht ausschließlich darin, dass die Verwalter der Hauptkarte die Config nicht anpassen. Und ist begrenzt auf die Hauptkarte; die Verwalter der anderen Karten sind erreichbar und antworten auf Wünsche. Was natürlich nicht heißt, dass sie alle Wünsche erfüllen. Aber das erwartet auch keiner.

Ist OSM denn noch nicht flexibel konfigurierbar?

OSM?

Meinst Du den Renderer, der die Tiles der Hauptkarte erzeugt? Der ist vor kurzem noch umgestellt worden, um leichter Anpassungen vornehmen zu können.

Netzwolf wrote:

Das Problem steht seit Wochen an. Hast Du es den Verwaltern der Hauptkarte bereits mitgeteilt? Und wie sieht deren Reaktion aus?

Das catchall-Problem wurde bereits gemeldet.

Ich bin auf die Reaktion der Kartenverwalter gespannt. Meine Kristallkugel befrage ich lieber nicht. hmm

Aber hier meine ich, dass solche temporären Geodaten, die für die Nutzer auch quasi Null Nutzwert haben, überhaupt nicht in die Datenbank gehören.

And now for something completely different: die Relevanzdiskussion.

Du hältst etwas für irrelevant, also raus damit aus der Datenbank. Ginge es nach mir, würde ich den ganzen 3D-Firlefanz™ und alles was mit Seefahrt zu tun hat tilgen. Das erste, weil es mich nicht interessiert und eine wie schwach auch immer definierte Vollständigkeit nicht erreichbar ist, das zweite, weil ich mangels Grün-Sensoren in DE keine Lizenz dafür bekomme.

Bevor es jemand in den falschen Hals bekommt: würde ich natürlich nicht. Weil nicht ich entscheide, was relevant ist.

Das bindet nur unnötige Mapper-Aufmerksamkeit. Die Objekt-Masse im JOSM-Editor ist schon groß genug.

Nein, die ist noch viel zu klein. Deshalb sammeln wir doch wie wild. Was meinst Du, welche Datenmengen uns 3D- und Indoor-Mapping noch bescheren werden?

Sollen die etwa von der OSM-Community auch noch gepflegt werden? Ist doch für die Katz, wenn sich die Wahlkreisgrenzen für jede Wahl sowieso ändern und amtlicherseits als Shapefile bereitgestellt werden.

Und wieder eine andere Geschichte: alle Daten in der OSM-Datenbank können (und werden) veralten. Ich kann nicht für jeden von mir erfassten Weg garantieren, dass ich einmal im Monat nachschaue, ob der noch da ist. Ich trag die aber trotzdem ein.

Ob Wahlkreisgrenzen in die Datenbank gehören, dazu habe ich keine Meinung. Das Datenvolumen ist überhaupt kein, und das mögliche Veralten nur ein schwaches Argument gegen die Aufnahme.

So eine Spezialkarte kann sich jeder selbst Overlayen, ohne OSM dafür belasten zu müssen.

Die Anbindung externer Datenbanken an OSM ist ein ungelöstes Problem. Natürlich kann ich jeden Firlefanz über die Karte drübermalen. Aber: eine Anfrage “wieviele Schulen gibt es in den einzelnen Wahlbezirken” kann ich bei integrierten Daten leicht beantworten lassen, aus dem Shapefile eher nicht. Unabhängig davon, ob die Anfrage sinnvoll ist.

Das wäre so, als ob man als Tag zu den Tankstellen-Gebäuden gleich noch die Benzinpreise in der Datenbank vorhält. Sicher nützlich für den Normalbürger, aber das lässt sich auch als von OSM unabhängiges Overlay realisieren.

Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich: auch die Eisenbahnlinien lassen sich als Overlay realisieren. Buslinien sowieso – da die sich bei jedem Fahrplanwechsel ändern können. Und Geschäfte: andauernd öffnet oder schließt eins. Und die 3D-Objekte: warum sind die nicht in einer externen Datenbank in einem standardisierten 3D-Format gespeichert?

Einfache Antwort: weil die unterschiedlichen Mitstreiter bei OSM unterschiedliche Interessen haben. Und weil nur die Daten mit überschaubarem Aufwand verarbeitbar sind, die sich in der Haupt-Datenbank befinden. Lösch die T5 und T6 Pfade aus der Datenbank (“sowas hat in nem Stadtplan nix verloren, pack das in eine eigene DB und machn Overlay”), und ich bin weg. Lösch die 3D-Infos, und die 3D-ler sind weg. Lösch die Seefahrt-Infos, und die Seeleute sind weg.

Denkmalschutz-Eigenschaften sind natürlich interessantere Objekteigenschaften. Obwohl man da vielleicht unterscheiden sollte, ob es wirklich um ein Denkmal im Sinne einer Sehenswürdigkeit handelt oder um ein x-beliebiges Fachwerkhaus (wo der Denkmalschutz wohl eher dem Besitzer auf die Nerven und ans Portemonnaie geht). Ersteres ist durchaus als Overlay-Karte sinnvoll.

Du vermanschst “heritage=*” und “tourism=attraction”.

Denkmalgeschützt ist definiert durch die Aufnahme in einer entsprechenden Liste (und oft eine Plakette am Haus). Ob Du ein Gebäude für relevant hältst, ist für die Eigenschaft “denkmalgeschützt” belanglos. Es sind auch Gebäude denkmalgeschützt, die Dich nicht interessieren. Weil denkmalgeschützt nicht sehenswürdig impliziert. Und sehenswürdig nicht denkmalgeschützt.

Wenn die Geschichtskarte Sehenswürdigkeiten zeigt, dann nicht, weil sie Sehenswürdigkeiten sind, sondern weil sie historisch oder geschützt sind.

Gruß Wolf


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#56 2013-10-24 22:18:26

EvanE
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Registered: 2009-11-30
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Re: heritage Denkmalschutz

openzzz wrote:
Netzwolf wrote:

Hier wird noch immer der Bauernhof im Wald als "Wahlkreis II" beschriftet:
http://www.openstreetmap.org/#map=15/50.6811/7.1061

Das Problem steht seit Wochen an. Hast Du es den Verwaltern der Hauptkarte bereits mitgeteilt? Und wie sieht deren Reaktion aus?

Das catchall-Problem wurde bereits gemeldet. Aber hier meine ich, dass solche temporären Geodaten, die für die Nutzer auch quasi Null Nutzwert haben, überhaupt nicht in die Datenbank gehören. Das bindet nur unnötige Mapper-Aufmerksamkeit. Die Objekt-Masse im JOSM-Editor ist schon groß genug. Sollen die etwa von der OSM-Community auch noch gepflegt werden? ...

Wir hatten den betreffenden Mapper diese Woche auf dem Stammtisch. Er hat die Kritik bezüglich der Namen der Stimmkreise berücksichtigt und die aus seinen Wahlkreis-Relationen entfernt (was seine Arbeit in Zukunft erschwert). Den "Wahlkreis Bonn II" hat er dabei offensichtlich übersehen. Das wird er in den nächsten Tagen korrigieren.

Darüber hinaus, hat er ein Ticket erstellt, boundary=election in Mapnik nicht mehr darzustellen. Auch wenn sich beim OSM-Stil von Mapnik einiges tut (Namen erschienen am Umriss, statt in der Flächenmitte), kann das Auflösen einer Catchall-Situation jedoch einiges dauern. Aber dann ist dieses spezielle Thema endlich erledigt.

Wahlkreise sind einiges dauerhafter als so manches andere in OSM. Das Lokal für unseren Stammtisch hat in den letzten 12 Monaten zweimal den Betreiber und den Namen gewechselt. Der dritte Betreiberwechsel hat bereits stattgefunden, ein neuer Name wird im nächsten Monat erwartet.
Wahlkreise hingegen werden 1-2 Jahre vor der Wahl festgelegt und sind dann bist zur nächsten Festlegung gültig. Für Auswertungen werden die z.B. auch nach der Wahl noch gebraucht. Temporär ist wohl was deutlich anderes.

Über die Nützlichkeit sollte man bei OSM besser nicht diskutieren. Für den Ersteller sind die Daten notwendig.

Edbert (EvanE)

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#57 2013-10-25 06:31:39

openzzz
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Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Nahmd,
...
Die Anbindung externer Datenbanken an OSM ist ein ungelöstes Problem. Natürlich kann ich jeden Firlefanz über die Karte drübermalen. Aber: eine Anfrage “wieviele Schulen gibt es in den einzelnen Wahlbezirken” kann ich bei integrierten Daten leicht beantworten lassen, aus dem Shapefile eher nicht. Unabhängig davon, ob die Anfrage sinnvoll ist.
...
Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich: auch die Eisenbahnlinien lassen sich als Overlay realisieren. Buslinien sowieso – da die sich bei jedem Fahrplanwechsel ändern können. Und Geschäfte: andauernd öffnet oder schließt eins. Und die 3D-Objekte: warum sind die nicht in einer externen Datenbank in einem standardisierten 3D-Format gespeichert?
...
Einfache Antwort: weil die unterschiedlichen Mitstreiter bei OSM unterschiedliche Interessen haben. Und weil nur die Daten mit überschaubarem Aufwand verarbeitbar sind, die sich in der Haupt-Datenbank befinden. Lösch die T5 und T6 Pfade aus der Datenbank (“sowas hat in nem Stadtplan nix verloren, pack das in eine eigene DB und machn Overlay”), und ich bin weg. Lösch die 3D-Infos, und die 3D-ler sind weg. Lösch die Seefahrt-Infos, und die Seeleute sind weg.
...
Du vermanschst “heritage=*” und “tourism=attraction”.

Doch, genau das meine ich, wenn das zwischen heritage und tourism sauber differenziert wird, ist es Ok - ich meine natürlich explizit auch das Rendering. Nicht dass da auf der Hauptkarte überall die blauen Fähnchen erscheinen :-)

Der Vergleich zwischen Wahlkreis und Geschäft hinkt tatsächlich, was deren Nutzwert anbelangt. Oder die Buslinien. Die können sich zwar verändern, sind aber nicht temporär nur für eine Wahl interessant, sondern von allgemeinem Nutzwert, vor allem auf Verkehrskarten.

Gibt es den Datenbankrequest "gibt mir alle Objekte innerhalb einer Fläches/eines Polygonzuges?". Das ist natürlich interessant für den Datenauswerter. So einen Algorithmus hatte ich auch mal programmiert. Nur braucht man dafür keine Relationen zwischen Objekten. Das ist eine rein geometrische Entscheidung anhand der Koordinaten (Punkt vs. Polygonzug).

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#58 2013-10-25 10:16:53

wambacher
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Re: heritage Denkmalschutz

openzzz wrote:

Gibt es den Datenbankrequest "gibt mir alle Objekte innerhalb einer Fläches/eines Polygonzuges?". Das ist natürlich interessant für den Datenauswerter. So einen Algorithmus hatte ich auch mal programmiert. Nur braucht man dafür keine Relationen zwischen Objekten. Das ist eine rein geometrische Entscheidung anhand der Koordinaten (Punkt vs. Polygonzug).

Klaro, das Kind heisst bei "richtigen" Datenbanken mit GIS ST_Intersects

Siehe auch die Beispiele mit Grafiken in http://workshops.boundlessgeo.com/postg … rning.html

Eine Intersection zwischen einem Node und einer Fläche ist natürlich auch möglich. ST_Intersects sucht dann halt alle Nodes, die innerhalb (oder auch außerhalb) einer Fläche liegen.

Irgendwas in der Richtung selber zu programmieren, hatte ich inzwischen für Schwachsinn unnötig. Das ist inzwischen in jeder vernünftigen GIS-Software drin und steht auch in Form von Bibliotheken für alle gängigen Programmiersprachen zur Verfügung.

Gruss
walter

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#59 2013-10-25 14:15:51

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

openzzz wrote:

Doch, genau das meine ich, wenn das zwischen heritage und tourism sauber differenziert wird, ist es Ok - ich meine natürlich explizit auch das Rendering. Nicht dass da auf der Hauptkarte überall die blauen Fähnchen erscheinen :-)

Die Hauptkarte ignoriert “heritage=*”. Was sie aus “tourism=attraction” macht, weiß ich nicht.

Die Geschichtskarte ignoriert “tourism=attraction” und beachtet “heritage=*”, dabei auch die Werte von “heritage=” und auch von weiteren Tags, je nach Werten wird das Symbol ausgewählt und erst ab einer bestimmter Zoomstufe dargestellt.

Die Reaktion auf Veränderungen im Datenbestand ist und bleibt Aufgabe der Kartenbetreuer. Bei der Geschichtskarte war die Reaktion auf denkmalgeschütze Häuserreihen eine verkleinerte Darstellung des Symbols; die Reaktion auf dicht beieinanderliegende “historic=memorial” Stolpersteine war die Auswertung des ”memorial:type=stolperstein”, dito bei Gedenktafeln (“memorial:type=plate”).

In all diesen Fällen: eine Diskussion darüber, ob und mit welcher Geschwindigkeit erfasst wird, ist eine Relevanzdiskussion, und die ist wegen unterschiedlicher Interessen der Mitstreiter müßig. Aufgabe der Erfasser ist es, ein Schema zu finden, dass den Auswertern die Möglichkeit gibt, vernünftig mit den neuen Objekten umzugehen: siehe “memorial:type=*”, siehe das Tagging der Wahlkreise. Aufgabe ist nicht, sich monate- bis jahrealten Auswerteregeln unterzuordnen.

Der Vergleich zwischen Wahlkreis und Geschäft hinkt tatsächlich, was deren Nutzwert anbelangt. Oder die Buslinien. Die können sich zwar verändern, sind aber nicht temporär nur für eine Wahl interessant, sondern von allgemeinem Nutzwert, vor allem auf Verkehrskarten.

Du bist wieder bei Relevanz. Darauf werde ich nicht mehr eingehen.

Gibt es den Datenbankrequest "gibt mir alle Objekte innerhalb einer Fläches/eines Polygonzuges?". Das ist natürlich interessant für den Datenauswerter.

Selbstverständlich.

Der ist aber natürlich nur anwendbar, wenn die Flächen sich auch in der Geodatenbank befinden.

So einen Algorithmus hatte ich auch mal programmiert.

Eine hinreichend™ schnelle Implementierung eines Algorithmus, der die Schnittmenge zwischen zwei allgemeinen Polygonen (also auch konkav, auch mit Löchern), würde mich schon sehr interessieren: also her damit!

Nur braucht man dafür keine Relationen zwischen Objekten. Das ist eine rein geometrische Entscheidung anhand der Koordinaten (Punkt vs. Polygonzug).

Siehe oben: die Abfrage ist nur anwendbar, wenn sich die Daten in der gleichen Datenbank befinden.

Gruß Wolf


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#60 2013-10-25 14:54:01

wambacher
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Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Siehe oben: die Abfrage ist nur anwendbar, wenn sich die Daten in der gleichen Datenbank befinden.

Nö, du kannst jederzeit in einem Programm mehrere Datenbanken parallel aufmachen und Queries über beide gleichzeitig machen.

siehe: http://www.unityjdbc.com/doc/multiple/multiplequery.php
und für postgresql im Speziellen: http://www.postgresql.org/docs/9.1/inte … blink.html

Das einzige wirkliche Problem bei OSM-Daten ist es, einen verlässlichen und robusten Link zwischen den Daten zu finden. Aber das sollte ja wohl inzwischen klar sein.

Gruss
walter

Last edited by wambacher (2013-10-25 14:55:06)

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#61 2013-10-25 15:15:38

streckenkundler
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Re: heritage Denkmalschutz

wambacher wrote:

Das einzige wirkliche Problem bei OSM-Daten ist es, einen verlässlichen und robusten Link zwischen den Daten zu finden.

Na im Prinzip ist ja der wikipedia- Tag ein solcher Link. Andererseits halte ich den ref-Tal als einzigesten dafür geeignet.

Beispiel (Natur)Schutzgebiete. Das Tagging-Schema für boundary=protected_area zum Beispiel bietet einen solchen Link. In den erweiterten Tags ist z.B. ref:SCI=xyz möglich. Der Wert xyz steht dann für die Nummer des FFH-Gebietes über die wiederum in einer möglichen Anwendung z.B. Gebietsinfos wie der Standarddatenbogen angezeigt werden kann.
Genauso kann das auf anderes angewendet werden.
Das ganze steht mit uns allen. Wir tragen die Verantwortung für ein sauberes und pflegliches Umgehen mit den Daten und Tags...

Sven.

PS: den/die "Erfinder" des Tagging-Schemas für boundary=protected_area schlage ich hiermit für den (neu zu schaffenden?) OSM-Preis des Jahres vor. Das Schema ist wirklich genial.

Last edited by streckenkundler (2013-10-25 15:16:36)

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#62 2013-10-25 16:02:03

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

wambacher wrote:
Netzwolf wrote:

Siehe oben: die Abfrage ist nur anwendbar, wenn sich die Daten in der gleichen Datenbank befinden.

Nö, du kannst jederzeit in einem Programm mehrere Datenbanken parallel aufmachen und Queries über beide gleichzeitig machen.

Sorry, ich hatte “mit normalen SQL-Befehlen” und “für einen normalen Menschen” und “mit brauchbarer Performance” dazuzuschreiben vergessen. Das nehme ich per default immer als Randbedingung an.

siehe: http://www.unityjdbc.com/doc/multiple/multiplequery.php
und für postgresql im Speziellen: http://www.postgresql.org/docs/9.1/inte … blink.html

Das einzige wirkliche Problem bei OSM-Daten ist es, einen verlässlichen und robusten Link zwischen den Daten zu finden. Aber das sollte ja wohl inzwischen klar sein.

Natürlich kann man in der IT prinzipiell alles machen. Rendere aber mal eine Karte und binde dabei eine nichttriviale Anzahl von POIs von einem fremden Server ein.

Meine Kristallkugel sagt mir, dass Du stattdessen die POIs auf den eigentlichen Server kopieren und von da nutzen wird. Und damit sind wir bei: siehe oben.

Gruß Wolf


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#63 2013-10-25 16:50:19

wambacher
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Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Sorry, ich hatte “mit normalen SQL-Befehlen” und “für einen normalen Menschen” und “mit brauchbarer Performance” dazuzuschreiben vergessen. Das nehme ich per default immer als Randbedingung an.

Willst du damit eventuell andeuten, daß ich nicht "normal" bin? wink

Nee, gemacht hab ich das auch noch nicht aber ich weiss, dass es geht - und das reicht mir erstmal.

Meine Kristallkugel sagt mir, dass Du stattdessen die POIs auf den eigentlichen Server kopieren und von da nutzen wird. Und damit sind wir bei: siehe oben.

Deine Kristallkugel ist trüb. Wenn ich sowas machen wollte (z.B. POI einer externen DB mit OSM-Daten vom Planeten verbinden), dann würde ich auch auf Aktualität Wert legen ------- aber zum Glück steht laut Aussage meines Projektmanagers kein solches Projekt an.

Ich muß dir allerdings Recht geben: Trivial ist die Sache nicht.

Gruss
walter

Ach ja: Ich bin mein eigener Projektmanager. wink

Last edited by wambacher (2013-10-25 16:50:42)

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#64 2013-10-25 19:34:16

openzzz
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Re: heritage Denkmalschutz

wambacher wrote:

Trivial ist die Sache nicht.

Das mit Schulen innerhalb eines Wahlkreises? Ist trivial.

Man braucht nur die Schul-POI als ASCII-CSV (z.B. aus OSM-Export)
und das Wahlkreis-Shapefile.
Dann ist das für mich ein Einzeiler mit dem Punkt-in-Polygon-Filter.
Das Ergebnis kann anschließend auf Knopfdruck in Google Earth visualisiert werden,
das Shapefile gleich dazu (Shapefile -> KML-Polygonfläche), inklusive Beschriftung.
Dieses Vorgehen kenne ich von viel größeren POI-Dateien, wo ich die
Filterung zur Datenreduktion benutzt hatte (weil sonst das Navigator-Gerät
bei der großen POI-Datei zu langsam wurde).

Wenn so etwas exotische Sonderfälle sind, würde ich mich damit
begnügen und nicht den Aufwand einer OSM-Integration betreiben.

Wenn man solche Features auf OSM einführt, macht das auch nur
Sinn, wenn die Daten vollständig sind, bei jeder Wahl von der OSM-Community
gepflegt werden und überhaupt genug Interesse da ist.

Gibt es eigentlich einen öffentlichen Datenbankrequest-Zugang?
Nach dem Motto: gib mir alle China-Restaurants als POI-CSV in 2 km Umkreis
von Punkt x,y oder innerhalb eines zu übermittelnden Polygonzuges?

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#65 2013-10-25 19:44:27

openzzz
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Registered: 2013-10-03
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Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Natürlich kann man in der IT prinzipiell alles machen. Rendere aber mal eine Karte und binde dabei eine nichttriviale Anzahl von POIs von einem fremden Server ein.

Meine Kristallkugel sagt mir, dass Du stattdessen die POIs auf den eigentlichen Server kopieren und von da nutzen wird. Und damit sind wir bei: siehe oben.

Das ist doch genau das Thema der Geschichtskarte. Die POI werden doch schon serverseitig selektiert.
Selektionskriterium ist die geografische bounding box des Kartenfensters.

Oder müssen bei Openlayers zwingend alle Layer vom gleichen Server kommen?

Prinzipiell kann man doch beliebige POI-Resourcen überlagern.

Sinnvoll wäre es z.B., wenn die Hydranten-Liste nicht von OSM gepflegt wird, weil die Feuerwehr
bei sicherheitsrelevanten Angelegenheiten sowieso auf eigene Resourcen vertrauen will.
Den Normalbürger hat das ohnehin nicht zu interessieren (nicht das daraus jemand seinen Swimming-Pool füllt).
Behördliche Resourcen könnten aber nachträglich problemlos der OSM-Karte überlagert werden.

Gut, hat jetzt nichts mit heritage zu tun. Das ist nur eine Objekt-Eigenschaft und kein separates POI.

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#66 2013-10-25 20:03:45

wambacher
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Re: heritage Denkmalschutz

openzzz wrote:
wambacher wrote:

Trivial ist die Sache nicht.

Das mit Schulen innerhalb eines Wahlkreises? Ist trivial.

Nee, das mit den mehrfachen Datenbanken - übrigens das einzige Thema in dem es in dem entsprechenden Beitrag ging.

Man braucht nur die Schul-POI als ASCII-CSV (z.B. aus OSM-Export)
und das Wahlkreis-Shapefile.
Dann ist das für mich ein Einzeiler mit dem Punkt-in-Polygon-Filter.
Das Ergebnis kann anschließend auf Knopfdruck in Google Earth visualisiert werden,
das Shapefile gleich dazu (Shapefile -> KML-Polygonfläche), inklusive Beschriftung.
Dieses Vorgehen kenne ich von viel größeren POI-Dateien, wo ich die
Filterung zur Datenreduktion benutzt hatte (weil sonst das Navigator-Gerät
bei der großen POI-Datei zu langsam wurde).

Vieeeeeel zu kompliziert. Sowas macht man u.A. mit QGIS: Shape einlesen, OSM-Datenbank anmelden, Query formulieren, vernünfigen Hintergrund dazu, feddich.

Wenn so etwas exotische Sonderfälle sind, würde ich mich damit
begnügen und nicht den Aufwand einer OSM-Integration betreiben.

Wenn man solche Features auf OSM einführt, macht das auch nur
Sinn, wenn die Daten vollständig sind, bei jeder Wahl von der OSM-Community
gepflegt werden und überhaupt genug Interesse da ist.
Gibt es eigentlich einen öffentlichen Datenbankrequest-Zugang?
Nach dem Motto: gib mir alle China-Restaurants als POI-CSV in 2 km Umkreis
von Punkt x,y oder innerhalb eines zu übermittelnden Polygonzuges?

Teil 1 geht mit der Overpass-Api, POI im Polygon wohl (noch) nicht. Ist aber nicht meine Baustelle, da ich alles mit PostGis und natürlich QGIS mache.

Frage: was ist Google Earth und wieso sollte ich das verwenden? wink

Gruss
walter

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#67 2013-10-25 20:43:52

EvanE
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Re: heritage Denkmalschutz

wambacher wrote:

Teil 1 geht mit der Overpass-Api, POI im Polygon wohl (noch) nicht. Ist aber nicht meine Baustelle, da ich alles mit PostGis und natürlich QGIS mache.

Hallo Walter

In der Overpass-API gibt es die area-Anweisung und damit kann man Abfragen innerhalb eines Bereiches erledigen.
Als Beispiel siehe die Höhenpunkte in Bonn.

So eine Abfrage geht natürlich auch mit Schlüssel/Wert-Paaren, regulären Ausdrücken für den Wert und auch für den Datentyp "relation".

Wer wie du eine Datenbank betreibt, hat natürlich weniger Notwendigkeit die Overpass-API zu benutzen. Für den Rest von uns, ist die Overpass-API ein gute Möglichkeit auf die Schnelle Abfragen zu erstellen und in Verbindung mit dem Overpass-Turbo zu testen und darzustellen.

Ein Bravo für den Entwickler
Edbert (EvanE)

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#68 2013-10-25 20:44:02

maxbe
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Registered: 2010-01-19
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Re: heritage Denkmalschutz

wambacher wrote:

mit der Overpass-Api, POI im Polygon wohl (noch) nicht.

Overpass erstaunt immer wieder... Ich hab das mitgelieferte "Berge in den Dolomiten"-Beispiel abgekupfert und weiss nicht wirklich was da steht, aber es geht: alle historic=* in der Stadt München (nur um mal wieder zum Thema Denkmal zurückzuführen...).

Grüße, Max

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#69 2013-10-25 20:57:06

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

openzzz wrote:

Oder müssen bei Openlayers zwingend alle Layer vom gleichen Server kommen?

Sofern man kein CORS benutzt: ja.

Und damit verabschiede ich mich von dieser Diskussion und wende mich wieder der Anzeige von Line- und Area-Features in der GK zu.

Gruß Wolf


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#70 2013-10-25 21:11:03

Zecke
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Re: heritage Denkmalschutz

Netzwolf wrote:

Und damit verabschiede ich mich von dieser Diskussion und wende mich wieder der Anzeige von Line- und Area-Features in der GK zu.

cool Ist sicher wesentlich besser! big_smile

In diesem Faden (und einigen anderen) riecht's nämlich etwas nach Fisch.
<°)))o><

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#71 2013-10-25 21:22:28

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

Zecke wrote:
Netzwolf wrote:

Und damit verabschiede ich mich von dieser Diskussion und wende mich wieder der Anzeige von Line- und Area-Features in der GK zu.

cool Ist sicher wesentlich besser! big_smile

In diesem Faden (und einigen anderen) riecht's nämlich etwas nach Fisch.
<°)))o><

Und ein Wolf interessiert sich mehr für Schafe als für (ranzigen) Fisch.

.oO( Die Weitergabe der Relations-Infos von ProcessPlanet nach ProcessWays funktioniert bereits; jetzt wird es spannend, wieviel temporären Plattenplatz (und IO-Zeit) der Aufbau der gekachelten Line-Features braucht.)

Gruß Wolf


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#72 2013-10-25 21:40:50

wambacher
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Re: heritage Denkmalschutz

EvanE wrote:
wambacher wrote:

Teil 1 geht mit der Overpass-Api, POI im Polygon wohl (noch) nicht. Ist aber nicht meine Baustelle, da ich alles mit PostGis und natürlich QGIS mache.

Hallo Walter

In der Overpass-API gibt es die area-Anweisung und damit kann man Abfragen innerhalb eines Bereiches erledigen.

Prina, war mir wirklich nicht sicher.

Ein Bravo für den Entwickler

+1

Gruss
walter

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#73 2013-10-25 21:46:34

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd,

wambacher wrote:

Ein Bravo für den Entwickler

+1

±∛π

Gruß Wolf
.oO( ich liebe protoverbale Äußerungen! )


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#74 2013-10-25 22:44:16

openzzz
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Re: heritage Denkmalschutz

wambacher wrote:

Vieeeeeel zu kompliziert. Sowas macht man u.A. mit QGIS: Shape einlesen, OSM-Datenbank anmelden, Query formulieren, vernünfigen Hintergrund dazu, feddich.
...
Frage: was ist Google Earth und wieso sollte ich das verwenden? wink

Das geografische POI-Filtern hatte ich für meinen Auto-Navigator gemacht. Der kann custom-POI.
QGIS ist mehr ein Tool zum Karten-zeichnen. Zum Anschauen ist es viel zu langsam
(auch wegen der lahmen WMS-Server als Hintergrundkarte).

Google Earth ist nicht so eine lahme Ente wie QGIS.
Zum Visualisieren eigener Geodaten (Punkte, Linien, Flächen, gemappte Images in KML)
ist Google Earth wirklich sehr praktisch. Bei OSM gibt es dazu noch keine vernünftige Alternative.
Man kann nicht jedesmal einen privaten Webserver aufsetzen, wenn man nur mal ein paar
Objekte aufrufen will, sei es auch nur der gefahrene GPS-Track der letzten Radtour.
Aber dafür ist QGIS auch nicht gemacht.

Sehr schön ist der Overlay der Karte des deutschen Reiches auf Google Earth.
http://rumsey.s3.amazonaws.com/Germany1893.kmz
Die Vektorlayer des aktuellen Straßennetzes wird überblendet.
Mit Anpassung der Transparenz kann man die historische Karte noch mit dem aktuellen Luftbild vergleichen.
Nimm es einfach mal als Beispiel, wie flexibel, schnell und praktisch Overlays realisiert werden
können. Auch ohne Programmierarbeit oder Datenbankkopplung, rein lokal von Festplatte.

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#75 2013-10-25 23:00:24

Netzwolf
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Re: heritage Denkmalschutz

Nahmd.

openzzz wrote:
wambacher wrote:

Vieeeeeel zu kompliziert. Sowas macht man u.A. mit QGIS: Shape einlesen, OSM-Datenbank anmelden, Query formulieren, vernünfigen Hintergrund dazu, feddich.
...
Frage: was ist Google Earth und wieso sollte ich das verwenden? wink

Das geografische POI-Filtern hatte ich für meinen Auto-Navigator gemacht. Der kann custom-POI.
QGIS ist mehr ein Tool zum Karten-zeichnen. Zum Anschauen ist es viel zu langsam
(auch wegen der lahmen WMS-Server als Hintergrundkarte).

Google Earth ist nicht so eine lahme Ente wie QGIS.
Zum Visualisieren eigener Geodaten (Punkte, Linien, Flächen, gemappte Images in KML)
ist Google Earth wirklich sehr praktisch. Bei OSM gibt es dazu noch keine vernünftige Alternative.
Man kann nicht jedesmal einen privaten Webserver aufsetzen, wenn man nur mal ein paar
Objekte aufrufen will, sei es auch nur der gefahrene GPS-Track der letzten Radtour.
Aber dafür ist QGIS auch nicht gemacht.

Sehr schön ist der Overlay der Karte des deutschen Reiches auf Google Earth.
http://rumsey.s3.amazonaws.com/Germany1893.kmz
Die Vektorlayer des aktuellen Straßennetzes wird überblendet.
Mit Anpassung der Transparenz kann man die historische Karte noch mit dem aktuellen Luftbild vergleichen.
Nimm es einfach mal als Beispiel, wie flexibel, schnell und praktisch Overlays realisiert werden
können. Auch ohne Programmierarbeit oder Datenbankkopplung, rein lokal von Festplatte.

Ja. Genau!

Gruß Wolf


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