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Ich würde nicht gerade von mir behaupten wollen Grobmapping zu betreiben, und benutze Potlatch 2 ausschliesslich. Und zwar gerade wegen seiner Einfachheit, Flexibilität und Leistungsfähigkeit, auch der Schnelligkeit im Mapping. Einige die hier so über Potlatch daherschreiben sollten mit Potlatch 2 vielleicht einmal arbeiten.
Warum soll ich einen Editor benutzen, von dem du selber gerade Fehler beschrieben hast, wenn mit Merkaartor alles problemlos geht?
Kann man in Potlatch2 keine Changeset-Kommentare erfassen, oder ist das ein anderer User: http://www.openstreetmap.org/user/Taunide/edits
gegen Redunanz im Datenbestand
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Kaum ist man mal zwei Wochen weg, um die Praxistauglichkeit der OSM-Daten zum Navigieren in Irland zu testen, entwickelt sich hier eine heiße Diskussion zu MP's.
Um es kurz zu machen:
Ich bin voll auf Nop's Seite und zu einigen Äußerungen erspare ich mir bewusst jeden Kommentar, weil Glaubenskriege nichts bringen.
Manches kommt mir so vor, als jammerten einige: "Mama, der will mir mein Spielzeug wegnehmen." ![]()
Gruß Michael (hurdygurdyman)
Ich mappe für Menschen, die Karten verwenden, welche aus OSM-Daten gerendert wurden
http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip ![]()
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Warum soll ich einen Editor benutzen, von dem du selber gerade Fehler beschrieben hast, wenn mit Merkaartor alles problemlos geht?
ich habe nicht geschrieben dass Du ihn benutzen sollst: ich habe geschrieben dass Leute die über einen Editor ablästern ihn erst mal kennenlernen sollten. Ich schreibe hier auch nix über Merkaator weil ich ihn nicht kenne. Ich vermute aber mal dass er auch so seine Probleme haben wird, ganz einfach weil mir bislang noch keine fehlerfreie Software begegnet ist...
Kann man in Potlatch2 keine Changeset-Kommentare erfassen, oder ist das ein anderer User: http://www.openstreetmap.org/user/Taunide/edits
Das kann "man", aber die Kommentare wären in diesem Fall genauso (wenig) aussagekräftig wie fast alle anderen dort. Ich spare sie mir deswegen für "ganz spezielle" Bearbeitungen auf. Es tut mir also leid wenn ich Deine Neugier was dieser Typ denn so mappt nur so unbefriedigend unterstützen kann.
Noch Fragen, fkv?
Last edited by Taunide (2012-06-11 15:50:54)
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Die Aussage, dass 84,5% der Benutzer, Dinge wie das im Beitrag #87 genannte Farmland mit oder ohne Multipolygonen erstellen oder ändern wollen halte ich für verwegen. Und bis jetzt hat noch niemand hier ein vergleichbares Pendant ohne Multipolygone und dass dieses einfacher für einen Neuling ist, aufgezeigt.
Es gibt 2 weitere Möglichkeiten es zu mappen:
1. auch mit einem Multipolygon, welches jedoch nur aus geschlossenem outer/inner besteht.
2. Da landuses (Landnutzungsflächen) oft nicht für jede Wiese/Weide/Grundstück einzeln kartografiert werden (und man somit auch nicht die Anzahl aller Wiesen in einer Region zählen kann), kann man die auch 'willkürlich' trennen:
http://www.openstreetmap.org/browse/way/141406698 (Gegenstück: süd-östlich)
http://www.openstreetmap.org/browse/way/142060636 (Gegenstück: nord-westlich)
Hoffe man kann erkennen, was ich zeigen möchte. Ob man das so machen sollte, weiß ich nicht, aber das MP-Beispiel oben wurde auch an 'willkürlichen' Feldwegen getrennt (zumindest auf den ersten Blick). Wenn man Wiesen oder Wäldern Namen geben möchte, kommt man ggf. nicht um Multipolygone herum, kann hierfür jedoch auch geschlossene Ringe verwenden.
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In Potlach2 kann ich als ziemlich erfahrener MP pusher mit MP's absolut nichts anfangen. Was soll da ein absoluter Neuling machen?
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Meiner Meinung nach sollte es für Wege ebenfalls eine Möglichkeit geben, diese als Relationen zu erfassen. D. h. anstatt an jedes Teilstück alle Tags dranpappen zu müssen, erzeuge ich nur noch eine Linien-Relation für highway=primary, ref=B 1 und ordne dieser alle (zusammenhängenden) Linien zu, auf die diese Attribute zutreffen.
Die OSM API bis Version 0.4 mit den Segmenten ging ja schon in diese Richtung. ![]()
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Meiner Meinung nach sollte es für Wege ebenfalls eine Möglichkeit geben, diese als Relationen zu erfassen. D. h. anstatt an jedes Teilstück alle Tags dranpappen zu müssen, erzeuge ich nur noch eine Linien-Relation für highway=primary, ref=B 1 und ordne dieser alle (zusammenhängenden) Linien zu, auf die diese Attribute zutreffen.
Generell keine schlechte Idee. Hatte sowas schon mal bei einem Radweg versucht, der durch viele Brücken und Routen-Relationen zerstückelt wurde. Wollte gut 10 Tags in die Relation packen, da sich die Wegeigenschaften auf der gesamten Strecke nicht geändert haben. Aber das Rendering (oder was anderes) hat nicht funktioniert.
Allerdings auf zB Bundesstraßen hat es nur einen geringen Mehrwert: mir fällt einzig alleine das "ref"-tag ein. Ob eine Straße primary, secondary oder sonstwas ist, hängt nicht von ihrer ref-Nummer ab. Meines wissens sind alle Autobahnen und Bundesstraßen momentan in einer ref-Relation (gibt auch eine Liste im wiki dazu).
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1. auch mit einem Multipolygon, welches jedoch nur aus geschlossenem outer/inner besteht.
Das bringt doch garnichts, wenn eine Person das bearbeitet die nicht weiß was ein Multipolygon ist.
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MasiMaster wrote:1. auch mit einem Multipolygon, welches jedoch nur aus geschlossenem outer/inner besteht.
Das bringt doch garnichts, wenn eine Person das bearbeitet die nicht weiß was ein Multipolygon ist.
dann muss die das halt lernen - einen Schritt nach dem anderen.
Poi eintragen, Strassen zeichnen, Strassen auch wirklich mit den vorhandene Strassen verbinden, Buildings erfassen, Adressen eingeben u.s.w. Irgendwann sind halt Flächen als MP dran - bei dem einen geht das schnell, bei anderen dauert es eben etwas länger.
Gruss
Walter
Der Usus von Xenomorphismen ist auf ein Minimum zu reduzieren.
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Hi,
angesichts solcher MPs, unvollständig und mit überlappenden und nicht verbundenen landuse, vergeht mir langsam die Lust, da noch irgendwas zu ändern:
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/901009
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/2180445
Gruß
Josef
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ganz zu schweigen davon dass software wie ZANavi oder NavIT dann nur mehr blödsinn oder halbleere karten anzeigen.
gut dass seit einem halben jahr die donau gerade "multipoligonisiert" wird (und einfach sinnlos von ways die tags gelöscht werden!) und weiter und weiter aus der navigationssoftware verschwindet. danke liebe mapper :-(
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ganz zu schweigen davon dass software wie ZANavi oder NavIT dann nur mehr blödsinn oder halbleere karten anzeigen.
gut dass seit einem halben jahr die donau gerade "multipoligonisiert" wird (und einfach sinnlos von ways die tags gelöscht werden!) und weiter und weiter aus der navigationssoftware verschwindet. danke liebe mapper :-(
Für navit existiert mittlerweile ein patch für die Darstellung von Multipolygonen. Ist aber noch nicht upstream.
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ganz zu schweigen davon dass software wie ZANavi oder NavIT dann nur mehr blödsinn oder halbleere karten anzeigen.
gut dass seit einem halben jahr die donau gerade "multipoligonisiert" wird (und einfach sinnlos von ways die tags gelöscht werden!) und weiter und weiter aus der navigationssoftware verschwindet. danke liebe mapper :-(
ein bissl pauschal Deine Kritik. Multipolygone machen schon Sinn. Selbst die schärfsten Kritiker wollen sie nicht komplett und ersatzlos abschaffen....hoffe ich jetzt mal. Und die (meisten) Tags gehören bei einem MP nunmal in die MP-Relation. Eine Software, die auf OSM setzt sollte sich nach dem Datenmodell von OSM richten und dazu gehören MP. Zu erwarten, dass sich OSM einer bestimmten Software anpasst, finde ich etwas vermessen. Wenn eine Insel in der Donau ist, finde ich ein MP schon angemessen
Last edited by SunCobalt (2012-06-14 21:58:50)
Thomas
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Wenn eine Insel in der Donau ist, finde ich ein MP schon angemessen
Was unterscheidet die "Insel in der Donau" denn aus deiner Sicht vom 'Gebäude im "landuse=residential"'?
Gruss Christian
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zoff99 wrote:ganz zu schweigen davon dass software wie ZANavi oder NavIT dann nur mehr blödsinn oder halbleere karten anzeigen.
gut dass seit einem halben jahr die donau gerade "multipoligonisiert" wird (und einfach sinnlos von ways die tags gelöscht werden!) und weiter und weiter aus der navigationssoftware verschwindet. danke liebe mapper :-(ein bissl pauschal Deine Kritik. Multipolygone machen schon Sinn. Selbst die schärfsten Kritiker wollen sie nicht komplett und ersatzlos abschaffen....hoffe ich jetzt mal. Und die (meisten) Tags gehören bei einem MP nunmal in die MP-Relation. Eine Software, die auf OSM setzt sollte sich nach dem Datenmodell von OSM richten und dazu gehören MP. Zu erwarten, dass sich OSM einer bestimmten Software anpasst, finde ich etwas vermessen. Wenn eine Insel in der Donau ist, finde ich ein MP schon angemessen
das so ein kommentar kommt war mir klar. es macht keinen sinn bestehende tags aus ways zu löschen.
und zu behaupten OSM hat ein klar definiertes daten modell ist lachhaft. das meiste sind vorschläge, und geschaffene tatsachen. man kann sich ja nichtmal auf einheitliche tags für "country borders" einigen.
zu dem reply oben "es gibt einen patch für navit":
ja den patch kenne ich, aber der ist nicht wirklich ideal. es werden einfach riesige ways mit ganz vielen nodes erzeugt. das rendering davon am handy wird lustig, wird eher an gutes altes raytracing errinnern als an echtzeit drawing.
nachtrag: mapfactor kämpft auch mit diesem thema. also zu sagen, wir bei OSM machen was wir wollen, die ganzen freien navis sollen schauen wie sie das zum laufen bringen, wird die beliebtheit und funktion von gratis navi software programmen nicht verbessern. da schadet man mehr als man gewinnt.
Last edited by zoff99 (2012-06-14 22:28:24)
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das so ein kommentar kommt war mir klar. es macht keinen sinn ...
Schau mal: Wenn wir jetzt in der Schule wären, dann würdest du eine rote Wellenlinie unter deinem Satz sehen. Bis vor kurzem konnte "irgendwas" "Sinn ergeben" oder "sinnvoll sein". Darauf angesprochen würde dein Gegenüber dir erklären, dass "Sinn machen" ein Anglizismus und "schlechtes Deutsch" sei.
Ist halt vieles im Wandel ...
...und zu behaupten OSM hat ein klar definiertes daten modell ist lachhaft.
Nanu - muss ich wohl überlesen haben. Bist du so nett und zeigst mir oder zitierst die Stelle mit dieser Behauptung?
Gruss Christian
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das so ein kommentar kommt war mir klar. es macht keinen sinn bestehende tags aus ways zu löschen.
Es sind ja auch keine tags building=yes an den Punkten, die ein Gebäude bilden.
und zu behaupten OSM hat ein klar definiertes daten modell ist lachhaft. das meiste sind vorschläge, und geschaffene tatsachen. man kann sich ja nichtmal auf einheitliche tags für "country borders" einigen.
Wenn etwas bei OSM klar definiert ist, ist es das Datenmodell : es gibt nodes, ways und relations.
Worüber es Diskussionen und Eineinheitlichkeit gibt, ist die Anwendung und die Interpretation des Inhaltes.
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es macht keinen sinn bestehende tags aus ways zu löschen.
Aber sicher ist das sinnvoll: Wenn getaggte Ways (z.b. landuse=*) in ein MP "wandern", werden die Tags von den Ways entfernt und in die Relation geschrieben. Das entspricht 100% den OSM-Konventionen.
Der Grund dafür ist, das genau der gleiche Way in einem angrenzenden MP verwendet werden kann, ohne dass dessen Tags hier stören. Das geht nur mit Ways ohne flächenhaften Eigenschaften.
Gruss
Walter
p.s. hat dein Nick eine besondere Bedeutung ausser der, die mir gerade durch den Kopf geht?
Last edited by wambacher (2012-06-14 23:58:50)
Der Usus von Xenomorphismen ist auf ein Minimum zu reduzieren.
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SunCobalt wrote:Wenn eine Insel in der Donau ist, finde ich ein MP schon angemessen
Was unterscheidet die "Insel in der Donau" denn aus deiner Sicht vom 'Gebäude im "landuse=residential"'?
Gruss Christian
Der Fluss Donau ist um die Insel herum. Das Wohngebiet ist nicht um das Haus herum, sondern beinhaltet das Haus.
Wenn du auf der Insel bist, sagst du auch nicht du bist in/auf der Donau. Wenn du im Haus bist sagst du sehr wohl, dass du dich im Wohngebiet befindest.
Landuse besagt die Flächennutzung, findet also auf einer anderen Abstraktionsebene als das Haus statt. Die Unterscheidung zwischen Land und Wasserflächen liegt nunmal auf einer Abstraktionsebene.
Die ist in Beziehung kann gerne mal leicht zu Fehlschlüssen führen. Z.b. die Gemeinde Büsingen am Hochrhein ist eine Enklave in der Schweiz. Gleichzeitig liegt die Gemeinde Büsingen aber auch in Deutschland. Das eine ist geographisch das andere vom Sinn her. Genauso ist es bei einer Insel in einem Fluss auch. Also macht hier Multipolygon hier schon Sinn.
Das Ganze ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
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Es war einmal .....
...zur Zeit des vergangenen Frühlingserwachens, da bekam Einer, der die Mitte des Lebens gerade überschritten hatte, von seiner Allerliebsten ein magisches Adroid als Gabe zu seinem Wiegenfeste.
Und weil er soviel Freude darüber empfand, verschiedenste Wanderkarten verwenden zu dürfen, ohne Goldtaler dafür berappen zu müssen, wollte er auch sein bescheidenes Scherflein dazu beitragen. Er beschloss daher, die Suche aufzunehmen und mit Hilfe eines gewissen Netzes wurde er auch alsbald fündig:
Potlatch die Zweite, hieß sie, und sie eröffnete ihm das Tor zu einer neuen Welt, die sich just hinter seiner Heimat auftat. Wie gut, dass die Gegend, die er nun betrat, seit einiger Zeit verwaist war. So konnte er die ersten behutsamen Schritte gehen, ohne von den alt eingesessenen Bewohnern sofort aufgespürt zu werden und womöglich deren Missfallen zu erregen.
Hej, war das eine Freude! Zu immer kühneren Taten ermutigte ihn die Leichtigkeit von Potlatch und je mehr er sich umschaute, desto mehr Möglichkeiten konnte er entdecken.
In seinem Übermut jedoch, wagte er sich weit nach Norden vor, dort wo die großen Multipolygone hausten. Zu weit, denn plötzlich taten sich überall Gefahren auf! Ein undurchdingliches Gewirr an Linien, scheinbar ohne inneren Sinn und äußere Bedeutung, ließen den Mut unseres Recken in außerordentlichem Maße sinken. Nichts fasste er mehr an und ohne weitere Absicherung wollte er aus dem Land flüchten und auf jegliche weitere Unternehmung verzichten.
Da er aber die vielen Möglichkeiten hatte erahnen dürfen, überwand er schießlich doch seine Ängste. Er schaffte es sogar, bei der Urbevölkerung, die über Mancherlei uneins war, bereits zwei Nachrichten über seine Existenz zu hinterlassen.
Natürlich sind seine Leistungen noch von äußerst bescheidener Güte, und er hat sich vorgenommen, seine Beiträge zu überarbeiten, doch mittlerweile hat er von weiteren freundlichen Helfern gehört: Einen gewissen Josm hat er bereits getroffen und von einem Merkaator hat er gehört, den er auch noch kennenlernen möchte.
Bisweilen fragt sich unser kleiner Held aber, ob er ohne die treue Potlatch je den Mut gefasst hätte? Und was, wenn er sofort im Land der großen Multipolygone gelandet wäre? Oder wenn er mit schlotternden Beinen den großen Reden der Ältesten hätte gelauscht, die darüber diskutierten, ob man einen wie ihn überhaupt ins Land lassen darf?
Er wünscht sich daher, dass noch möglichst viele den Weg wie er selbst beschreiten dürfen. Solange, bis vielleicht in der Zukunft ein neues, ebenso freundliches Helferlein auftaucht, welches die Neulinge dann genauso gut an die Hand nehmen kann, und sie sich nicht mehr vor den großen Multipolygonen fürchten müssen.... ![]()
Last edited by cepesko (2012-06-15 01:08:50)
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Es war einmal .....
Klasse ![]()
Endlich mal wieder einer, der den kleinen David Potlatch gegenüber dem Goliath JOSM in's rechte Licht rückt. Mit Potlatch 2 kann man übrigens auch MP's erstellen und bearbeiten. Man muss nur wollen. Für das kleine Korrigieren nach OSMI in der Mittagspause zwischendurch gibt's für mich nichts anderes.
P.S.: ...und herzlich Willkommen im Forum, cepesko ![]()
Last edited by hurdygurdyman (2012-06-15 09:29:12)
Gruß Michael (hurdygurdyman)
Ich mappe für Menschen, die Karten verwenden, welche aus OSM-Daten gerendert wurden
http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip ![]()
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Es war einmal .....
Es war einmal jemand der hatte sich schon oft über unzureichendes Werkzeg geärgert und wollte einen richtig mächtigen Hammer haben mit dem er alles erledigen konnte. Also kaufte er sich einen 10 Kilo-Hammer. Er lag mächtig gut in der Hand und gab ihm das Gefühl von Kraft und Macht. Er erzählte allen seinen Freunden im Internet von seiner neuesten Errungenschaft und niemand wollte sich mit einem kleineren Hammer zufrieden geben. Im Hammerforum lobten alle die großen Hämmer über den grünen Klee und spotteten über diejenigen die kleinere benutzten.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann hämmern sie immer noch Bilderhaken mit dem Vorschlaghammer in die Wand.
Diese Geschichte hätte ich auch so ähnlich über Autos oder Cameras schreiben können. Typisch männlich eben.
Gruß, T. (der Hobbyschmied ist, und den Potlatch-Skeptikern rät mal den "advanced" mode zu benutzen, dann klappt's auch mit den Multipolygonen -- wenn's nicht gerade um die Aufgabe geht massenhaft Member aus ihnen herauszulöschen...)
Last edited by Taunide (2012-06-15 11:00:34)
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Hi,
angesichts solcher MPs, unvollständig und mit überlappenden und nicht verbundenen landuse, vergeht mir langsam die Lust, da noch irgendwas zu ändern:
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/901009
http://www.openstreetmap.org/browse/relation/2180445
Ich denke hier spricht Radeln ein grosses Problem an. Ich habe bei Multipolygonen auch häufig das Problem, dass ich nicht so recht erkenne, was zur Fläche gehört und was nicht. Dazu muss ich immer alle beteiligten MPs komplett herunterladen, sonst zeigt mir JOSM nur ein abstraktes Gemälde ohne Semantik an.
Ich habe meine Meinung zu Multipolygonen inzwischen etwas relativiert. Ich denke es gibt auch einen ordentlichen Umgang damit (was nicht heisst, dass es für "Aussenstehende" trotzdem kompliziert ist, dort etwas zu ändern). Da ich jedoch grossräumig Multipolygonfehler behebe, habe ich es in der Regel mit schlechten Beispielen zu tun (s.o.).
Folgendes muss einem bewust sein: Wenn sich Flächen überlagern, ist die Bedeutug (Semantik) nicht automatisch klar. Es gibt eindeutig korrekte Überlappungen (z.B. building=yes und landuse=residential) und eindeutig falsche (z.B. landuse=farmland und landuse=forrest). Und dann gibt es Überlappungen, die nicht so klar sind (gehört ein Park oder Spielplatz zum Wohngebiet oder nicht?) Jede Applikation muss selber damit zurecht kommen, wie es überlappungen handhabt. In Mapnik kann eine Fläche eine andere "verdecken" (z.B. landuse=forrest/meadow/farmland) oder wird mit Hilfe von Transparenz gleichzeitig dargestellt (z.B. natural=wetland). Wenn Flächen "verdrängt" werden, braucht es dafür Regeln.
Die "Reihenfolge" oder "Priorität" der Flächen ist aber relativ "willkürlich" und hängt vom Typ, der Grösse, der Lage ("ist komplett innerhalb von") oder anderen Faktoren ab. Ferner hat jede Applikation ihre eigene Logik, welche Fläche welche andere verdrängt. Und schliesslich ändert sich diese Priorisierung teilweise auch mit der Zeit. Z.B. hat früher in Mapnik ein leisure=sport_center höhere Priorität als eine leiusre=pitch, heute verdeckt das Sportzentrum "nur" noch Parkplätze auf dem Gelände. Daher wären die alten MPs, die Tennisplätze aus dem Tennisklub ausschneiden ("mapping für den Renderer"), heute überflüssig.
Relationen wie 901009 entstehen dadurch, das die Erbauer dieser Relationen nicht sauber arbeiten und vermutlich ihre Arbeit nach dem Motto "sieht bei OSM.de gut aus" verifizieren. Solche Relationen zu flicken ist jedoch eine nerfenaufreibende Arbeit. Das mappen mit MPs auf der "grünen Wiese" ist damit nicht zu vergleichen.
Gibt es eine Auswertung, wo sich ausschliessende Flächen überlagern? Fürs erste würde es warscheinlich reichen landuse = farmland, meadow, grass und forrest zu betrachten.
Ich arbeite teilweise in Gegenden, bei denen intensiv MPs für forrest, meadow und farmland verwendet werden, aber KEIN residential. Dadurch sieht man solche Fehler einfacher, da Häuser plötzlich in Wänder, Feldern oder Wiesen auftauchen, je nach dem welches Multipolygon siegt.
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Ich habe bei Multipolygonen auch häufig das Problem, dass ich nicht so recht erkenne, was zur Fläche gehört und was nicht. Dazu muss ich immer alle beteiligten MPs komplett herunterladen, sonst zeigt mir JOSM nur ein abstraktes Gemälde ohne Semantik an.
Das verstehe ich nicht. Wenn ich ein (nicht kaputtes) Multipolygon habe, dann ist die Fläche doch klar. Andere Multipolygone braucht man da nie; man braucht ja nicht einmal die Tags der Member.
Weide
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zu dem reply oben "es gibt einen patch für navit":
ja den patch kenne ich, aber der ist nicht wirklich ideal. es werden einfach riesige ways mit ganz vielen nodes erzeugt. das rendering davon am handy wird lustig, wird eher an gutes altes raytracing errinnern als an echtzeit drawing.
Mal abgesehen davon, dass ich mit meinem Handy keine Probleme habe und man den Navit-Renderer konfigurieren kann, bin ich der Meinung, dass sich der OSM-Datenbestand nicht an der Rechenleistung eines Handys orientieren sollte. Wenn du dieser Meinung bist, hast du den Sinn von OSM gründlich missverstanden.
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