OpenStreetMap Forum

The Free Wiki World Map

You are not logged in.

#1 Re: users: Germany » Sachsen-Anhalt User: Freigabe der Daten » 2012-12-20 19:54:35

Hallo,

@EvanE

Ich bin erst durch deine Beiträge:

"Da dort "im Auftrag der Länder" steht, gehe ich davon aus, dass die Nutzungsrechte der jeweiligen Länder gelten." und
"Nur auf diese freigegebene Teilmenge bezog sich meine Aussage. "Im Auftrag der Länder" interpretiere ich so, dass beim Layer "Webatlas.de" die jeweiligen Nutzungsbedingungen der Länder gelten.",

bin ich auf die Idee gekommen dort nachzufassen, da ich im  Sachsen-Anhalt-Viewer auf die Daten -aus welchen Gründen auch immer - nicht zugreifen kann.

Die Nutzungsbedingungen für den Kartenviewer GeoportalDE besagen folgendes:

Zitat: Nutzungsbedingungen der Kartenviewer des Geoportal.DE

Die Nutzung des Kartenviewers ist kostenfrei. Vom Betreiber des Geoportal.DE wird keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der im Kartenviewer dargestellten Geodaten übernommen. Hierfür sind die jeweiligen Geodatenanbieter verantwortlich. Für die Funktionsfähigkeit der im Kartenviewer standardmäßig eingebundenen und einbindbaren Geodatendienste sind die jeweiligen Stellen bzw. jeweiligen Betreiber der Dienste verantwortlich. Grundsätzlich gelten die jeweiligen Nutzungsbedingungen des Dienstanbieters. Zitatende

Meine Interpretation:

Wenn der Dienstanbieter ,in diesem Fall die Landesvermessung S-A, einen Teil seiner Daten (Hausnummern, Gebäudeumrisse, Straßennamen) zur Nutzung durch OSM freigibt, und in den Nutzungsbedingungen des GeoportalsDE ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass grundsätzlich die jeweiligen Nutzungsbedingungen eben dieses Dienstanbieters gelten, kann ich keinen Widerspruch darin entdecken, den Viewer von GeoportalDE entsprechend zu nutzen. Letzlich handelt es sich aus meiner Sicht bei diesem Viewer nur um einen andere ´Darstellungsform´der Daten aus S-A. So ähnlich hast du es selbst formuliert. Oder täusche ich mich da?

Vielleicht sind das alles aber nur Spekulationen, die nur Win32netsky genauer klären kann.

Gruß, Burkhard

#2 Re: users: Germany » Sachsen-Anhalt User: Freigabe der Daten » 2012-12-20 18:01:51

Hallo,

@Win32netsky

Was meinst du mit: Hast Du eine Freigabe ?

Bedeutet das, dass ich (oder auch andere) jeweils persönlich einen Antrag auf Datennutzung beim Landesamt stellen muss/müssen, oder kann das insgesamt für die beteiligten/potentiellen Mapper im Block erledigt werden. Wie wird so ein Antrag gestellt?

Gruß, Burkhard

#3 Re: users: Germany » Sachsen-Anhalt User: Freigabe der Daten » 2012-12-20 17:16:16

Hallo,

ich habe eine (andere) Möglichkeit gefunden, die Daten sichtbar/verfügbar auf den Bildschirm zu bekommen.
www.geoportal.de > Ortssuche (Bsp. "Stapelburg")  größte Zoomstufe (M 1:2257). Dann sind Hausnummern, Gebäudeumrisse, Straßennamen deutlich sichtbar. Ich habe mich übrigens gefreut, dass ich eine gute Übereinstimmung beim Abzeichnen mit Bing erreicht habe.

Bevor ich mich nun an die Einträge mache - nochmals zur Klarstellung:

1. Ich darf die Hausnummeren ´händisch´in die von mir (u. evtl. anderen) eingezeichneten Gebäudeumrisse übertragen. Einverstanden?

2. Anhand der Karte im Geoportal kann ich Gebäudeumrisse ausmachen, die ich anhand des Luftbildes (Bing) nicht eindeutig als Gebäude identifizieren konnte. Darf man diese als "Hintergrundinformation" zuhilfe nehmen, um die noch fehlenden Gebäude in die OSM Karte zu übernehmen.

3. Ich würde im Tag "source" gern zusätzlich einen Hinweis auf die Landesvermessung S-A unterbringen. Wäre das eine Möglichkeit: source=bing_lvermgeo. s-a?

Burkhard

#4 Re: users: Germany » Sachsen-Anhalt User: Freigabe der Daten » 2012-12-20 13:25:41

Hallo,

zunächst vielen Dank für eure Tipps. Allerdings komme ich trotzdem nicht so recht weiter.

@Win32netsky:

Inzwischen kann ich die Seite http://geoportal.geodaten.sachsen-anhal … rtjnlp.jsp aufrufen. Ich erhalte folgende Dateien: start_3.5.5_1.4.11.jnlp und/oder start_3-7.5.5_1.4.11.jnlp. Beim Versuch, diese Dateien auszuführen (Button ´Ausführen`) bekomme ich diese Fehlermeldung: Anwendung kann nicht gestartet werden; Fehler: java.util.HashMap cannot be cast to java.awt.RenderingHints. Installiert habe ich Java 7. Was ist das Problem?

@aighes

Wenn ich den von dir geschickten Link aufrufe, lande ich auf der Seite http://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/d … r/main.htm.
Soweit so gut - nur wo und wie finde ich die Daten zum Übertragen in OSM?

Gruß, Burkhard

#5 Re: users: Germany » Sachsen-Anhalt User: Freigabe der Daten » 2012-12-19 18:42:52

Hallo,

@ Win32netsky
Ich habe gerade versucht, die Seite ´http://geoportal.geodaten.sachsen-anhal … rtjnlp.jsp´ zu öffnen - leider ohne Ergebnis. Ich arbeite mit OSX 10.8. 2. Ich werde aufgefordert Java zu installieren - ist installiert. Habe ich irgendwas übersehen? Ich würde gern die Hausnummern in Stapelburg nachtragen, dass ich vor Kurzem "bebaut" habe. (Bin auch ein "Grenzgänger, da ich mich vorrangig mit dem Harz beschäftige.) Kannst du (oder jemand anderes) helfen?

Gruß, Burkhard

Gruß, Burkhard

#6 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-11-06 17:16:53

Hallo,

ich habe die beiden posts von unixasket und streckenkundler (netter nick) heute morgen leider übersehen. Die Anregung finde ich gut. Der thread aus dem letzten Jahr , der in diesem Zusammenhang angesprochen wurde, hatte diese Überlegung zum Hintergrund. http://gis.19327.n5.nabble.com/Gesperrt … 92543.html

Derzeit bestand die Bereitschaft, die Geodaten der Nationalparkverwaltung osm zur Verfügung zu stellen. Das scheiterte u. a. an der Schwierigkeit, diese Daten in eine kompatibles Format (gpx) umzustricken und an zu geringer Manpower dort. Ich will mal sehen was sich da noch machen lässt.

@viw
Ich versteh nicht so ganz was  dir unklar ist. Ich habe das doch wie ich meine verständlich beschrieben. Aber meinetwegen das ganze noch einmal. Die Wege sind mit Wegweisern (Richtungsschildern) gekennzeichnet und zwar so, dass eine Orientierung einwandfrei möglich ist (auch für ungeübte Wanderer/innen). Das im Verlauf der Wege keine zusätzliche Markierung erfolgt (Ausnahmen habe ich genannt), ist gewollt. Es entscheidet nicht jeder selbst, was wie und wo markiert ist, sondern die Mitarbeiter/innen des Nationalparks. Diese Wegweiser/Schilderbäume stehen an Weggabelungen, Wegkreuzungen, Wegspinnen u. ä. und zwar so, dass sie gut sichtbar und interpretierbar sind - es sei denn man latscht stumpf an ihnen vorbei. Und falls deshalb jemand von "rechten" Weg abgekommen sein sollte, muss er/sie natürlich nicht bis ans Ende seiner /ihrerTage dort ausharren. Alles Klar? Was ist  eigentlich eine "vermeintliche Weggabelung"? Ist mir noch nicht begegnet - entweder es war eine oder eben nicht.

Gruß, Burkhard

Derzeit bestand die Bereitschaft, die Geodaten der Nationalparkverwaltung osm zur Verfügung zu stellen. Das scheiterte u. a. an der Schwierigkeit, diese Daten in eine kompatibles Format (gpx) umzustricken und an zu geringer Manpower dort. Ich will mal sehen was sich da noch machen lässt.

@viw
Ich versteh nicht so ganz was  dir unklar ist. Ich habe das doch, wie ich meine verständlich und hinreichend beschrieben. Aber meinetwegen das ganze noch einmal. Die Wege sind mit Wegweisern (Richtungsschildern) gekennzeichnet und zwar so, dass eine Orientierung einwandfrei möglich ist (auch für ungeübte Wanderinnen). Das im Verlauf der Wege keine zusätzliche Markierung erfolgt (Ausnahmen habe ich genannt), ist gewollt. Es entscheidet nicht jeder selbst, was wie und wo markiert ist, sondern die Mitarbeiter der NP-Verwaltung. Diese Wegweiser/Schilderbäume stehen an Weggabelungen, Wegkreuzungen, Wegspinnen u. ä und zwar so, dass sie gut sichtbar und interpretierbar sind - es sei denn man latscht stumpf an ihnen vorbei. Und falls deshalb jemand von "rechten" Weg abgekommen sein sollte, muss er/sie natürlich nicht bis ans Ende seiner/ihrerTage dort ausharren. Alles Klar?

Was soll eigentlich eine "vermeintliche Weggabelung" sein? Ist mir noch nicht begegnet - entweder es war eine oder eben nicht.

Gruß, Burkhard

#7 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-11-06 10:23:50

Guten Morgen zusammen,

@ SverigeFan: Willkommen im Club. Danke für deinen wirklich konstruktiven und gut verständlichen Beitrag. Besser hätte ich es auch nicht darstellen können. Weiter so! Dein Vorgehen, einen Tag website mit Verweis auf den Wegeplan habe ich bei der Bearbeitung von diesen und gleich gelagerten Fällen übernommen. War ein guter Einfall.

Zu deinen "Spitzfindigkeiten":
1. Der Wegeplan ist zwar nicht Teil des Gesetzes, aber in den von dir angesprochenen Paragraphen 6 und 12 der Nationalparkgesetzes ist er Grundlage zur Regelung des Betretungsrechts.
2. Deine Auslegung entspricht meiner Auffassung. Zur Zeit sind, allerdings nur sehr wenige Wege/Wegabschnitte (z.B. die schon angesprochenen "Insiderwege") nicht ausreichend gekennzeichnet. Das Problem ist erkannt und wird bearbeitet.

@ viw: Zur Kennzeichnung selbst: Die Wege sind durch Wegweiser (Schilderbäume) gekennzeichnet. Im Verlauf der Wege gibt es in der Regel keine weiteren Kennzeichnung, wie man das in von vielen anderen Wandergebieten gewohnt ist (Ausnahmen ´Hexenstieg´und ´Baudensteig´). Zerstörte/unbrauchbare Wegekennzeichnungen werden repariert/ersetzt.

Gruss, Burkhard

#8 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-30 20:39:17

Hallo,

Danke an Oli für den konstruktiven Versuch, die Diskussion auf mögliche, an der Praxis orientierte, Lösungsmöglichkeiten der Sache hinzuführen.

Ich greife deine Vorschläge auf:

1. "Solange ein Weg eindeutig vorhanden ist (also noch gut erkennbar), aber verboten, gehört er eingetragen und mit passenden access-Tags versehen. Die Neueintragung fehlender solcher Wege mag dank Betretungsverbot nicht möglich sein, aber bestehende Wege sollten keinesfalls gelöscht werden."
Grundsätzlich einverstanden!
Anmerkung: Wichtig ist mir hierbei die Formulierung "also noch gut erkennbar". Hier besteht m.M.n. noch ein gewisser, aber geringer Klärungsbedarf.

2. "Ob ein Kartenersteller (Stichwort Garmin-*) a) verbotene und b) verfallene Wege anzeigt und wie er sie ggf. kennzeichnet, ist seine Sache (und ggf. abhängig von der Zielgruppe der Karte). Das Tagging sollte ihm aber zumindest eine Unterscheidungsmöglichkeit bieten .D.h. nicht: einen Weg eintragen, damit er in einer bestimmten Karte erscheint, bzw. ihn löschen, damit er dort nicht auftaucht; sondern: so taggen, daß jeder Kartenersteller nach seiner Wahl i) vorhandene und erlaubte, ii) vorhandene aber verbotene, iii) verfallen(d)e Wege erkennen, auswählen und verschieden darstellen (inklusive nicht darstellen) kann."
Grundsätzlich einverstanden!
Anmerkung: Wir (bzw. die Kartenersteller) sollten sich darum bemühen, Wert darauf zu legen, dass die Darstellung (z. B. gesperrter Wege) möglichst eindeutig und leicht interpretierbar für "Otto Normalverbraucher" ist. Ich habe Klaus (toc.rox) einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Der entspricht der Darstellung in der Reit- und Wanderkarte von Nop - nur ohne das Schild "Reiten verboten". Der Tag, der eine entsprechende Darstellung auslöst sollte sein: general access=no.

3. "Ein ehemaliger Weg, der nach Jahren des Verfalls nicht mehr als solcher erkennbar ist, ist faktisch kein Weg mehr. Im Prinzip kann man ihn löschen; aus Gründen, die in diesem Faden schon mehrfach genannt wurden, ist es jedoch oft klüger, ihn als "ehemaligen Weg" mit entsprechenden Tags in der Datenbank zu belassen. Ob diese Tags nun hist:*, historic:* oder disused:* heißen sollen, ist eine Detailfrage. Eine erklärende note=* ist sicher in jedem Fall hilfreich.
(Auch da gibt es Ausnahmen, etwa wenn ein Waldweg nicht mehr existiert, weil der ganze Wald einem - in OSM mittlerweile verzeichneten - Neubaugebiet gewichen ist. Dann hat der Erhalt eines "historischen" Wegs in der Regel keinen Nutzen.)"
Grundsätzlich einverstanden!
Anmerkung:Offensichtlich bestehen derzeit noch kleinere Differenzen in der Frage, welche Tags zu sinnvollerweise zu setzen sind. Ich habe mich mit Klaus darüber ausgetauscht und komme in (fast) völliger Übereinstimmung mit ihm zu folgender Lösung:

IST:
    •    access: no
    •    bicycle: no
    •    foot: no
    •    highway: path
    •    horse: no
    •    name: Schneelochweg
    •    note: Weg nicht ausgeschildert, daher nach Nationalparkgesetz gesperrt
    •    sac_scale: mountain_hiking
    •    ski: no
    •    surface: grass
    •    trail_visibility: bad
    •    website: http://www.nationalpark-harz.de/de/down … efDID=3499
    •    width: 1
SOLL:
    •    access: no
    •    bicycle: no
    •    foot: no
    •    abandoned: yes
    •    abandoned:highway: path
    •    horse: no
    •    name: Schneelochweg (Weg gesetzlich gesperrt und aufgegeben)
    •    note: Weg nicht ausgeschildert, daher nach Nationalparkgesetz gesperrt
    •    sac_scale: mountain_hiking
    •    ski: no
    •    surface: grass
    •    trail_visibility: bad
    •    website: http://www.nationalpark-harz.de/de/down … efDID=3499
    •    width: 1
    •    note: Diesen Weg nicht reaktivieren - er ist gesetzlich gesperrt !
Ich würde das allerdings in einem Punkt ändern wollen: name=historical: Schneelochweg ohne den von ihm vorgeschlagenen Zusatz bezüglich der Sperrung

Thomas, nun noch zu deiner Anmerkung:
"harzguide drückt sich ja schon tagelang vor der Aussage, wie die Wege oder Nicht-Wege da aussehen. Ein "Es bleibt nach wie vor Fakt, dass die Darstellung der von mir gelöschten Wege in ihrer Gesamtheit nicht den tatsächlichen Verhältnissen "on the ground" entspricht" könnte auch von einem Politiker kommen."
Das könnte tatsächlich von einem Politiker kommen - tut es aber nicht. Wir - und also auch ich, stecken in einem gewissen Dilemma. Wir, und auch andere dürfen das Gelände nicht betreten, wollen/sollen andererseits genaue Informationen über den Zustand, Sichtbarkeit usw. der Wege nachweisen. Du machst es dir dabei etwas einfach, wenn du einen anonymen "Zeugen" zitierst, der sich nicht zu erkennen geben will. So kann, und will, ich nicht arbeiten. Ich beziehe mich bei meiner Aussage:

1. Auf die Darstellung in der Topo 1:50 000 von Sachsen-Anhalt, die der tatsächlichen Situation am nächsten kommt. (blättere mal zurück)

2. Ich beziehe mich auf Aussagen und Hinweise von überaus ortskundigen Personen, insbesondere des zuständigen Revierförsters. Nun kannst du denen natürlich unterstellen, dass ihre Angaben "interessegeleitet" sind. Wieso nicht die deines "Zeugen"?. Das hilft uns nicht weiter.

3. Eigene Anschauung. Ich habe ich schon häufiger Mitarbeiter der NP-Verwaltung in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeiten begleiten dürfen., auch in Bereichen, die von Besuchern nicht betreten werden sollen,. So hatte ich auch vergangenen Samstag die Gelegenheit den für das Revier Scharfenstein zuständigen Förster auf einem "Dienstgang" zu begleiten. und konnte klar feststellen, dass u.a. die in der OSM vorhandene Verbindung zwischen dem sog. "Buchhorstklippenweg" und dem "Schneelochweg" nicht mehr existiert.

Mein Interesse besteht darin, die tatsächliche Situation vor Ort so genau wie möglich zu klären, und ich arbeite daran, eine Möglichkeit zu finden, in Absprache mit der Nationalparkverwaltung eine Lösung zu finden, die im gegenseitigen Interesse liegt - für OSM eine möglichst genaue und rechtlich abgesicherte Datenlage zu ermöglichen. Dazu bedarf es allerdings einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, auch mir gegenüber. Und: Es geht, wie in ähnlich gelagerten Fällen auch um eine gewisse Vertraulichkeit, die es verbietet eine totale Transparenz im Internet, also in diesem Forum, zu gewährleisten. Mehr kann ich deshalb zu den derzeit laufenden Gesprächen nicht mitteilen.

Ich hoffe, dass ich zur weiteren Klärung und der Findung einer Lösung des Problems beitragen konnte, Gruß Burkhard

#9 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-30 18:11:51

Hallo,
das Problem mit dem Bearbeiten-Modus hat sich erledigt, läuft wieder.

Burkhard

#10 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-30 17:47:05

Hallo,

ich habe gerade feststellen müssen, dass wenn ich in der Wiki-Karte/Mapnik-Karte in de Bearbeiten-Modus gehen will, der Frame leer bleibt. In der Reit- und Wanderkarte funktioniert das noch. Kann es sein, dass irgendjemand da  "rumgeschraubt" hat. Ich bitte um Mithilfe bei der Klärung.

Gruß, Burkhard

#11 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-30 13:15:14

Hallo zusammen,

nachdem ich mich einige Tage aus der Diskussion herausgehalten habe, einerseits um mich ein wenig "abzukühlen", andererseits um mich der weiteren Recherche zu widmen, melde ich mich wieder zu Wort. Inzwischen sind ja auch weitere Fragen aufgeworfen worden, zu deren Klärung ich gern beitragen will.

Doch zuvor: Ich weise den gegen mich, von einigen wenigen, vorgebrachten Vorwurf des "Vandalismus" entschieden zurück. (Die Löschung der "Buchhorstklippe" war in der Tat ein Versehen und von mir nicht beabsichtigt.) Es bleibt nach wie vor Fakt, dass die Darstellung der von mir gelöschten Wege in ihrer Gesamtheit nicht den tatsächlichen Verhältnissen "on the ground" entspricht -unabhängig davon ob sie gesperrt sind, dies durch Verbotsschilder kenntlich gemacht sind etc. Die komplette Herausnahme der Wege aus den Karten (nicht aus der Datenbank, das habe ich nie gefordert!) bis zur weiteren Klärung ist mMn. hilfreicher, als es beim jetzigen Status zu belassen. Was mich aber besonders empört, ist dass Thomas meint, bei laufender Diskussion einen Revert zu setzen und mit dem Kommentar:  Reverting vandalism zu versehen, und dies ohne genauere eigene Ortskenntnis. Selbstkritische Anmerkung: Ich zweifele inzwischen daran, ob es taktisch wirklich klug war, erst zu löschen, statt zu vorher zudiskutieren.

Darstellung in anderen Karten
Obwohl es eigentlich von geringer Bedeutung ist, was wie in anderen Karten dargestellt wird, dies aber immer wieder angesprochen wurde, habe ich mir die Mühe gemacht herauszufinden, in welchen Karten welche Wege wie dargestellt sind. Das Ergebnis:

Rad und Wanderkarte Brocken, 1:25 000, Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH, ISBN 978-3937929-17-0, 19. Juni 2009
Keine Darstellung der Wege

Offizielle Wanderkarte Harzer Wandernadel, 1:50 000, Blatt 2, Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH, ISBN 978-3937929-98-9, o. J.
Keine Darstellung der Wege

Rad- und Wanderkarte Harzer Grenzweg - Wandern am Grünen Band, 1:30 000, Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH, 28. April 2006, ISBN 3-937929-64-9
Keine Darstellung der Wege

Wander- und Freizeitkarte Der Harz und Kyffhäuser, 1:50 000, Schmidt-Buch-Verlag, 9., aktualisierte Auflage September 2009
Keine Darstellung der Wege
Anmerkung: Diese Karte ist gleichzeitig Beilage des Buches von Florian Genrich: "Wandern im Harz - Der offizielle Wanderführer des Harzklubs" Schmidt-Verlag, 1. Auflage 2009

Wanderkarte Hochharz, 1:25 000, Public Press, ISBN 978-3-89920-068-3
Keine Darstellung der Wege

Harzer Hexenstieg - Offizielle Wanderkarte, 1:30 000, 6. aktualisierte Auflage
Keine Darstellung der Wege

Der Harz in vier Teilen, Blatt Der mittlere Harz, 6. aktualisierte und veränderte Auflage 2012, Schmidt Buch Verlag
Keine Darstellung der Wege

Offizielle Wanderkarte des Harzklubs, Karte II Ostharz, Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen Anhalt, 3. Auflage 2009
Wege in Rudimenten vorhanden. Schneelochweg bis Polenweg, Buchhorstklippenweg bis Buchhorstklippe, Hannoveraner Steig teilweise vorhanden (Einstieg fehlt), Keine durchgehende Verbindung von Hermannstraße zum Brocken und umgekehrt, Alter Goetheweg und Knochenbrecherweg gelöscht. Bei den "Wegresten" keine Kennzeichnung der Sperrung.

Wandern im Westharz, LGN 1:50 000, 14. Auflage 2007
Hannoveraner Stieg vorhanden, Schneelochweg bis Polenweg mit Verbindung zum Weg Gelber Brink, Buchhorstklippenweg bis Buchhorstklippe, Teil des Blitzfinderstiegs, keine Verbindung zum Brocken. Hannoveraner Stieg komplett, Polenweg komplett mit Verbindung zu Gelben Brink. Alter Goetheweg, Knochenbrecherweg, und noch irgendein anderer vorhanden. Sperrung nicht dargestellt. Anmerkung: Dies ist die älteste Karte, die ich im Buchhandel finden konnte.


Ich denke, dass ich damit alle die Kartenwerke erfasst habe, die derzeit am Markt sind. Was für Schlüsse sind daraus zu ziehen?

1. Bei der Mehrzahl der Karten, tauchen die zur Diskussion stehenden Wege nicht mehr auf. Dies sind die Karten, die von der Masse der Wanderer benutzt werden.

2. Ausnahmen sind die von den jeweiligen Landesämtern bearbeiteten Karten,
bzw. deren Geodaten verwendet wurden. Hier sticht besonders die (ganz allgemein als veraltet zu bezeichnende) Ausgabe der niedersächsischen Landesvermessung negativ hervor.
Die Daten der Landesvermessung in Sachsen-Anhalt bilden die topographischen Fakten schon genauer ab. Sie entspricht vermutlich im Großen und Ganzen der Lage vor Ort. In einem Telefonat mit einem zuständigen Mitarbeiter der Behörde wird das bestätigt - mit dem Hinweis, dass in folgenden Ausgaben eine weitere Überarbeitung erfolgt. Für mich resultiert daraus, dass die Darstellung in OSM in der derzeitigen Form nicht der Realität vor Ort entspricht. Das mindeste, was getan werden muss, diese entsprechend zu ändern. Wie weiss ich allerdings auch nicht wg. Betretungsverbot.

Womit wir beim nächsten Thema wären: Wegegebot/Wegeplan

Zum besseren Verständnis für diejenigen, die sich nicht so oft mit mit dem Thema Naturschutzgebiete/Nationalpark Harz beschäftigen, hole ich eine wenig weiter aus:

Mit Schaffung der früheren zwei Nationalparks (Nationalpark "Hochharz" in Sachsen-Anhalt 1990 und dem Nationalpark "Harz" in Niedersachsen 1994), wurde die Überabeitung/Neuregelung  des Wegerechts notwendig, die in die jeweiligen Gesetze in Form von Wegeplänen eingearbeitet werden musste. An der Erstellung dieser Wegepläne waren alle beteiligten Gruppen aus der Bevölkerung, der Kommunen, der Landkreise, des Tourismus, der Gastronomen, der Wandervereine, Naturschutzverbände etc. eingebunden. Diese Auseinandersetzungen waren teilweise sehr kontrovers und zogen sich über einen längeren Zeitraum hin, bis ein für alle Interessengruppen einigermaßen zufrieden stellender Konsens gefunden wurde. Die Wegepläne wurden danach von den jeweiligen Landesparlamenten verabschiedet und damit Bestandteil der jeweiligen Nationalparkgesetze. Mit Zusammenlegung der beiden Nationalparks wurde dieses Bündel in Teilen erneut aufgeschnürt und es folgte eine jahrelange Debatte um die konkrete Fassung des gemeinsamen Wegeplans nach vorherigem Muster. Nach mehr als fünf Jahren, teilweise heftiger Debatte, lag eine neuer Plan auf dem Tisch, der von den Länderparlamenten verabschiedet wurde und im vergangenen Jahr in Kraft gesetzt wurde.

Ich erläutere dies deshalb so ausführlich, damit klar wird, dass es bei der Sperrung von Wegen für Besucher nicht um Entscheidungen handelt, die per "ordre du mufti" von der Nationalparkverwaltung dem "Volk" aufgezwungen wurden, sondern letztlich im Konsens von Bevölkerung und den Interessengruppen gefunden wurde.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Im Nationalpark herrscht das "Wegegebot", was bedeutet, dass der im NP nur auf dafür ausgewiesenen Wegen betreten werden darf (was natürlich auch für Mapper gilt). An den Wegen, die in den NP führen, sind Hinweistafeln aufgestellt, auf denen außer allgemeinen Hinweisen die Regeln, die im NP einzuhalten sind, deutlich sichtbar und verständlich zu lesen sind. Auf das Aufstellen zusätzlicher Verbotsschilder für die jeweils betroffenen Wege/Wegabschnitte wurde (bis auf ganz wenige Ausnahmen) verzichtet. Allgemein gilt die Regel: Nicht markierte Wege dürfen nicht betreten/benutzt werden. (Es wurde von ebbe73 u. a. darauf hingewiesen, dass es Wege, sog. Insiderwege, gibt, die nicht ausdrücklich mit Zielangaben versehen sind. Dies stimmt und ist in der Tat keine ganz glückliche Regelung, betrifft aber nur sehr wenige Wege. Die, über die wir gerade reden auf jeden Fall nicht.)

In einem neueren Beitrag (slhh) wird angesprochen, dass es möglicherweise im NP Anordnungen gibt, die nicht rechtsverbindlich sind. Solche Anordnungen gibt es selbstverständlich nicht, da die NP Verwaltung nicht über dem Recht steht, und das geltende Gesetz nicht außer Kraft setzen darf. Alle geltenden Einschränkungen dienen dem Schutzzweck (welchem sonst) und sind auch so definiert. Wege können allerdings auch aus Gründen aktueller Gefährdung (Felssturz; Windbruch) kurzfristig gesperrt werden, bis sie wieder gefahrlos zu begehen sind (Verkehrssicherungspflicht).

Fazit: Die Regel "Wegegebot" wird beim Betreten des NP mitgeteilt, und ist für jeden Besucher dessen IQ keine abnorme Abweichung des Durchschnitts der Bevölkerung aufweist, unmissverständlich. Ein zusätzliches Aufstellen von Verbotsschildern ist deshalb nicht nötig. Die Rechtslage ist klar. (Lesen sollte man allerdings schon können!)

Bevor ich diesen Post abschließe, um zu vermeiden, dass die Stofffülle zu unübersichtlich wird, noch ein paar Sätze zur Frage, warum nun gerade die Wege, die zwischen Gelben Brink, Hermannstrasse und Hirtenweg verlaufen, für Besucher gesperrt sind. Hier die Antworten:

1. Dieses Gebiet ist als Ruhe- und Rückzugsraum für Wildtiere ausgewiesen.

2. Das Gebiet um den Brocken herum, ist aufgrund seiner extremen klimatischen Lage ein Schutzgebiet von internationaler Bedeutung, besonders die Bereiche des Fichten-Hochwaldes, und der Hochmoorflächen. Am Brocken herrschen klimatische Verhältnisse, die denen auf Island in etwa gleichen. Die Absicht der Nationalparkverwaltung (man kann auch sagen: ihr gesetzlicher Auftrag) besteht darin, diesen Lebensraum der ungestörten Entwicklung zu überlassen (Prozessschutz).

Es kann ja jeder seine persönliche Meinung dazu haben, aber ich denke, dass es auch uns als OSM community darauf ankommen sollte, die Belange des Naturschutzes kooperativ zu unterstützen, und nicht dem rein egoistischen Partikularinteresse einiger weniger (unbelehrbarer?) Wanderer, Vorschub zu leisten, indem wir ihnen gesperrte Wege auf dem Silbertablett servieren.


Soviel für jetzt - ich werde auf Fragen/Beiträge, die ich bisher noch nicht behandelt habe, demnächst eingehen.

Gruß, und danke fürs Lesen und eure engagierte Diskussion.

P.S. Thomas, wie wäre es mit einer Entschuldigung wg. "Vandalism"?

#12 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-25 22:03:48

Hallo,

wie versprochen jetzt die Antworten auf einige eurer Beiträge:

@aighes, gestern
Ich habe zumindest Klaus auf die Situation aufmerksam gemacht. Wir haben uns  darüber in direktem e-mail Verkehr im vergangenen Jahr ausgetauscht.  Ich nehme an, dass er zuviel anderes zu tun hatte, um sich auch noch darum zu kümmern. Im Übrigen hat er mein Vorgehen unterstützt, indem er mir geschrieben hat, dass er "vermutlich genauso wie ich gehandelt hätte wie ich". Nopp weiss inzwischen Bescheid und hat sich in diesem Thread zu der Sache geäußert.

@Oli-Wan, gestern
Danke für die Hinweis. Aber es scheint so, dass die Meinungen darüber, was wie getaggt werden soll (und mit welchen Folegen für die Kartendarstellung) auseinandergehen. Wir sollten hier versuchen, zu einer Lösung zu kommen.

@dancingman,gestern
Danke für die Information. Ich bin, wie ich schon ausgeführt habe, davon ausgegangen, dass die Daten erhalten bleiben und auch nach der Löschung in der DB bleiben. Wusste ich nicht - bitte um freundliche Nachsicht.

@EvanE, gesten
Die angesprochenen Ersteller der Karten wissen jetzt Bescheid und können entsprechend reagieren. Damit dürfte dieser Punkt erledigt sein.

@lyx, gestern
Danke für deinen Beitrag. Er deckt sich weitgehend mit meiner Sicht der Dinge.

@Peter Maiwald, gestern
Ich habe die Diskussion aus dem letzten Jahr nochmals "quergelesen". Damals drehte es ja wohl hauptsächlich um die Frage der Kartendarstellung. Was ich interessant fand, war folgendes "Argument". Man könne die Wege ja mal im Fall von Katastrophen u. ä. brauchen. Ich stelle es deshalb heraus, weil es an Unbedarftheit fast nicht zu übertreffen ist. Glaubt jemand ersthaft, dass die Rettungskräfte (Bergwacht, Feuerwehr, Rettungsdienste, Förster, Ranger) in Notfällen auf Kartendaten von OSM angewiesen sind? - Die kennen das Gelände wie ihre Westentasche - auch ohne Karte.

@dancingman, heute
Aus meinem Beitrag von heute kannst du sehen, dass ich nicht nur keine Notwendigkeit sehe, meine Löschungen rückgängig zu machen, sondern dies auch für falsch halte.

@Nop, heute
Danke für deine "freundlichen" Worte. Wie wir in Zukunft mit den Tags für "nicht existierende Wege" umgehen, scheint mir noch nicht so ganz klar. Was mich aber bei der ganzen Sache grundsätzlich irritiert, ist die Tatsache, dass praktisch niemand auf das Problem der Sperrung dieser Wege eingeht - fast alle tun so als gäbe es diese Wege noch und es sei nur eine Frage der Tags. Nein das ist es nicht. Diese Wege sind weg - und zwar auf unabsehbare Zeit, per gesetzlicher Regelung, egal was man davon noch sehen kann.

@Pfadfinder, gestern
Das du mir unterstellst, dass ich "eine Nähe zur Nationalparkverwaltung" habe, ist richtig. Ich bin ehrenamtlicher Waldführer (Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer) im Nationalpark - aber kein hauptamtlicher Mitarbeiter. Was heisst, dass ich meine eigene Meinung habe, und durchaus nicht immer auf deren Linie liege. Allerdings kenne ich dadurch auch die Problematik aus der Praxis heraus besonders gut, und kann meine Erfahrungen und Kenntnisse produktiv in OSM einbringen. Zum Schneelochweg und Buchhorstklippenweg: Es ist keineswegs ein Wunschdenken der Nationalparkverwaltung, dass diese Wege nicht mehr auffindbar sind. Zugegeben, in einigen Bereichen ist noch zu erkennen., dass hier mal ein Weg w a r, aber besonders der ehemalige Schneelochweg ist durch Windwurf kilometerweit völlig blockiert und wird auch von Mitarbeitern des Nationalparks in diesem Bereich nicht mehr benutzt.
Zur Topo 25.000 der Landesvermessung Sachsen-Anhalt: Ich muss das Landesamt nicht drauf aufmerksam machen, das wissen die selbst. In der Wanderkarte des Harzklubs (dessen Grundlage die topographischen Karten der verschiedenen Landesvermessungsämter ist) sind alle die von mir aufgeführten Wege vom Stand Sommer 2009 bereits gelöscht.

@unixasket, heute
Dein Einwand ist nur teilweise richtig. Nicht alle Wege werden in der von dir geschilderten Weise dargestellt - warum auch immer. Der Schneelochweg und Teile des Blitzfinderwegs sind davon nicht erfasst. Hinzu kommt, dass die Darstellung in der Legende "Nutzung eingeschränkt" zu allgemein ist und über die Art der Einschränkung keine Auskunft gibt (eingeschränkt für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, kleine Kinder oder für wen?) Die Nutzung dieser Wege ist nicht "eingeschränkt", sondern untersagt. Zur Praxis: Seitdem Hans und Franz mit GPS und OSM Karten (weil kostenlos) durch die Botanik laufen, kann man nicht damit rechen, dass sie sich über Kartenlegenden ernsthafte Gedanken machen - wie die alltägliche Erfahrung zeigt.

@dancingman, heute 13:48
Die Antwort auf deine Frage habe ich mit meinem Beitrag von heute gegeben.

@dancingman, heute 18:21
Also, nun wird's langsam etwas absurd. Mit welcher Begründung kann der Mappe Braeu in einem Gelände. dessen Zutritt untersagt ist, herumlaufen und Geodaten aufnehmen. Das wäre ja nicht weiter tragisch, wenn er sie für seine privaten Gebrauch nutzen würde oder Kumpeln weiterreicht. Aber diese dann in OSM einzustellen zur weiteren Nutzung, halte ich schon für ziemlich abgebrüht. Wenn man sich das Tätigkeitsfeld dieses Mappers ansieht, liegt das hauptsächlich in Sachsen im Bereich der Saale und er war nur dies eine Mal zum Mappen im Harz. Deshalb unterstelle ich ihm auch keine böse Absicht. Er war höchstwahrscheinlich glücklich darüber, Wege gefunden zu haben, die vor ihm noch niemand "entdeckt" hatte. Das er vielleicht Förster war, ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Selbst dann hätte er nicht in dem Gelände herumlaufen dürfen (und es auch sicher nicht getan). Ein Förster der Nationalparkverwaltung ist er selbstverständlich auch nicht, denn dann hätte er seine Tracks nicht bei OSM eingestellt. Zur Frage der Quelle: Es ist eindeutig, dass der Eintrag lediglich aus dieser Quelle, nämlich des Tracks stammen kann. Anderes zu behaupten oder zu vermuten ist abenteuerlich. Das Einfachste wäre übrigens ihn selbst zu befragen. Und eine Sondergenehmigung? Ich weiss wer und warum Sondergenehmigungen beantragen und bekommen kann - jedenfalls kein Wandere, der zum Spaß dieses Gebiet betreten will. Absurd, absolut absurd!
Danach wird's richtig grotesk. Vielleicht hatte der Mapper auch eine Drohne oder was weiss ich. Das sind genau die Beiträge von Menschen, die die Seriosität von OSM in Verruf bringen können. Ist doch egal ob die Daten illegal gewonnen wurden - wir nehmen alles. Willst du ernsthaft behaupten, dass das mit den Regeln von OSM konform geht?
Zu Bing: Wer behauptet, selbst bei Kenntnis des ehemaligen Wegverlaufs des Schneelochwegs diesen aufgrund von Bing Luftbildern wieder zu finden muss schon über wahrseherische Fähigkeiten verfügen. Das gelingt selbst ortskundigen Rangern zu Fuss nicht mehr. Wie gesagt: Da wo früher dieser Weg verlief, gibt es nur noch einen Verhau von Totholz. Alles andere sind wilde Spekulationen, die nur von Leuten aufgestellt werden können, die die Situation vor Ort nicht kennen. Und deshalb solltest du dich aus dieser Diskussion, zumindest mit derartigen Beiträgen besser heraushalten - oder willst du die Abteilung Märchen und Sagen des Harzes bedienen? Ich fass es nicht!

@chkr
Zur Frage, ob die Wege noch existieren oder nicht diese Antwort: In einigen, wenigen Bereichen lässt sich nachvollziehen, dass hier einmal ein Weg gewesen ist. Als durchgehende, begehbare Wege sind sie nicht mehr vorhanden. Das scheint mir für die Frage, ob die Wege in a k t u e l l e n Karten dargestellt werden, allerdings nicht von entscheidender Bedeutung zu sein. Fakt ist einfach, dass sie aus Gründen des Naturschutzes (auch in ihren möglicherweise noch betretbaren Abschnitten) nicht mehr betreten werden dürfen, um sie der weiteren natürlichen Sukzession zu überlassen. Was ist so schwer daran, die Tatsache zu akzeptieren, dass diese Wege insofern nur noch "virtuelle", im Gedächtnis der Menschen existierende Wege sind - und deshalb (und aus anderen von mir dargestellten Gründen) in den Kartenwerken von OSM nichts zu suchen haben.

Ich hoffe, dass ich auf alle wesentlichen Argumente einigermaßen befriedigende Antworten finden konnte. Vielleicht habe ich auch den einen oder anderen vergessen - dann war es keine böse Absicht. Einfach nochmal nachhaken. Wiederholungen ließen sich leider nicht ganz vermeiden. Ich bitte um freundliche Nachsicht, wenn ich mal polemisch geworden bin (in meiner Antwort auf den letzten Beitag von dancingman). Aber irgendwann sind auch mein Langmut und mein Verständnis am Ende.

Gruß und Gute Nacht, Burkhard

#13 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-25 18:36:54

So Freunde,

so langsam gewinnt die Diskussion - durchaus kontrovers - an Fahrt, was auch meine Absicht war.Leider zerfasert sie stellenweiseein wenig (mittelalterliche Wege, Eisenbahnen). Da steckt sicher auch noch weiterer Gesprächsstoff drin, aber lassen wir das erst mal beiseite.

Bevor ich in einem weiteren Pos tauf einige eurer Beiträge einzeln eingehe zunächst einmal folgendes:

Ich habe versucht anhand der Chroniken nochmals für euch nachzuvollziehen, wer, wann, mit wessen Beteiligung, mit welchen Kommentaren, an der Erstellung der Einträge mitgewirkt hat. Das war nicht in allen Fällen eindeutig, liefert aber einen ganz guten Überblick. Wer sich selbst ein Bild machen will, kann gern in meinen Changeset gehen.

Schneelochweg:
Der erste Eintag stammt von dem Mapper Braeu vom 28.10.2008. Zugrunde liget diesem Eintag eine Trackaufzeichnung. Diese zeigt deutlich, dass er sich ziellos/zielbewusst kreuz und quer im Gelände bewegt hat, um einen möglichst großen Teil des Wegenetzes zu erfassen. Dieser Bereich war schon zu diesem Zeitpunkt seit Jahren für Besucher gesperrt - mit entsprechenden Hinweisschildern. Am 4.11.2008, also nur kurze Zeit danach, tritt der Mapper Ebbe73 in Erscheinung, um den Eintag weiter zu bearbeiten und hängt folgende Kommentar an: Zitat: "FIXME = Weg seit Jahre aus gutem Grund (Naturschutz) gesperrt, was soll der daher hier? Ersteller sollte den Weg wieder löschen." Ebbe73 bearbeitet den Weg weiter und setzt am 8.5.2009 folgenden Kommentar hinzu: Zitat: "Weg nicht ausgeschildert, daher nach Nationalparkgesetz gesperrt." In der Folge setzt er die entsprechenden Tags: gesperrt für Fußgänger, Reiter, Skifahrer usw. Diese Tags haben, wie bekannt nicht dazu geführt, den Weg aus dem aktuellen Kartenmaterial zu entfernen - warum auch immer.

Buchhorstklippenweg
Auch hier stammt der erste Eintrag von Braeu. Ihm liegt dieselbe Trackaufzeichnung zugrunde. Ich will´s kurz machen.Auch hier schaltet sich am 4.11.2008 Ebbe73 mit folgendem Hinweis ein: Zitat: "Weg seit Jahren aus Naturschutzgründen gesperrt! Ersteller sollte den Weg daher löschen." Er schreibt dann im weiteren Verlauf der Bearbeitung noch den Kommentar:"Weg nicht ausgeschildert, daher nach Nationalparkgesetz gesperrt."

Knochenbrecherweg
Erster Eintag von digital0533 am 6.5.2012. Aufgrund welcher Datenlage dieser Eintrag erfolgt ist, kann nicht nachvollzogen werden, da seine Tracks nicht öffentlich sind. Am 12.6.2012 schreibt Ebbe73 (der sich offensichtlich gut auskennt und viele Daten beigesteuert hat!) unter dem Changeset Wegsperrungen im Nationalpark: "note = Weg nicht ausgeschildert, daher nach Nationalparkgesetz gesperrt."

Hannoveraner Stieg
Erster Eintag am 6.5.2012 von digital0533.Datenlage unklar, da auch hier kein Zugriff auf Tracks möglich, Angabe source = ... fehlt. Am 6.9.2012 gibt es noch einen Eintrag mit dem dubiosen HInweis "Wiki, Bing..."

Mein Fazit: Nicht ein einziger dieser Einträge kann auf die Art und Weise zustande gekommen sein, die dem Regelwerk von OSM entsprechen. Im Falle von dem Mapper Braeu sind diese Daten zustande gekommen, indem er ein Gebiet betreten hat - ob in Kenntnis der Sachlage oder nicht - dass er nicht hätte betreten dürfen. Damit sind diese Daten für OSM wertlos, da illegal gewonnen (Oder wollen wir nach dem Prinzip: Legal, Illegal, Scheißegal verfahren?) Ich würde mich freuen, wenn sich die beteiligten Mapper selbst zu der Sache äußern würden. Das wäre möglicherweise sehr hilfreich.

Die anderen Daten sind entweder auf die gleiche Art gewonnen, oder aber eingezeichnet worden. Dies ist aber - aufgrund der geringen Auflösung der Bing-Bilder nicht möglich, ohne andere "vergleichende" Kartenwerke (Google, Topo 25.000, alte Wanderkarten o. ä.) zu Rate zu ziehen. Ich ziehe daraus den Schluss, diese Daten selbstverständlich nicht wiederherzustellen. Wer das will, mag das tun. Ich rate ausdrücklich davon ab, da es dem Ruf von OSM und unserer - weitgehend seriösen Arbeit - nur abträglich sein kann.

Ich wünsche uns weiterhin eine lebhafte Diskussion, Gruß Burkhard

#14 Re: users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-24 15:17:45

Hallo,

zunächst Danke für eure Anmerkungen. Ich hatte schon erwartet, dass die Reaktionen nicht sonderlich freundlich sein würden. Trotzdem: Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt: Diese Wege existieren praktisch nicht mehr. In wenigen Jahren wird sich die Natur diese Bereiche völlig zurückerobert haben (Was durchaus die Absicht des Nationalparks ist.) Ich kann ehrlich gesagt, keinen Vandalismus darin entdecken, Wege zu löschen die nicht mehr vorhanden sind - es handelt sich dabei schlicht um Falschinformationen. Was nutzt Wanderern eine Karte, die sie in die Irre führt und sie dann irgendwann im "Nirgendwo" stecken bleiben? Ich gehe auch davon aus, dass mit der Löschung keine Vernichtung der Daten verbunden ist, sondern sie nach wie vor in der Datenbank vorhanden sind. Meine Absicht ist lediglich, dass sie in a k t u e l l e n Kartenwerken nicht mehr dargestellt werden. Zu den Tags: Schon vor meiner Löschung waren die Wege mit entsprechenden Tags versehen (Kein Zutritt, für Fußgänger/Radfahrer/Reiter verboten usw.). Was sollen solche Tags, wenn sie keine Auswirkung haben? Dann kann man sie sich gleich schenken. So erscheinen die Wege bspw. in der Freizeitkarte ohne weiteren Hinweis, (gesperrt, unpassierbar o. ä.) als ganz normale Wanderwege. Nochmals: Ein Weg ist ein Weg - ist ein Weg! Kein Weg ist kein Weg - ist kein Weg! Noch ein praktischer Hin weis: Da Vorhandensein der Wege in Nops Reit- und Wanderkarte und der Freizeitkarte führt immer wieder zu Konflikten zwischen Wanderern und der Nationalparkwacht (Ranger), da die Nutzer annehmen, sich in dem für sie gesperrten Gebiet aufhalten zu dürfen. In unserem eigenen Interesse und der Seriosität unsrer Arbeit sollten wir darauf achten solche Konflikte vermeiden zu helfen, denn durch f a l s c h e Informationen mit zu provozieren. Ich bin mit euch völlig d´accord, dass auch historisch gewordene Geodaten weiterhin für die Nachwelt gesammelt und erhalten werden. Nur in einer ständig aktualisierten Karte - und das ist ja gerade der Vorteil von OSM - haben sie meiner Meinung nach nichts zu suchen. Dafür könnte in einer "Historischen Karte" Platz sein. Mir kommt es darauf an, dass Nutzer (also auch ich) Karten vorfinden oder erstellen können, die ein möglichst genaues Abbild der Topographie ermöglichen, einen hohen Gebrauchswert haben.

Gruß, Burkhard

#15 users: Germany » Historische Wege am Brocken im Nationalpark Harz » 2012-10-24 13:41:17

harzguide
Replies: 117

Hallo,

ich habe mir nach längerer Überlegung und gründlicher Recherche erlaubt folgende "Wege" im Bereich des Brockens im Nationalpark Harz zu löschen. Es handelt sich um folgende Wege/Wegabschnitte: Schneelochweg, Blitzfinder Stieg, Knochenbrecherstieg, Buchhorstklippenweg, Hannoverscher Weg. Begründung: All diese Wege sind für Wanderer schon seit vielen Jahren durch die Nationalparkverwaltung gesperrt. Inzwischen ist die Situation so, dass einige der Wege praktisch nicht mehr auffindbar sind, da sie entweder zuwachsen/zugewachsen sind oder von umgefallenen Fichten völlig versperrt sind. Selbst für "Eingeweihte" (Ranger/Förster) sind sie teilweise kaum noch auffindbar. Abgesehen davon, dass die Benutzung schon seit Jahren untersagt ist, stellt der Versuch sie mithilfe von GPS-Geräten zu betreten, eine erhebliche Gefährdung der betreffenden Personen dar. Ich meine außerdem, dass Wege, die praktisch nicht mehr existieren auch nicht in die OSM-Karte gehören (Aktualität!!). Falls jemand das - durchaus berechtigte- Interesse haben sollte, auch "historische" Wege in OSM einzupflegen sollte nach einer Möglichkeit gesucht werden dies zu realisieren -allerdings nicht im Rahmen einer "aktuellen" Karte.
Ich bin gespannt auf eure Reaktionen.
Burkhard

#16 Re: users: Germany » Entzerren von Kartenscans » 2012-02-03 21:38:10

Hallo,

ich mach das so: Ich scanne die Karte überlappend. Danach verwende ich Photoshop Elements (ist ein semiprofessionelles Programm, was nicht allzu viel kostet). Danach setze ich die einzelnen "Schnippel" mit der "Panoramafunktion" zusammen. Dabei bleiben in den äußeren Randbereichen (Kartenrand) natürlich noch kleinere Ungenauigkeiten übrig, die ich nicht für sonderlich wichtig erachte. Man kann die Karte danach an den Rändern auch entsprechend zuschneiden, um diese zu egalisieren. Vermutlich gibt es auch noch andere Programme als "freeware" mit denen du ähnliche Ergebnisse erzielen könntest. Schau einfach mal nach.
Gruß, Burkhard (harzguide)

#17 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-18 22:25:30

Hallo Klaus,

das mit dem Hochladen auf einen Internet-Server ist mir doch ein wenig zu umständlich (ich muss nicht unbedingt noch einen weiteren (für mich überflüssigen) Account im Netz eröffnen. Schick mir einfach deine E-Mail Adresse und du bekommst (als Anlage) das entsprechende Bild. Meine Mail-Adresse ist: burkhard.braband@mac.com.

Gruß, Burkhard

#18 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-18 20:43:25

Hallo Klaus,

ich würde den Kartenausschnitt ja gern an meine Mail anhängen - aber auf die übliche Art wie bei ´normalen´ E-Mails gelingt mir das nicht. Ich habe da irgendwie ein Informationsdefizit (ich hatte schon in vorherigen posts um einen hilfreichen Hinweis gebeten, wie ich das mit dem Anhängen von screenshots geregelt kriege).

Deshalb die Antworten (leider) zunächst ohne screenshot:

1. Das Problem trat auf bei der Garmin-Topo Nord 2010

2. BaseCamp Version 3.2.2.

3. OSX Version 10.6.8.

P. S. Zwischenzeitlich hatte ich Probleme den Server zu erreichen, um die neue Version deiner Karte herunterzuladen. Inzwischen scheint es wieder zu funktionieren.

Gruß, Burkhard

#19 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-18 14:50:21

Hallo,

ich bin die alten posts zum Thema Freizeitkarte noch mal durchgegangen. toc-rox hatte am 8. 12. darum gebeten, dass Druckergebnis einer Original-Garmin Karte unter BaseCamp zu prüfen. Das habe ich gerade getan. Das Ergebnis: Auch bei dieser Karte stehen die "Bäumchen im Wald" auf dem Kopf.

Gruß, Burkhard

#20 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-04 21:50:33

Hallo an alle,

danke für eure Beiträge. Hier meine Anmerkungen:

@viw: Ich habe das nicht als Kritik gemeint - und Klaus hat es offensichtlich auch nicht so verstanden. Das in cycleway die Radwege blau dargestellt werden, hatte ich bereits erwähnt. Ich hatte auch bemerkt, dass ich das in diesem Fall nicht so problematisch finde und das begründet. Es mag ja sein, dass du die Begründung nicht nachvollziehen kannst. Einverstanden! Aber ich erwarte schon, dass du meinen post genau liest, bevor du darauf antwortest. Danke.

@jayjay: Ich habe volles Verständnis dafür, dass DU dir wünscht, möglichst viele Informationen auf einer Karte zu finden. Wenn die Karteninformationen allerdings nicht eindeutig zu identifizieren bzw. bestimmten geographischen Gegebenheiten vor Ort zuzuordnen sind, sind es halt keine "wirklichen" Informationen mehr, die dir (u.a.) weiterhelfen (dann landest du nämlich - zumindest theoretisch) in einem Graben und nicht auf einem Radweg. Wenn es möglich sein sollte, für diese Art von Radwegen in der Freizeitkarte eine Farbe auszuwählen, die dieses Problem beseitigt - meinetwegen. Übrigens: Auch dazu findet sich in meiner Antwort an Klaus ein Hinweis. Zitat: "Ganz ideal finde ich das zwar nicht (man hätte bspw. auch die Farbe ´Orange´wählen können). Aber wenn die Radfahrer in "ihrer" Karte auf den Verlauf von Fließgewässern verzichten wollen - meinetwegen." Also auch an dich die freundliche Bitte: Erst genau lesen und  erst dann zu meinem Diskussionsbeitrag Stellung nehmen. (Nichts für ungut ist keine Kritik sondern eine Bitte!)

@ Klaus: Du hast mich mal wieder überholt. Nein es ist nicht der Ausschnitt, den ich gemeint habe, aber der ist auch schon ganz aufschlussreich. Mein Kartenausschnitt ist noch etwas prägnanter. Deshalb wiederhole ich meine Bitte mir mitzuteilen, wie ich mein Bild posten kann. Vielen Dank.

Gruss an alle, Burkhard (harzguide)

#21 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-04 19:22:09

Hallo toc-rox

sorry dass ich die Sache heute noch mal aufgegriffen habe, ohne deine Antwort vorher dazu zu lesen - ich habe sie einfach übersehen.

Zu deinen Änderungen: Es ist sicher gut, die Farben intensiver zu machen - insgesamt, nicht nur bei Gewässern. Das löst aber, wie du selbst richtig feststellst, das Problem nicht. Die Farbe ´Blau`sollte unbedingt dem Merkmal ´Wasser´vorbehalten bleiben. Jede/r der mit Karten arbeitet, hat sich daran gewöhnt. Ansonsten würde es immer wieder zu Interpretationsfehlern - zumindest aber zu Irritationen führen. (Ich würde mein Beispielbild gern veröffentlichen, denn daran wird das Problem deutlicher).

Zwei Stunden später:

Nachdem ich einen Blick auf die CyleMap geworfen habe, scheint mit verständlich zu sein, warum du die Farbe ´Blau´für Radwege gewählt hast. In diesem speziellen Fall finde ich das auch (derzeit) vertretbar weil:

1. Für für jede/n unmittelbar ersichtlich ist, dass alle blauen Linien Radwege sind,
und dass
2. Nur Wasserflächen (Teiche, Seen, Talsperren) auf der Karte zu finden sind;  Fließgewässer ( Gräben, Bäche, Flüsse), die  einen linienförmigen Verlauf haben, hingegen erst gar nicht dargestellt werden.
Damit wird das von mir erwähnte Problem vermieden. Ganz ideal finde ich das zwar nicht (man hätte bspw. auch die Farbe ´Orange´wählen können). Aber wenn die Radfahrer in "ihrer" Karte auf den Verlauf von Fließgewässern verzichten wollen - meinetwegen.

Was ich an "deiner" Freizeitkarte noch besonders positiv finde ist, dass du die Tags "reiten_erlaubt/verboten nicht eingearbeitet hast. Das mit dem taggen der Reitwege ist, wie ich finde noch ein ganz besonderes Kapitel, dass ich an anderer Stelle gern mal genauer unter die Lupe nehmen will.

Mein Vorschlag: Verzichte einfach auf die Differenzierung. Dafür bietet - auch wenn sie noch unvollständig ist - die  CycleMap für Radler die entsprechenden Informationen.

Viel Spaß weiterhin bei deiner Arbeit!

Gruß harzguide

#22 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-04 16:12:29

Hallo,

zunächst mal ´Chapeau´für Arbeit und Mühe. Zu vielen Aspekten ist schon etwas gesagt worden - ich will deshalb darauf nicht noch mal eingehen. Was ich besonders problematisch finde, ist die Farbgebung ´Blau´für die Radwege. Diese Farbe ist in der Kartographie der Konventionen nach Gewässern (künstlich und natürlich) vorbehalten. Daran sollten wir und auch halten, um Verwirrung bei der Interpretation der Karte zu vermeiden.
Dies tritt dann auf, wenn ein so gekennzeichneter Weg neben oder zwischen Gräben verläuft. Ich wollte eigentlich zur Illustration eine screenshot einfügen, das ist mir leider nicht trotz div. Versuche gelungen. (Wer kann mir sagen wie´s geht? Dann kann ich das Bild nachreichen.). Das, u. a. Beispiele finden sich im Naturschutzgebiet Riddagshausen bei Braunschweig.

Gruß harzguide

#23 Re: users: Germany » Freizeitkarte Deutschland für Garmin BaseCamp und GPSr » 2011-12-03 15:24:01

hallo,

zunächst einmal: Ich finde die Kartendarstellung am Bildschirm sehr übersichtlich und ansprechend. Für problematisch halte ich allerdings die Farbgebung der Radwege, weil ´normalerweise mit der Farbe "Blau" Gewässer dargestellt werden. Das kann zu Verwirrung führen - bspw. wenn ein kombinierter Rad- Fußweg neben einem Bach verläuft. Wie wär´s mit "Lila"? wink Nochmals: "Chapeau!.

Anmerkung: Beim Ausdruck stehen die kleinen Tannenbäumchen auf dem Kopf. Why? (Betriebssystem OSx)

Gruß, harzguide

#24 Re: users: Germany » Zwei Häuser mit gemeinsamer Hauswand - wie taggen? » 2011-12-02 00:54:52

Hallo,

als ich die o. a. Anfrage gelesen habe, fuhr mir unwillkürlich die Frage durch den Kopf: "Wie - Reihenhäuser (Stadthäuser), mit nur einer Zwischenwand, die gibt´s doch gar nicht. Jedes Reihenhaus (Stadthaus) ist ein eigenständiges Gebäude und hat selbstverständlich vier eigene Wände, oder? Ich habe dann mal ganz kurz recherchiert und die Stichwörter: "Bauvorschriften", "Reihenhaus", "Wände" eingegeben und u. a. Folgendes gefunden. Ich zitiere:

"Brandschutz beim Reihenhaus
Bei einem Reihenhaus kann die Brandübertragung nicht wie bei den freistehenden Einfamilienhäusern durch ausreichende Gebäudeabstände verhindert werden, dies muß mit geeigneten Konstruktionen erfolgen. Vor allem dem Dachbereich sollte besondere Beachtung geschenkt werden. Die Dachhaut von Reihenhäusern muß widerstandsfähig sein gegen Flugfeuer und strahlende Wärme, das heißt es darf keine "weiche Bedachung" ausgeführt werden. Eine "weiche Bedachung" ist jede Art von Bedachung, bei der leicht entzündliche Stoffe in irgendeiner Weise verwendet werden (z. B. Ziegeldachung mit Strohdockenunterlagen, Schilf-, Rohr-, Stroh-, Holz- und Schindeldachung). Bei giebelständigen Gebäuden müssen die Dächer von innen nach außen feuerhemmend sein. Außerdem müssen die Öffnungen in Dächern (z.B. Dachfenster) giebelständiger Häuser mindestens zwei Meter vom jeweiligen Gebäudeabschluss entfernt sein. Dachgauben müssen 1,25 m von den Gebäudetrennwänden entfernt sein.

(Und hier der entscheidende Satz): Die Trennwände zwischen Reihenhäusern sind grundsätzlich als Brandwände auszuführen.

Bei Reihenhäusern geringer Höhe mit nicht mehr als zwei Wohnungen und getrennten Gebäudeabschlusswänden genügt es, wenn die Abschlußwände jeweils von innen nach außen die Feuerwiderstandsklasse F30 und von außen nach innen der Feuerwiderstands F90 entsprechen. Zudem muß die Wand außen eine ausreichend widerstandsfähige Schicht aus nicht brennbaren Baustoffen besitzen. Ansonsten gelten die gleichen Grundsätze wie bei Einfamilienhäusern. Lieber etwas mehr tun für den Brandschutz, als durch einen Brand alles zu verlieren."

Das trifft für alle dicht nebeneinander stehenden Gebäude in Deutschland zu, z. b. Wohnblocks, Häuserzeilen in Städten usw. Oder ist schon mal jemand auf die Idee gekommen,  dass große, direkt nebeneinander gebaute große Wohnhäuser an ihren Berührungsflächen nur eine gemeinsame Wände haben? Haben sie natürlich nicht. Man nennt sie nur nicht Reihenhäuser. Sie stehen sehr dicht neben einander - sind aber nicht durch gemeinsame Seitenwände miteinander verbunden!

Mein Vorschlag: Reihenhäuser werden genauso wie sonstige dicht nebeneinander stehende Gebäude getagt - allerdings weiss jeder, dass jedes Haus seine eigenen vier Wände hat - wie das in D nun mal so üblich ist. Die Bemerkung von Zecke bringt es auf den Punkt: Man stelle sich nur vor, Haus A würde abgerissen und in Haus B genießen sie plötzlich die freie Aussicht...

Ich habe dem nichts hinzuzufügen und denke, damit sollte das Problem, das eigentlich keins ist, gelöst sein. O. K.?

Gruß, Burkhard (harzguide)

#25 users: Germany » Wegpunkte in Potlatch 2 » 2011-11-29 13:29:32

harzguide
Replies: 2

Hallo,

Ich habe versucht, einige Wegpunkte als Track hochzuladen, wie bei DE/Upload Waypoint-OpenStreetMap Wiki beschrieben. War leider erfolglos. Fehlermeldung: "Found no good GPX points in the input data". Wer kann weiterhelfen? Ich arbeite mit dem Betriebsystem OSX 6, benutze Garmin etrex Vista HCx. Zum übertragen habe ich dasa Programm LoadMyTracks verwendet.

Gruß, harzguide.

Board footer

Powered by FluxBB 1.4.8
Hosting sponsored by Oxilion