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Er hat sich in den letzten 2,5 Jahren als besonnen erwiesen.
Oder es war reines Kalkül. ![]()
@Simon,
ich sehe durchaus Unetrschiede bei den Lizenzen.
Wenn unter der CC auf einer Webseite eine Karte angeboten wird, kann der Betreiber eigentlich nicht verbieten, dass User sich die Tiles herunterladen. Allenfalls kann er die Bandbreite mit Hinweis auf die Serverpolicies einschränken, aber nicht komplett verbieten.
Unter der ODBL kannst Du das "Produced Work" einfach unter die Lizenz "Nur Anschauen, Download verboten" stellen. (Als Mapper hat man ja schon längst alle Rechte abgetreten).
Ich hatte damals schon den Vorschlag gemacht, es der Stadt Paris gleichzutun und ebenfalls, unter bestimmten Bedingungen, von den Datennutzern eine Gebühr zu verlangen. Das wurde aber wortreich abgelehnt.
Noch ein Frage zum Thema Spenden: Gibt es eine Liste der Spender in den letzten Jahren und kann man die einsehen?
Ich bin dagegen, dass die OSMF sich gewerblich engagiert - und das koennte man mir durchaus als Interessenskonflikt auslegen. Die Geofabrik verkauft Tileserver-Nutzung gegen Geld, und wenn die OSMF das jetzt auch verkaufen wuerde, waere sie ein Konkurrent. Ich finde aber, dass so ein Einstieg ins Geschaeft der OSMF schaden wuerde, sie haette dann nicht mehr den "nonprofit"-Charakter, den sie jetzt hat, und sie wuerde mehr zu einem normalen Unternehmen. Ich will aber nicht, dass das Projekt von einem Unternehmen beherrscht wird.
Warum soll denn das Projekt nicht insgesamt von den Einnahmen profitieren dürfen, z. B. zum Kauf neuer Hardware etc.? Dieses Vorgehen ist genau das, was ich als Lizenzablehner die ganze Zeit befürchtet hatte. Erst wurden die OSMF Mitglieder als Strohmänner für den Lizenzwechsel, den niemand, außer den Kommerziellen gebraucht hat, "mißbraucht" und jetzt muss man dafür Sorge tragen, dass sie nicht das eigene Geschäft kaputt machen. ![]()
Aus der Printversion der Karte "Fahr Rad in Nordrhein-Westfalen", herausgegebenn vom Ministerium für Bauen und Verkehr:
Beim Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen handelt es sich um ein Netz, das primär dem täglichen Bedarf dient, z.B. für Fahrten zur Arbeit oder zum Einkauf. ... Ergänzt wird das Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen um eine Reihe hochwertiger und touristischer Routen.
Ich folge trotzdem nicht der (Umweg)-Beschilderung auf dem Weg zur Arbeit ![]()
Komisch, in meiner Stadt sind diverse rote Linien eingezeichnet, die zu keiner - touristischen - Route gehören. Insbesondere fast alle mir bekannten Quer-durch-die-Stadt-Verbindungen (Beschilderung wie ⬅ Stadtteil A, ⬈ Stadtteil B), sind dabei (die übrigen sind als "lokales Radnetz" eingezeichnet). Wenn Dich meine Wortwahl stört, benutze eine andere.
Gehören die Dir bekannten Quer-durch-die-Stadt-Verbindungen (Beschilderung wie ⬅ Stadtteil A, ⬈ Stadtteil B) zu einem Radnetz? Dann wäre doch eine Relation richtig (für das Netz), oder wie soll man das sonst darstellen? Hier wurde der Begriff Wegeigenschaft genutzt. Aber ist ein "gehört zu" eine Wegeigenschaft?
BTW: Hatte nicht der User ajoessen das gemappt? Wo ist der eigentlich? Wurde er vergrault? Das wäre sehr bedauerlich.
Ok, war schlecht formuliert. Was ich meinte, bezog sich auf "Netz" als Verbindungsstrecken der Gemeinden für Radfahrer. Wenn man sich die Karte (http://radservice.radroutenplaner.nrw.d … gi?lang=DE) scheinen dort keine "lose beschilderten Verbindungen" vorhanden zu sein, oder sie gehören dann nicht zum Radwegenetz NRW, wenn man der Karte Glauben schenken kann.
Was die "lose beschilderten Verbindungen" angeht, würde mich ein Beispiel interessieren.
Andererseits halte ich die Aussage des Radverkehrsnetzes "für Fahrten zur Arbeit" auch für irreführend. Als Ortskundiger fährt man nicht jeden Tag Umwege, um zur Arbeit zu kommen. Weder Home noch Arbeitsstätte liegen an solchen "Routen". Man muß erstmal eine Route suchen, oder zufällig darauf stoßen. Wenn ich meine Strecke abspule, nutze ich zwischendurch auch Teile der Radrouten, kann aber erheblich abkürzen, in dem ich die beschilderte Route verlasse und später wieder (teilweise) nutze.
Das Radwegenetz ist IMHO eher eine "touristisch oder Freizeit orientierte" Relation und kein zielgerichtetes Routing.
Die Idee hinter dem "Radverkehrsnetz NRW" (http://www.radverkehrsnetz.nrw.de) war m.W., Wege für zielgerichtetes Radfahren (z.B. von Haus zur Arbeit durch drei Stadtteile) zu empfehlen (und zu beschildern). Nach dem Motto "möglichst schnell und sicher von A nach B".
Nein, das ist nicht der Sinn der Radwegenetze, zumindest nicht in NRW. Es geht eher um touristische Aspekte, wie bestimmte Themen.
http://www.radverkehrsnetz.nrw.de/RVN_rvn01.html
oder:
http://www.radverkehrsnetz.nrw.de/RVN_t … ten01.html
Wenn man sich mal einen Kreis raussucht, wird schnell klar, dass ganz unterschiedliche Wege und Straßen und deren Beschaffenheit zu einem Thema zusammengefasst werden. Das können z. B. Burgen und Schlösser sein (100Schlösserroute) oder auch Strecken entlang von Flüssen oder "Rund um xxx". Umwege werden teilweise absichtlich einbezogen um dem Tourenfahrer den landschaftlichen Reiz näher zu bringen. Gleichzeitig versucht man die Route so anzulegen, dass möglichst sichere Straßen für Radfahrer, z. B. mit begleitenden Radwegen genutzt werden.
Was natürlich nicht daran hindert, mit Wegweisern auch Entfernungen zum nächsten Bahnhof oder Ort zu informieren. Das ist aber kein Routing im Sinne von wie komme ich am schnellsten von A nach B.
Wende Dich mit konkreten Angaben (User, Änderungssätze) an die DWG. Wenn die zu dem Schluß kommt, daß tatsächlich Copy-Paste-remappt wurde, fliegen die "neuen" Daten raus - genauso wie in anderen Fällen, die bereits aufgeflogen sind. Aber ohne Belege sind Deine Aussagen über den "besagten Mapper" hier nichts weiter als FUD.
a. Darum geht es mir nicht. Die Nodes selbst könnten durchaus vom Abmalen von Bing stammen. Ich habe mich nur gewundert, woher die Straßenklassifizierung stammt, wenn kein einziger Straßenname gemappt wird. Das kam mir wie ein wenig zuviel Zufall vor. Beim Vergleich mit FOSM sieht man allerdings die Unterschiede zur Realität. ==>Also erledigt.
Daraus folgt aber:
b. Es liegt mir fern jemanden Vorschriften zu machen. Ich wollte nur den Hinweis geben, dass durch blosses "Schuttabladen" der Eindruck entsteht, als sei es bereits fertig und man müsse nichts weiter tun. Ich habe keinen einzigen Node abgemalt, alles mit dem Rad und GPS gesammelt. Und ich denke, es wird niemand in die Siedlung fahren um alles neu zu mappen, wenn die Straßen, schon auf der aktuellen Garminkarte vorhanden sind. Wenn die Siedlung aber teilweise oder gar nicht auf der Karte vorhanden ist, vielleicht schon.
Remappen verhindert? Der besagte Mapper, hat in weniger als 2 Stunden 300 Wege (angeblich per Bing) wieder geflickt. Wozu braucht man dazu die Vorort-Mapper? ![]()
Ich meinte folgendes: Wenn man mit dem GPS durch die Stadt fährt, kann man fehlende Straßen auf der Karte leicht erkennen, wenn aber Straßen vorhanden sind, muss man erstmal drauf kommen, dass etwas fehlt. Deshalb halte ich das "Sesselmappen" alleine für problematisch, weil der Ortskundige es doppelt schwer hat. Seine, viel aufwändigere, Arbeit bringt ihm nicht mal was in den Statiistiken. Deshalb fehlen wohl auch in den Umstellungs-Statistiken nur 1% der Daten. Die eigentlich aufwändige Arbeit des Taggens wird quasi nicht wahrgenommen.
Und wie geht das?
In "meinem alten" Gebiet wurden Straßen mit Source "Bing" nachgetragen und erstaunlicherweise richtig kategorisiert (Spielstraße, Residential etc). Da fragt man sich natürlich, wie man das auf (Source) Bing Bildern erkennen können soll. So gut, daß man die Verkehrszeichen erkennen könnte, sind sie meist nicht.
Also Bing oder Ortskenntnisse, wenn Ortskenntnisse, warum tagged er dann nicht wenigstens den Straßennamen? Der wäre eigentlich wichtiger.
Hab den Einschlag - so gut es vom Sessel aus ging - mit Schutt aufgefüllt. Den Rest müßt ihr aber selber machen (Namen, Klassifizierung der Straßen, Buslinien, HKTS, ...)
Das führt dann dazu, dass es nie gemacht wird, weil man die Problemzonen nicht mehr erkennt. ![]()
Und nu sind se weg. Und das ist gut so.
Ja, wenn das so ist.
Aber anscheinend arbeitet schon jemand dran? Ein paar Straßen sind schon wieder da.., sieht jedenfalls anders aus als gestern.
War bestimmt schon einer vor Ort und kommt gut voran?
Leider verzichtet FOSM auf alle Kartenverbesserungen, die seit Januar 2012 eingefügt wurden! Ich habe in der Regel nur diejenigen Straßen mit einer deutlichen Abweichung vom Luftbild ersetzt. Die fehlen jetzt auf FOSM, obwohl es rechtlich möglich wäre, dort mit dem Datenbestand vom Juli 2012 zu beginnen. Von mir auf darf FOSM alle von mir erstellten Beiträge übernehmen, aber ich habe keine Lust, deswegen ein aufwändiges Skript zu programmieren. Ein doppelter Upload wäre für mich OK, aber eine Synchronisation von zwei völlig unterschiedlichen Datenbeständen macht viel Arbeit und wenig Sinn!
Das mit der Waffe ist mir ehrlich gesagt nicht klar. Ich dachte die Lizenzen sind sowieso inkompatibel.
Wenn diese Leute (inkl. juson) der Lizenzänderung zugestimmt hätten, dann könnten wir mit einem gemeinsamen Datenbestand anfangen und sehen, welche Karte sich besser entwickelt!
Wenn alle zugestimmt hätten, würde es FOSM gar nicht geben. Genauso wenig würde es FOSM geben, wenn es keinen Lizenzwechsel gäbe.
Mich hat umgekehrt gewundert, dass doch noch so viele "umgefallen" sind. Nach dem Start von FOSM, meine Threaderöffnung liegt immerhin schon über ein Jahr zurück, gab es eine Alternative, mit der man ohne Datenverlust hätte weitermachen können. Was dann vor allem die Großen dazu bewogen haben könnte, letztlich ihre Bedenken über Board zu werfen...., keine Ahnung.
Persönlich (als Mapper) habe ich bis heute die Vorteile der neuen Lizenz nicht verstanden. Wenn man der ODBL zugestimmt hat, kann man nicht mehr zurück. Wenn man seine eigene Daten löscht, wird das als Vandalismus bezeichnet. Macht das der Bot, ist es legitim. So war die Nichtzustimmung für mich die einzige Möglichkeit, die Daten unter der mir genehmen Lizenz zu halten.
Dass die aktiven Befürworter der Lizenzänderung nicht umsteigen ist mir klar, auch dass bei FOSM nur wenige mitmachen, kann ich verstehen. Zum Teil liegt es vermutlich auch daran, dass bisher keine Unterschiede zu Openstreetmap zu erkennen waren. Als Mapper habe ich meinen Beitrag vor Ort mit GPS und Diktaphon gesammelt, weshalb er sich im Vergleich mit Importen und Luftbildabmalern bescheiden ausnimmt. Nach über einem Jahr "Zwangspause" habe ich das Thema Mappen mehr oder weniger abgehakt. Das war auch nicht so wirklich das Problem, weil das für mich Wichtige, wie Straßen und Wege zumindest größtenteils erfasst und Häuschenabmalen nicht so mein Ding waren.
Aber als Nutzer von Openstreetmap-Karten und -Routing habe ich ein Problem, weil die nicht mehr vorhanden sind, bzw. das Routing nicht mehr funktionieren kann.
Ich würde mir wünschen, dass Ihr das so schnell wieder hinbekommt, (was auch immer das heißt,) wie es hier postuliert wird. Vermutlich sehen das die Kartenbauer ebenso. Letztlich ist es mir aber egal, wo die Karten herkommen. Wenn sie aus dem FOSM-Bestand kämen wäre es für mich auch ok.
Ich habe den alten Thread noch mal für all die User rausgekramt, die ihre Stadt "in Trümmern liegen" sehen, aber keinen Bock auf Remapping haben.
FOSM (http://fosm.org/) hat inzwischen eine Karte http://map.4x4falcon.com/ und einen angepassten JOSM http://pine02.fosm.org/josm/
Soweit ich es verstanden habe, wurden die automatischen diffs im Januar abgeschaltet. Vielleicht findet der ein oder andere frustrierte User sogar noch seine eigenen alten und nicht kopierten Daten wieder.
@Marek,
vielleicht ist das die Alternative für die polnische Community?
AndiPersti wrote:Dir ist aber schon klar, dass §87 das Datenbankherstellerrecht behandelt. Es handelt sich dabei um ein Leistungsschutzrecht, dass den Investitionsaufwand des Datenbankherstellers schützen soll (zielt also in Richtung Wettbewerbsrecht).
Jetzt stellt sich die Frage, wer ist der Datenbankhersteller? Die europäische Richtlinie 96/9/EG (aufgrund der der §87 überhaupt ins Urheberrecht aufgenommen wurde) ist da IMHO recht eindeutig (Artikel 41): "Hersteller einer Datenbank ist die Person, die die Initiative ergreift und das Investitionsrisiko trägt. Insbesondere Auftragnehmer fallen daher nicht unter den Begriff des Herstellers."
In unserem Fall also Hersteller=OSMF (SteveC Initiator, gab rechtliche Verantwortung an OSMF ab, diese finanziert auch die Server und ist Domaininhaber), Auftragnehmer = Mapper.
Das halte ich doch fuer ein wenig daneben gedacht. Wenn du mal vergleichst, wieviel Aufwand in dem Betrieb der Server steht im Vergleich zu der Zeitinvestition der Mapper, dann wuerde ich eher zum gegenteiligen Ergebnis kommen.
+1
http://www.urheberrecht.justlaw.de/rech … 6-9-eg.htm
"(40) Das Ziel dieses Schutzrechts sui generis besteht darin, den Schutz einer Investition in die Beschaffung, Überprüfung oder Darstellung des Inhalts einer Datenbank für die begrenzte Dauer des Schutzrechtes sicherzustellen. Diese Investition kann in der Bereitstellung von finanziellen Mitteln und/oder im Einsatz von Zeit, Arbeit und Energie bestehen."
Mit Auftragnehmern sind wohl eher solche gemeint, die "anderweitig entlohnt" werden, und selbst kein unmittelbar eigenes Interesse an der Datenbank haben.
Hauptsache es sind die wichtigen Funktionen dabei die das Erfassen leichter machen. Die POI-Taste an meinem iB747 ist halt etwas blöd, weil ich nicht immer weiß was ich da geloggt hab...
Was mir am besten gefällt ist, dass ich jetzt auch Fotos schießen kann, was mit dem PDA leider nicht ging...so kann ich komplizierte Strassenabschnitte und/oder gleich Fotos für openstreetview.org sammeln
Hab´s mal ausprobiert (für Android) und kann bestätigen, es funktioniert gut.
Track anzeigen mit aktueller OSM-Karte im Hintergrund. Man sieht also schon, ob eine (Track-) Abweichung zum Weg auf der Karte vorhanden ist.
Wegpunkte per Touch gleich richtig benennen und als Beschreibung ein Foto dazu. Die Kamera reagiert sogar schneller, als über das Original-Icon.
In JOSM muß man dann nur das Fotosymbol auf dem Track anklicken und schon...
@EvanE,
Danke für den Hinweis
Ein anderer User hat sie abgelehnt, und hat es unter anderem damit begründet, daß gerenderte Tiles keinem Schutz unterliegen und jemand diese durch automatisches "Abzeichnen" wieder in freie Geodaten umwandeln könnte. Somit wären alle Daten die unter ODBL lizenziert sind, dadurch praktisch PD.
1.
Eigentlich gelten die Bedingungen und/oder die Lizenz unter der das "produced work" gestellt wird, also nicht unbedingt PD, wenn z. B. Openstreetmap die gerenderten Tiles als "produced work" nicht selbst wieder unter die ODbL stellt oder sie gar selbst als PD freigibt.
Wenn aber das "produced work", also die gerenderten Tiles selbst, wieder unter die ODbL gestellt wird, darf man die Karte "abmalen", daraus sein "produced work" fertigen und dieses unter einer beliebigen Lizenz also auch PD veröffentlichen. Gewinnt man dabei eine Datenbank, muß man diese wieder unter die ODbL stellen.
Um zu verhindern, daß die Daten irgendwann abgemalt und als PD veröffentlicht werden, könnte Openstreetmap die gerenderten Tiles ja z.B unter die CC stellen. ![]()
2.
Eigentlich ist doch der Sinn der ODbL die "beliebige" Nutzung der Daten. Niemand ist gehindert die Daten zu rendern und dann die gewonnene Karte ( produced work) z.B. auch als PD zu veröffentlichen.
Das wirft dann die Frage auf, kann z.B. man die aus der Datenbank entnommen Daten in PBF-Dateien umwandeln und als PD (produced work) veröffentlichen?
Nein, nicht per bluetooth (braucht nochmal extra Strom). Jedes Gerät für sich. Von einem Mindestabstand ist mir nichts bekannt.
Hat jemand mal getestet, ob bei einem Smartphone das interne GPS oder die Nutzung eines externen Bluetooth-GPS günstiger für den Akku-Verbrauch ist?
Mein eher subjektiver Eindruck ist, daß ein verbundenes Bluetooth-GPS etwas weniger verbraucht als die Nutzung des internen GPS.
Ich denke auch, dass man sich zuerst die Frage stellen sollte, was überhaupt urheberrechtlich geschützt ist (Geometrie? einzelne tags?). Wenn dann überhaupt noch etwas übrig bleibt (was ich stark bezweifle), kann man sich gerne weiter den Kopf zerbrechen.
Ich habe Frederik so verstanden, daß die von Ablehnern beigesteuerten Daten selbst dann nicht von der der OSMF übernommen werden sollen, wenn sich herausstellt, daß die CC gar keinen (Urheber-) Schutz bieten sollte. Demnach wird man wohl auf die "Erheblichkeit" des Beitrags abstellen.
Vermutlich hat Nop mich falsch vestanden. M. E waren sein und mein Statement gleichen Inhalts.
Vor allem diejenigen, die wegen des befürchteten Datenverlusts nicht zustimmen, sind m. E. schlecht beraten, wenn sie aktiv ablehnen, da sie Gefahr laufen, daß ihre Daten tatsächlich gelöscht werden und zwar bevor sie sich umentscheiden können oder der einzige, überhaupt erkennbare, Fork in D am Start ist. Dann hängt der letzte CC-Dump davon ab, was die Zustimmer bis dahin neu gemappt haben.
Bei denen, die noch nicht erreicht wurden und/oder keine Entscheidungen getroffen haben, kann man wohl eher davon ausgehen, daß deren Daten sich länger im Projekt halten, weil die Wahrscheinlichkeit, daß er noch zustimmt, doch etwas größer ist. (Warum sollte man seine Daten schon jetzt löschen und neu erfassen?)
Die Mails sollten deshalb zügig rausgehen und die "Phasen" beendet werden, damit die Community endlich weiß, woran sie ist. Denn je länger das letzte Mapping eines Users her ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, daß man ihn noch erreicht.
Ich beziehe mich auf das zweite Bild:
Du solltest mal ein zweites GPS mitlaufen lassen und die Tracks an verschiedenen Tagen bei unterschiedlicher Witterung vergleichen. Es muß nicht unbedingt ein I-Blue sein. Wichtig ist, daß bei Systemen mit Karte nicht "auf Straße zeigen" gesetzt ist.
Der (Dein) Versatz ist vor Allem bei Fußwegen zu erkennen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß der Mapper schon lagegungenaue "Fußwege" eingezeichnet hat.
Selbst bei Straßen muß die Lagegenauigkeit der Karte nicht gegeben sein. Wenn man sich allerdings die Deckungsgleichheit bei Sautter anschaut: http://sautter.com/map/?zoom=15&lat=49. … 0TFFFFFTFF könnte die Karte eigentlich passen. (Mal den Schieberegler nach links und rechts ziehen).
Aber auch mit unterschiedlichen Geräten habe ich an bestimmten Stellen immer einen Versatz zu Straße oder Bahn. Sind jetzt alle GPS oder die Karte fehlerhaft?
"Zapplige" Aufzeichnungen enstehen meist bei geringerer Geschwindigkeit. Ich würde zunächst noch nicht davon ausgehen, daß es sich bei Deinem I-Blue um einen Geräte-"Fehler" handelt.
aighes wrote:Nicht ganz...97,88% der User die gestern was hochgeladen haben, haben dies auch unter ODbL lizenziert.
Oh, Sorry, ich lag knapp daneben. User<>Daten vertauscht. Thx.
aighes wrote:Letzendlich würde ich davon ausgehen, dass man mit dem Beginn von Phase 5 so lange warten wird, bis die meisten nicht ODbL-Daten neu erfasst wurden, sodass es zu keinem nennenswerten Datenverlust kommen wird.
Am Ende wird es eine Liste oder eine Karte geben wo noch was zu machen ist. Ich würde z.B. jederzeit morgends auf dem Weg zur Arbeit und Abends zurück immer eine andere Route fahren. So habe ich auch hier den Ort erfasst. Einfach immer wo anders entlang fahren. Kostet keine Zeit, kostet fast kein Benzin und trotzdem hat man mit dem Auto das wichtigste abgefahren. Der Rest folgte mit dem Rad.
Die hohen Zahlen der Zustimmer sind auch nicht weiter verwunderlich. Die -1-Ablehner müssen sich natürlich überlegen, ob es noch Sinn macht zu editieren. Die es tun, sind vermutlich auch diejenigen, die sich später nochmal umentscheiden Die Unentschiedenen oder Nicht-Erreichten können nicht editieren.
Dein Enthusiasmus in Ehren, wenn das jeder Zustimmer so sieht, könnte es vielleicht funktionieren. Bei mir ist es eher das Gegenteil, ich befürchte, daß die Daten meines "Nachbarn" gelöscht werden und finde die Vorstellung ziemlich frustrierend, "seine" Daten nochmal per Rad erheben und einpflegen zu müssen. Gerade die Details, die man nicht mal soeben abmalen kann, kosten dann echt Zeit, vor allem, wenn man erstmal eine Weile zum Zielgebiet fahren muß.
amai wrote:Hast Du Probleme mit dem Lesen? 49% sind keine Mehrheit...
Wenn 45% nicht abstimmen, ist das deren freie Entscheidung, aber trotzdem bleibt das Ergebnis bei 49%. Wenn bei der nächsten Bundestagswahl 62 Millionen wahlberechtigte nicht wählen und nur einer hingeht, hat eben die entsprechend gewählte Partei 100%, ob das dem Rest nun Recht ist oder nicht.
Nein, denk mal an die 5% Hürde. ![]()
Außerdem geht man bei der Bundestagswahl an einem Sonntag zur Wahl (+ Briefwähler) und abends steht das Ergebnis fest. Hier wird so lange "gewählt" bis Alle zugestimmt haben. ![]()
Nur mal zum Verständnis:
Wäre es nicht einfacher und auch schneller eine "lokale" Datenbankabfrage zu machen? Allein der Download und das Entpacken von xx GB....
OT: Mich wundert z.B. auch, warum ein Bot "Strasse" in "Straße" umwandelt. So eine Änderung wäre mit Datenbankmitteln doch schnell erledigt.
Nur weil ich mir von A täglich das Butterbrot wegnehmen lasse, heißt das nicht, dass B das gleiche auch darf, auch nicht, wenn er mir dafür ein Stück Gurke zurücklässt.
Ich meinte nur:
Einfach alle Mitwirkenden (der Einfachheit halber auch die, die (noch) nichts editiert haben, aber als User bekannt/registriert sind) in eine Liste packen und auf diese Liste dann zusätzlich zur Lizenz und Quelle (Openstreetmap) verlinken. Meinst Du, daß da jemand was gegen haben könnte, wo heute noch weniger ist? Vielleicht schreiben wir gerade aneinander vorbei?
Mal angenommen, diesen Änderungen stimmen dann alle zu, die man erreicht. Bleibt aber weiterhin die Gruppe, die sich nicht mehr erreichen lässt. Soll die dann vollständig genannt werden (die Anzahl ist sicher zu viel, um sie überall mit hinzuschreiben) oder fliegen die Daten dann auch raus? Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass einige Mapper gegenüber einem Fork so eine Erklärung nicht abgeben würden, bzw. mangels Vorhandenseins einer E-Mailadresse nicht davon erfahren würden.
Meine Vorstellung wäre, daß OSM alle User listet, ahnlich der "World" von odbl.de. Jeder der OSM-Daten nutzt, verlinkt dann auf Openstreetmap und (+Mitwirkende) also damit auch auf diese Liste. (Nichterreichbare sind dort natürlich auch enthalten.)
Ich verstehe die CC so, daß sie nicht verlangt, daß jeder einzelne Mitwirkende auf der Hauptseite bzw. Eingangsseeite namentlich genannt werden muß.
Nimm zum Beispiel die RuW (http://www.wanderreitkarte.de/) . Dort werden die Lizenz und die Quellen verlinkt. Dazu noch eine Verlinkung zu den OSM-Mitwirkenden-Seiten (wenn es diese dann gäbe) würde ich als ausreichend ansehen.
Da im Planetfile alle mitwirkenden Mapper (Usernamen) enthalten sind, halte ich das übrigens für sofort umsetzbar. M. E. benötigt man nicht mal eine eine ausdrückliche Erlaubnis der Mitwirkenden einholen, so zu verfahren, weil das schon mehr ist, als in der aktuellen Situation.
@Simon,
das gilt natürlich auch für FOSM. Die sollten sich ebenfalls absichern und ev. ihre Ct´s dahingehend anpassen, bzw. Altmapper ansprechen usw.
Aber, solange man sich nicht bemüht weitere Schäden zu verhindern, halte ich das Argument: "Wir dichten das Leck nicht ab, bis das Boot untergegangen ist, damit wir ein Neues kaufen müssen " für vorgeschoben.